Sonntag, 4. Dezember 2016

Um das Jahr 1800: Widerwärtige Ober-/Unterhausener "des Landes verwiesen".


Dass die Ober- und Unterhausener nicht immer nur brave Untertanen waren, dafür mag die "Rosenkreuzerbewegung" ein Beispiel sein. Zu Beginn der 1800er Jahre hatte durch einen Mann von Oberhausen, der sich viele Jahre in der Schweiz aufgehalten hatte und dort mit den sogenannten Rosenkreuzern bekannt geworden war, der Separatismus auch in den beiden Hausen Eingang gefunden.
Diese Separatisten gingen nicht mehr in die Kirche und weigerten sich ihre Kinder in die Schule zu schicken. Da sie "allerlei Lästerreden gegen die Kirche und den Pfarrer führten, auch andere zu verführen suchten und weder durch Liebe noch durch Strenge zum Einlenken zu bewegen waren", wurden sie zuletzt genötigt auszuwandern (1804). Sie schlossen sich an die Kolonie Rapp an, gründeten mit diesem Sektenführer von Illingen in Amerika ein eigenes Gemeinwesen, "Harmonie" genannt, und gelangten zu großem Wohlstand.

Der Fotoausschnitt zeigt den ehemals so genannten Bereich der "Kreuzstraße" in Oberhausen, mit dem Rathaus, Brunnen, Gasthaus Hirsch und dem noch offen geführten Reißenbächle (Quelle: GHV-Lichtenstein).

Die Textauszüge entstammen einem Zeitungsartikel, vom 10.12.1965, aus dem Reutlinger Generalanzeiger.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 3. Dezember 2016

Unterhausen, 1970 - bei der evang. Johanneskirche: Kirchengässle mit Wehrmauer.




Beim Bau der "Durchgangsstraße Ost" (Kirchstraße / Moltkestraße) erfolgte entlang der Johanneskirchen-Wehrmauer ein Straßendurchbruch. Im Zuge dieser Baumaßnahme ist das ehemalige "Kirchengässle" entfallen.

Das obere Bild zeigt den Zugang zur Johanneskirche mit dem "Oberhausener Törle".  Links davon verlief das eigentliche "Kirchengässle" weiter bis zur Kirchstrasse.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 2. Dezember 2016

23. April 1945: Erinnerung an Frau Eder, eine mutige Frau von der "Spinnerei" (Baumwollspinnerei Unterhausen).



In allen Lichtensteiner Teilorten gibt es spezielle Erlebnisse und Erinnerungen über den Einmarsch und das Kriegsende im April 1945.
So findet sich in einer Chronik von Lehrer Karl Lutz obiger Textauszug wieder. In manchen alteingesessenen Familien ist dieses Ereignis nur noch vom "Hörensagen" bekannt. Beherztes Handeln gehörte im oberen Echaztal und in Holzelfingen schon immer zum Selbstverständnis, darüber wird nicht viel Aufhebens gemacht.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Am Freitag, den 02. Dezember 2016, wird für Lichtenstein und die Region im "Deutschen Bundestag" Geschichte geschrieben.


Facebook Eintrag von MdB Michael Donth, am 30.11.2016:

"Im Verkehrsausschuss kämpfen wir uns Heute durch die letzten Abstimmungen zur abschließenden Vorberatung der Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenausbaugesetze. Am Freitag Morgen (02.12.2016) wird dann der Bundestag darüber abstimmen".

https://de-de.facebook.com/donth.cdu

Wir warten seit "Jahrzehnten"! In unserem Landkreis geht es um  den Albaufstieg, die Umfahrung Engstingen und die Dietwegtrasse. Selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer und wichtiger Projekte im Land.

Herzlichen Dank an Hans Gerstenmaier, Honau, für diese Informationen bzgl. dieses geschichtsträchtigen Termins.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch


Mittwoch, 30. November 2016

Unterhausen, in der Nacht zum 2. März 1944: "Glück oder Bewahrung?"



Quellenangaben siehe im o.g. Text                                                                                 Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 29. November 2016

Unterhausen, 1958 - in den "Maierwiesen": Das Frühjahrshochwasser der Echaz war der ideale Abenteuerspielplatz.


Was erzählen wohl die Jugendlichen von heute einmal, wo und wie sie ihre Freizeit verbracht haben?

Foto: Paul Schweizer / GHV-Lichtenstein                                                                                              eArchiv: Dieter Bertsch