Montag, 20. August 2018

Das Wohngebiet "Rainweg" und "Im Weingarten", am Fusse des Ursulabergs.


Der Ursulaberg hieß 1370 - 1520 "Ursenberg", darnach z.T. "Urschen-" oder "Urschlenberg", 1562 "Urslenberg", 1648 auch "Urschlaberg" und erst 1817 "Ursula-" oder "Ursulenberg".

1851 wurde am Südhang des Ursulabergs durch einen großen Bergrutsch die weithin sichtbare Rutsche unterhalb der Ernsthütte mit den Steilwänden freigelegt. Von hier hat man, besonders bei Vormittagsbeleuchtung, den schönsten Blick auf das obere Echaztal, das sich tief in den Albkörper eingeschnitten hat.

  Textauszüge: Albführer / Mittlerer Teil / Schwäbischer Albverein, 1972;    Foto, vom August 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 18. August 2018

Müllionäre verschmutzen die Echaz!



Lt. Umwelt Bundesamt gelangen jedes Jahr bis zu 10 Millionen Tonnen Müll in die Weltmeere. Auch Binnengewässer (Flüsse etc.) sind daran beteiligt.
Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 17. August 2018

Die Kalkofen-Schutzhütte auf der Oberhausener Alb.


Über 100 Schutzhütten gibt es heute noch für Wanderer und Radfahrer im Bereich der Schwäbischen Alb. Die o.g. "Kalkofenhütte" auf der Oberhausener Alb liegt auf dem Gebiet der Lichtensteiner Markung. Die seit 1883 vom Tal heraufführende "Steige unter dem Gießstein" endet hier. Auf halber Wegstrecke, zwischen der Nebelhöhle und dem Schloss Lichtenstein gelegen, bietet sie den Selbstverpflegern eine willkommene Rastmöglichkeit.

Ursprünglich diente die gemeindeeigene Hütte der bäuerlich arbeitenden Bevölkerung als Unterstand, wenn plötzlich ein Unwetter hereinbrach oder sie fand Verwendung als Vesperplatz, der ein wenig Sonnenschutz geboten hat.

Foto, vom August 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 16. August 2018

Erntezeit im August 2018: Wechselfelder auf der Oberhausener Alb.

Blickrichtung: "In der oberen Säure" und "Erdfälle"

Blickrichtung: "In der unteren Säure"
Foto, vom August 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 12. August 2018

Auch in Lichtenstein gibt es noch Beispiele für die schwäbisch schaffige Gütleskultur.


Ein "Gütle" ist ein Grundstück, auf dem im Schwäbischen meist erweiterter Gartenbau betrieben wird, häufig kleiner als ein Acker oder eine Wiese und abgesetzt vom Wohnhaus. Mit einer kleinen Hütte, einer eigenen Zufahrt und eingemacht mit einem Zaun ist das Gütle der Stolz eines schwäbischen Grundstückbesitzers. Solche Sondergebiete unterliegen meist speziellen Bebauungsvorschriften.

Foto, vom August 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 9. August 2018

Innenansicht der ehemaligen Baumwollspinnerei Unterhausen (BSU).


Zusätzlich zur Wasserkraft lieferte eine Dampfmaschine Betriebsenergie. Auf dem Bild ist deutlich die Transmissionsanlage zu sehen, die Wasser- und Dampfkraft an die im Shedbau aufgestellten Spinnmaschinen weiterleitete.

Entlang der Echaz zog sich durch ein ansonsten agrarwirtschaftlich geprägtes Gebiet ein schmales Band von Textilunternehmen, mechanischen Werkstätten, Leder- und Papierfabriken. Das Heimatmuseum Reutlingen machte 1999 zum ersten Mal in umfassender Weise auf diese frühe Phase der Industriealisierung entlang der Echaz aufmerksam.

Bildertanzquelle und Textauszüge: BSU, Beteiligungs-GmbH & Co. KG. / Katalog "Mühlen und Maschinen", 1999 Stadtverwaltung Reutlingen, ISBN 3-933820-03-0

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 8. August 2018

Vor ca. 100 Jahren: Postkartenansicht der Restauration "Forsthaus Lichtenstein".

Bildertanzquelle: Sammlung, Brigitte Gekeler                                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 7. August 2018

Honau ist im August 2018 bereits für den nächsten Winter vorbereitet. Er kommt mit überdurchschnittlich viel Schnee.



Ist's von Petri bis Lorenz (10.8.) heiß, bleibt der Winter lange weiß.

Erklärung: Der 1. August ist der Tag des Festes Petri Kettenfeier. Die Kettenfeier soll an die in der Apostelgeschichte geschilderte Befreiung des Apostels Petrus aus dem Kerker in Jerusalem erinnern. Der heilige Laurentius (*?/258 in Rom) war einer der sieben Diakone in Rom und somit für die Finanzen und die soziale Arbeit innerhalb der Kirche zuständig. Unter Valerian erlitt er sein Martyrium. Er gehört zu den meistverehrten Heiligen der Kirche. Allein in Rom sind über 30 Kirchen nach ihm benannt. 

Liegt die mittlere Höchsttemperatur in der ersten Augustwoche bei 25 Grad oder darüber, ist die Anzahl der Tage mit einer Schneedecke im kommenden Winter überdurchschnittlich hoch. Das zeigen auch neuere statistische Untersuchungen. 

Text: Auszug aus dem Internet                                                   Foto, vom August 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 6. August 2018

Werner Vöhringer: Deine Freunde erinnern sich Heute!


Werner Vöhringer gründete den Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein am 28. Juni 1989 und war bis zum Mai 2015 dessen Vorsitzender. Er war eine vielseitig engagierte Leitfigur des Vereins sowie ein treuer Freund. Er verstarb am 5. Februar 2016. Heute jährt sich zum 68. mal der Tag an dem er geboren wurde.

eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 5. August 2018

Honau im Wandel der Zeit - Forellenweg 2: Nichts ist unverändert geblieben.

Forellenweg 2, heute Küchenstudio  -  Foto von Wilfried Maile.

Forellenweg 2, ehemaliges Bauernhaus  -  Foto aus dem Bildarchiv von Ernst Etter.

Übermittlung: Hans Gerstenmaier, Honau

Erstveröffentlichung im BLOG des GHV Lichtenstein, am 26. Oktober 2010.

Samstag, 4. August 2018

Die Föhnerquelle in Honau.


Nach langen Regenfällen bzw. während der Schneeschmelze tritt die Föhnerquelle als intermittierende Karstquelle unterhalb vom Schloss Lichtenstein aus dem Hangschutt . Die ausgeprägten Auswaschungen und Schuttanhäufungen sind ein Hinweis, welche Wassermengen hier zeitweise der noch jugendlichen Echaz zugeführt werden.

Weitere Details, zu den an der Föhnerquelle getätigten Suchgrabungen, siehe BLOG vom 11. Juni 2018.

Eine überzeugende Deutung des Namens "Föhner" ist mir bis dato nicht bekannt. Als Familienname findet der Name schon über mehrere Jahrhundert Verwendung.

Foto, vom August 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 2. August 2018

Die ehemalige "Handlung Munz" in Holzelfingen.

Bei den beiden abgebildeten Buben handelt es sich um Karl und Ernst Munz.

Bildauszug aus dem Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                 eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 31. Juli 2018

Postkarte von 1934: Das ehemalige Freibad in Unterhausen.

Alle,  die das Bad noch persönlich kennen: "Da war nicht alles perfekt, aber trotzdem haben wir dort eine wundervolle Zeit erlebt!"


Bildertanzquelle: Archiv des GHV Lichtenstein                                                                                   eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 28. Juli 2018

Alle Jahre wieder: Beach-Party in Honau









Auch ein dürrer Baum belebt die Landschaft.



Dieser Baum steht im Reißenbachtal, beim zweiten Kiesfang. Durch die angebrachte Albvereinsmarkierung ist es ein leichtes diese Kuriosität zu entdecken.

Aus der Rinde des Baumstammes treibt hier in über zwei Meter Höhe eine Taubnessel heraus. Die Natur sorgt bereits vor, falls sich hier mal 60.000 m3 Wasser durch einen  projektierten Damm aufstauen.

Foto, Juli 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch