Samstag, 19. August 2017

In Holzelfingen ist noch keiner verdurstet!

Das Foto aus dem Jahr 2007 zeigt Richard Tröster mit seinem Enkelsohn.

Am 19. + 20. August findet in Holzelfingen die traditionelle "Hockete" statt!

Fotoquelle: Familie Richard Tröster, Holzelfingen                                                                                 eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 18. August 2017

"Erstklässler " der Hauff-Schule / Unterhausen - im September 1954. Buben des diesjährigen 70ger-Jahrgangs als Grashalme verkleidet.

Personen von links nach rechts: Bernd Bauer (+), Rolf Hinger, Dieter Bertsch, Martin Bussmann, Kurt Schwanzer, Joachim Reiff, Ulrich Mutschler, Werner Munz. In Uniform: Polizei Lutz.

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 17. August 2017

1990: Die "gute Seele" vom "Gasthof zum Stern": Sophie Scheuermann.

Foto: Archiv Familie Blötscher / Bley                                                                                                     eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 16. August 2017

Das Alte muss dem Neuen weichen: Was der "Durchgangsstraße Ost" im Wege steht, wird 1973 abgebrochen.

Foto: Archiv GHV-Lichtenstein                                                                                                               eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 15. August 2017

"Neuoberhausen" bzw. "d'Kolonie"

Foto / 1960: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                              eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 14. August 2017

"D'Oberhausener Mühle".

Bis heute ist der umgangssprachliche Zuordnungsbegriff: "Oberhausener Mühle" bei der alteingesessenen Bevölkerung erhalten geblieben.

1764 wurde die Getreidemühle , die mit zwei Wasserrädern angetrieben wurde, erstellt. Adam Vöhringer war der letzte Mühlenbesitzer als der Betrieb nach dem 1. Weltkrieg eingestellt wurde. 1920 haben die Gebrüder Vöhringer das Gebäude umgebaut, zunächst eine Stickrahmenfabrikation und später eine Sperrholzfabrik eingerichtet. Immer wieder wurde das Areal kräftig erweitert, bis die immer knapper werdenden Platzverhältnisse letztendlich einen Standortwechsel erforderlich machten. Das Anwesen wurde abgebrochen und auf dem Grundstück entstand ein Wohnpark.

Foto: GHV-Lichtenstein / Archiv der Familie Vöhringer                                               Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 13. August 2017

Das Schwabentum sieht im Schloss Lichtenstein die Verkörperung des bodenständigen Württemberg.

Emma Kottmann beschreibt in ihrem Heimatbuch "Schwabenland" den Lichtenstein wie folgt (Atlantis-Verlag Berlin):
"... das Geschlecht der früheren Herren von Lichtenstein soll bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, Funde um den Lichtenstein  werden mit der Keltenzeit in Verbindung gebracht. Im 15. Jahrhundert kam der Lichtenstein an die Grafen von Württemberg und war den Kämpfen der Städter ausgesetzt.
Das Volk liebte den Lichtenstein in der Dichtung seines frühvollendeten Dichters Wilhelm Hauff, dessen Denkmal auf einem Felszacken hoch über dem Tal steht, den Graf Wilhelm von Württemberg im Jahr 1840 im Stil des Mittelalters durch den Altmeister Heideloff an der Stelle des früheren Jagdschlosses errichten ließ.
Über die Zugbrücke zwischen den beiden Felsen kommen wir durch den Hof und die Waffenhalle auf den Turm, von dem sich eine unumschränkte Aussicht bis hinab ins schwäbische Unterland und zu den dunklen Höhenrücken des Schwarzwaldes, an klaren Tagen bis zu den Alpen erschließt.
Tief unten im Honauertal liegen wie in so manchem Albtal Papierfabriken und Spinnereien, die den hochwertigen ländlichen Arbeiter seiner heimatlichen Scholle und seinem Dorf erhalten, statt ihn in die Stadt zu ziehen.
Gegenüber dem Lichtenstein und Gießstein erklimmt die Reichsbahn über eine Zahnradstrecke in starker Steigung die Höhe, verschnauft ein wenig beim Bahnhof  Lichtenstein und fährt dann leicht beschwingt über die Alb, durch die lutherischen Berge über Schelklingen nach Ulm.

Am Pfingstmontag wird es auf der Steige zum Lichtenstein und im Dobel besonders lebendig, wenn Tausende hinaufziehen zur Pfingstwiese zwischen der alten, von Hauff im Ulrichlied besungenen und der neuentdeckten Nebelhöhle mit  den unterirdischen Hallen, in denen die schneeweißen Tropfsteingebilde flimmern ...."
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 12. August 2017

Vor 100 Jahren: Obere Ludwigstraße im ehemaligen Oberhausen.

Zur Orientierung - Häuser von rechts nach links: Gasthof "zum Stern", Haus Bader; Haus Zanger, Haus Hinger, Haus Vollmer, Doppelhaus Vollmer/Schnitzer.

Bis zum Jahr 1860 wurde der Gasthof "zum Stern" unter dem Namen "zur Linde" geführt. Letzter Lindenwirt war Stephan Reiff (bis 1860). Erster Sternenwirt (ab 1860) war Gottfried Vöhringer. Oberhausen besaß damals in seinem Ortszentrum - unweit von Kirche und Rathaus - einen "Lindenplatz". Der Ausgangs der 1980er Jahre gepflanzte Lindenbaum, im Vorgarten der Ludwigstraße 9, erinnert heute als stiller Zeuge daran. Auch ist der Mädchenname "Friedlinde" im ehemaligen Oberhausen nicht ganz ungebräuchlich.
eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 10. August 2017

"Untere Mühle" in Unterhausen - Müller Bader.

Die ersten schriftlichen Hinweise auf diese Mühle gehen bis in das Jahr 1755 zurück. In den 1980er Jahren wurde der Mahlbetrieb eingestellt.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 8. August 2017

1. Mai 1936: Lehrer Christian Joos mit den damaligen "Zweitklässlern".

Die Aufnahme wurde anlässlich des Festumzugs zum 1. Maifeiertag, in der Ludwigstraße bei der Erlöserkirche, aufgenommen.
eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 7. August 2017

Gasthof "zur Krone" in Oberhausen: Studenten- und Schülerherberge des Schwäbischen Albvereins.

Bild: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                           eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 6. August 2017

1980: Brückenneubau über die Echaz in der Holzelfinger Straße.

Das Flußbett der Echaz mußte um zwei Meter abgesenkt werden, um einen schlimmen "Buckel" in der Straße zu beseitigen. Die unterhalb der neuen Brücke befindlichen Mühlen konnten dadurch nicht mehr mit Wasserkraft betrieben werden. Nach schwierigen Verhandlungen konnten die beiden Mühlenbesitzer mittels einer Ablösung ihrer Wasserrechte abgefunden werden. Die Brücke mußte wegen des schwierigen Untergrunds auf Pfählen gegründet werden.

Foto + Textauszüge: GEA / RT, vom 22.10.1980                                                            Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 5. August 2017

1980: Ein Jahr lang wurde zwischen der Mühlstraße und dem Ortsende Richtung Holzelfingen gebuddelt.

Nach siebzig Jahren mußte die alte Wasserleitung mit brüchigen Verbindungen ausgewechselt und dreißig Hausanschlüsse neu hergestellt werden. Während dieser einjährigen Baumaßnahme wurde der gesamte Verkehr über die Honauer Steige umgeleitet.

Foto: GEA / RT, vom 3. 7. 1980                                                                                      Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 4. August 2017

Urenkel trifft Urgroßvater nach hundert Jahren im Blog. Zwei unverwechselbare Charakterköpfe aus dem oberen Echaztal.

Urenkel Klaus Bader, verwurzelter Oberhausener - z.Zt. ausgeliehen nach Pfullingen. Seine Mutter "Ella" war eine geborene Bley.

Urgroßvater Stephan Bley, Metzgermeister, 1848 - 1929, "Fleischerei + Wursterei", Wilhelmstraße 30.

Dessen Sohn, Ludwig Bley, übernahm 1928 das Gasthaus "zum Stern" in Oberhausen von Eugen Röcker. Alfred Bley, Inge Blötscher, geb. Bley und heute: Stephan Blötscher, führen das Traditionshaus in Lichtenstein weiter. Der jüngste Spross in der Sternwirtsfamilie ist: Anton Stephan Blötscher. Er ist im Mai 2015 geboren.
 Foto (Klaus Bader), Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Foto (Stephan Bley): Familienarchiv der Familie Bley / Gasthof "zum Stern"

Donnerstag, 3. August 2017

Mittwoch, 2. August 2017

"Kraft durch Freude": Der 1938 staatlich organisierte Urlaub. Auch in den einstmals eigenständigen Ortsteilen von Lichtenstein waren Gäste untergebracht.

Auf dem Foto verabschiedet Bürgermeister Rehm eine Gruppe "KdF-Urlauber" auf dem Bahnhofsplatz in Unterhausen. Im Hintergrund ist das ehemalige Postgebäude zu erkennen. Bei dem Jungen, links neben dem gewichtigen Mann - Bürgermeister Rehm - handelt es sich um "Kronenwirts Karl / Junior". Rechts daneben, das Mädchen mit den Zöpfen, ist "Kronenwirts Lore".

Die nationalsozialistische Organisation "Kraft durch Freude (KdF)" hatte die Aufgabe, die Freizeit der deutschen Bevölkerung zu gestalten. Deren Gründung erfolgte im November 1933. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden 1939 die meisten Aktivitäten eingestellt.

Foto: Sammlung aus dem Gasthaus Krone / Archiv des GHV-Lichtenstein                   Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 1. August 2017

Der "Heimatbote für Holzelfingen", vom März 1931.

 Außen- und Innenansicht der evangelischen St.-Blasius-Kirche in Lichtenstein-Holzelfingen.

 Foto: Auszug der oberen Titelseite                                                                             Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch