Samstag, 29. September 2018

Nach dem Kahlschlag folgt der Steinschlag! - Holzelfinger Steige mehrere Monate für den gesamten Verkehr gesperrt.

Von der im August 2017 abgeholzten Fläche und den dadurch freigelegten Felsen geht eine erhöhte Steinschlaggefährdung aus. Steinschlagschutzzäune und Felsvernetzungen sollen nun auf einer Länge von 800 Metern einen Schutz bilden. Bautechnisch ist dieses ein ausgeprägter Aufwand, der mit 1,3 Millionen Euro zu Buche schlägt.

Eine Gefährdungsanalyse hätte bereits bei den Maßnahmen von 2017 auf diese prekäre Situation hingewiesen. Da kann man nur von Glück sagen, dass zwischenzeitlich nichts gravierendes passiert ist.

Fotostandort: Ruine Greifenstein, im September 2018 + eArchiv -> Dieter Bertsch

Freitag, 28. September 2018

Bäume haben viele Geschichten, die sie in den Himmel schreiben. Wir leben von ihnen, deshalb müssen sie bleiben.

Foto, September 2018 - aufgenommen auf dem Weg vom Linsenbühl zum Schloss Lichtenstein: Dieter Bertsch.
Textauszug: Internet                                                                                                                               eArchiv: Dieter Bertsch


Donnerstag, 27. September 2018

Die "Kalkofensteige": Eine Attraktion für Radsportler.


Mit der permanenten Bergzeitfahrstrecke von Unterhausen zur Nebelhöhle, auf der "Kalkofensteige" in Lichtenstein, betreibt der MTB-Club Pfullingen e.V. einen attraktiven Anziehungspunkt für Radsportler in unserer Region.
Die Zeitmessung erfolgt mit dem sogenannten STOPPOMAT, einem Gerät mit dem an Start und Ziel auf Stempelkarten die Zeiten dokumentiert werden. Die zurückgelassenen Stempelkarten werden ausgewertet und die Ergebnisse im Internet veröffentlicht.
Der STOPPOMAT wird mit Solarstrom betrieben. Seine Benutzung ist kostenlos. Streckendaten: 4,3 Kilometer lang, 280 Höhenmeter, 6% Steigung.

Weitere Details, siehe im Internet: www.StoppOmat.de

Textauszüge: Dok. des MTB-Club Pfullingen 1996 e.V.                                        Bearbeitung, Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 25. September 2018

Apfelernte in Holzelfingen: "Es dürfte 2018 einen überdurchschnittlich guten Most auf der Alb geben".


In diesem Jahr begann die Apfelernte mindestens zwei Wochen früher als üblich, auch auf der Alb. Da es keine Spätfröste gab, sowie die Blüte und der Insektenflug gut war, wird der Ertrag höher ausfallen als in sonstigen Jahren. Die Äpfel sind mangels Regen zwar etwas kleiner geblieben, haben aber einen guten Geschmack entwickelt und es dürfte einen überdurchschnittlich guten Most geben, so der Experte ("ansonsten wird der Saft noch ein wenig gesalzen").
Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 24. September 2018

70ger-Feier des Jahrgangs 1948/49 in Lichtenstein-Unterhausen.

70ger-Feier des Jahrgangs 1948/49, am 22. September 2018, in Lichtenstein-Unterhausen.

Der friedfertige Jahrgang erlebte eine sagenhafte Begegnung auf der Ruine Stahleck mit "Prinz Eisenherz" und dem "Ritter vom Greifenstein". Der Schwerterkampf der Beiden fand ein unblutiges und versöhnliches Ende.

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 23. September 2018

Aus den Reutlinger Geschichtsblättern von 1901: "Das Bruderhaus zu Stahleck".



Text: Gefunden bei einer Recherche im Archiv der Stadtbücherei Reutlingen.

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 22. September 2018

Der Steinbruch auf der Oberhausener Alb.


Ein im Jahr 1924 gegründetes Sonnenbühler Unternehmen besitzt heute die Abbaurechte auf der Oberhausener Alb und betreibt die Firma bereits in der vierten Generation. Vor 150 Millionen Jahren entstand das heutige Jurakalk-Material aus Meeresablagerungen. Es wird in den besten Qualitätsstufen abgebaut und in einem Schotterwerk  aufgearbeitet. Als Schotter, Split, Sande etc. wird es vertrieben. Unbelasteter Erdaushub wird zugeführt und auf einer großen Deponie endgelagert. Daduch verfüllt sich das zunächst weithin sichtbare Eingriffsgebiet nach und nach und die Natur ergreift wieder flächendeckenden Besitz.

Foto, vom September 2018, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 19. September 2018

Oberhausener Alb: Energiewald bzw. Kurzumtriebsplantage beim Kalkofen.


Am Weg zwischen Kalkofen und Nebelhöhle  trifft man auf einen s.g. "Energiewald" auch "Kurzumtriebsplantage" genannt. Darunter versteht man Anpflanzungen von schnellwachsenden und stockausschlagfähigen Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen mit einer kurzen Umtriebszeit (Weiden, Pappeln). Die hier erzeugte Biomasse kann stofflich verwertet werden, beispielsweise in der Papier-, Zellstoff- und Holzwerkstoffindustrie, meist wird sie aber als Holzschnitzel zur Energiegewinnung genutzt.
Rechtlich gesehen sind "Kurzumtriebsplantagen" mit einer Umtriebszeit von höchstens 20 Jahren kein Wald sondern behalten den Status von landwirtschaftlichen Flächen. Historisch sind diese Flächen eine moderne Form der Niederwaldnutzung.

Wird die Pappel als mögliche Baumart verwendet, bringt diese auf einem Hektar den besten Ertrag mit 10 bis 15 Tonnen Zuwachs. Das entspricht einem Holzvolumen von 30 Erntefestmetern oder dem Energiegehalt von 5 bis 7 Tausend Liter Heizöl.

Textauszüge: Bayr. LWF                                                                   Foto, vom September 2018 + Bearbeitung: Dieter Bertsch

Dienstag, 18. September 2018

Künstlicher Durchbruch der Schlößlessteige in ihrem oberen Bereich.


                                           Bohrlöcher für die Sprengungen von 1840/41.

                     Künstlicher Durchbruch / heutiger Forstweg.
 
Der Hohlweg in der "Schlösslessteige" wurde im rechten Winkel zur Albtraufkante in den Fels gesprengt. An den Felsen sind noch vereinzelt die senkrechten Bohrlöcher für die Aufnahme des Sprengstoffs zu erkennen. Dieser in den Jahren 1840/41erbaute Zugang auf die Albhochfläche war der erste Fahrweg vom ehemaligen Oberhausen zum Schloss Lichtenstein. Die Einweihung des neu erbauten Schloßes fand am 27. Mai 1842 statt.


Foto, vom September 2018: Dieter Bertsch

Montag, 17. September 2018

Ehemaliger "Lustgarten" der Firma "Gebrüder Burkhardt".


Foto von 2018


                                            Lageplan von 1951 (Auszug)


                                                                                             Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch 

Sonntag, 16. September 2018

Extrem niedrige Wasserschüttung an der Echazquelle.

Das Foto wurde von unserem Vereinsmitglied, Martin Schopf, zur Verfügung gestellt / September 2018.

Die Echazquelle tritt als Karstquelle zutage.Das Wasser stammt vor allem aus dem abflusslosen Gebiet von Groß- und Kleinengstingen, das dort versickert ist. Unterhalb der Echazquelle befinden sich undurchlässige Mergellager, die das Wasser stauen. Ein Teil dieses Karstwassers findet an der Echazquelle seinen Ausgang. Ein anderer Teil füllt die Hohlräume in der Alb und gibt das Wasser beständig an die Quelle ab. Talabwärts entspringen noch weitere wasserreiche Quellen. Dagegen gibt es oberhalb der Echazquelle nur noch "Hungerbrunnen", d.h. periodisch fliesende Quellen, die nach starken Niederschlägen oder bei der Schneeschmelze, bei stark gestiegenem Karstwasserspiegel das "Überreich" abgeben. Die einst wasserreiche, aus 8 Löchern hervorbrechende Quelle, war früher eine gepflegte Anlage. Heute ist ein Teil der Echazquelle für die Wasserversorgung von Honau  sowie der zu Honau gehörenden Siedlung Traifelberg gefaßt. Das Wasser wird zum Honauer Wasserbehälter an der alten Honauer Steige, sowie zum Hochbehälter auf der Kuppe des Traifelbergs gepumpt.

Textauszüge: Albführer, Mittlerer Teil, 1972 - herausgegeben und verlegt vom Schwäbischen Albverein e.V. Stgt.
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 14. September 2018

Der Blick auf die Rückseite der "Sonne".

Das um 1715 erbaute Haus ist heute noch in der Unterhausener Friedrich-List-Straße  (ehemals Reutlinger-Straße 16) in gutem Zustand erhalten. 

Anhand der spärlich anzutreffenden Archivunterlagen ergibt sich folgendes Bild: Zwischen 1808 und 1872 wurde in diesem Gebäude eine Schankwirtschaft betrieben. Das gesamte Anwesen ist bis heute im Familienbesitz der Nachkommen des letzten Eigentümers: August  Reiff, genannt "Sonnen-Gustl" und seiner Ehefrau Rosa.

Das Erscheinungsbild des Gebäudes von der B 312 aus kann im BLOG vom 18.5.2017 angesehen werden.
Bildertanzquelle, vom September 2018, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch


Donnerstag, 13. September 2018

Unterhausen: Ehemaliges Anwesen des Hermann Bertsch, Untere Mühlstraße 15.

Bildertanzquelle: Archiv des GHV Lichtenstein                                                                                     eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 12. September 2018

"Romm ond nomm": Schwäbisch will gelernt sein.


Die ehemaligen Wechselfelder, links und rechts der Straße, beim Kalkofen auf der Oberhausener Alb, werden umgangssprachlich nur als "Romm ond Nomm" bezeichnet (hinüber bzw. herüber gelegen).

Foto, vom August 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 11. September 2018

Ehemaliger Grundbesitz der "Gebrüder Burkardt" in Lichtenstein-Unterhausen, um das Jahr 1950.

Bildertanzquelle: GHV-Lichtenstein                                                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 10. September 2018

Sonntag, 9. September 2018

Sofortige Schließung des Schulgebäudes im Ortsteil Oberhausen. Im Mai 1934 wurden Schülerträume wahr.

Foto: Gert Lindemann / 2018 (ehemaliges Schulhaus von Oberhausen)


Das Gebäude, in der Ludwigstraße 8, können Sie Heute von 11 - 17 Uhr wieder gefahrlos betreten.

Besuchen Sie am "Tag des Denkmals" die ebenfalls geöffnete Erlöserkirche und die Ausstellung des Geschichts- und Heimatvereins Lichtenstein e.V. im alten Oberhausener Schulhaus.

 Bildertanzquelle: Stuttgarter Tagblatt, vom 12.05.1934                                               Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 6. September 2018

Die Gerokstraße: Ein weniger bekannter, aber um so mehr interessanter Namensgeber für eine Straße in Lichtenstein-Unterhausen.


Herzlichen Dank an unser GHV-Mitglied, Eberhard Wörner, der uns den folgenden Textbeitrag übermittelt hat:


Gerok, Friedrich Karl von (seit 1868), ev. Theologe und Schriftsteller, *Vaihingen an der Enz 30.1.1815, +Stuttgart 14.1.1890; Pfarrer in Böblingen und Stuttgart, schließlich Oberkonsistorialrat, Hofprediger und Prälat; schrieb vorwiegend religiöse Lyrik in eleganten Versen und musikalischer Sprache, daneben erbauliche Literatur und Predigten.
Werke: Gedichte: Palmblätter (1857), Pfingstrosen (1864), Blumen und Sterne (1868), Dt. Ostern (1871), Der letzte Strauß (1885) – Predigten auf alle Fest-, Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres, 2 Bde. (1860-1861), Jugenderinnerungen (1876) 
Quelle: Brockhaus Enzyklopädie, Leipzig 2001

Foto, vom August 2018 + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 5. September 2018

Lichtenstein-Unterhausen: Die Albvereinseiche am Rathausplatz.



Am Rathausplatz, unweit der Echazbrücke wurde am 11. November 1995 eine Eiche gepflanzt, eine Sitzbank aufgestellt und zur Erinnerung ein Stein gesetzt. Die Ortsgruppe Unterhausen des Schwäbischen Albverein e.V. feierte in diesem Jahr ihr 100jähriges Jubiläum. Diese Stieleiche ist mit ihren zwischenzeitlich gerade mal 23 Jahren noch im zarten jugendlichen Alter. Diese Bäume werden mächtige, knorrige Gewächse und können über 1000 Jahre alt werden. Dann erreichen sie eine Höhe von bis zu 40 Meter und einen Stammdurchmesser bis zu 2 Meter.
Der Platz in der Nähe der Echaz ist günstig, da die Stieleiche recht feuchtigkeitsbedürftig ist. Die weiblichen Kätzchen, die an aufrechten langen Stielen blühen, geben dieser Eiche ihre Bezeichnung.

Textauszüge aus der Jubiläumsschrift des SAV.

Foto, vom August 2018, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 3. September 2018

Oberhausener Alb, um 1960: Auf dem Kalkofen - mit Schutzhütte


Anmerkung: Die bewirtete "Kalkofenhütte" wurde erst im Jahr 1964 von der Schwanenwirtin, Rosa Bader, erbaut.
Fotoauszug + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 2. September 2018

"Ein jeder kehre vor seiner Tür und rein ist jedes Stadtquartier..."


"Gießsteinchor"; Personen v.l.n.r., vorne: Karl Bertsch, Karl Reiff, Karl Pfohlmann;
hinten: Karl Braun, Walter Preusch, Helmut Zimmerer, Peter Blötscher, Peter Schneider, Wilhelm Gekeler.

Der Reim in der Überschrift stammt von Johann Wolfgang Goethe und setzt sich wie folgt fort:

...Ein jeder übe sein Lektion,
so wird es gut im Rate stohn.

Textquelle: Zahme Xenien,9, "Bürgerpflicht": Berliner Ausgabe. Poetische Werke, Band 2, Berlin 1960 ff, S 391.
Foto: Archiv des GHV Lichtenstein / Winfried Reiff                                                                             eArchiv: Dieter Bertsch