Freitag, 15. Dezember 2017

1903, Volkstrachtenfest in Honau: Vorbeifahrt der Königlichen Majestäten an den Volkstrachtenwagen.

Nachdem das Königspaar auf Schloss Lichtenstein gespeist hatte, fuhr es in der Kutsche die Steige hinunter nach Honau: "Unter lautem Jubel der Bauern zogen die Wagen an den Majestäten vorüber. Diese betrachteten mit sichtlichem Interesse und Vergnügen die hübschen Trachten. Zwei kleine Buben, die in ihren weißen Kitteln ganz reizend aussahen, traten zu den Majestäten heran, überreichten prächtige Sträuße mit Feldblumen und sagten ein kurzes Sprüchlein her."

Ein Schwabenkind im Heimatkleid,
Es reicht in Ehrerbietigkeit
Glückstrahlend dieses Sträußlein dar
Dem vielgeliebten Herrscherpaar,
Und wünscht, daß immer gelten mög',
Allhie gut Württemberg alleweg.

Auszu aus: Goethezeitportal / http://www.goethezeitportal.de/..                                   Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Unterhausen: Ehemaliges Bauernhaus eines Fabrikarbeiters und Nebenerwerbslandwirts.

Das Gebäude stand an der Ecke Holzelfinger- / Moltkestraße. Ehemaliger Besitzer: Emil Reiff.

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 13. Dezember 2017

1895 - Die Echazquelle mit Nixe - einst ein lauschiges Plätzchen!

G.A. Heid gestaltete 1895 die Echazquelle bei Honau neu, die damit ein lauchiges Plätzchen am Wanderweg hoch zum Lichtenstein wurde.
Obiges Bild wurde von G.A. Heid gezeichnet (aus Blätter des Schwäbischen Albvereins, VII. Jg., Nr. 3, 1895).

Ein begeisteter Besucher schrieb: "Da quollen und schossen die Adern der Quelle künstlich gefasst in dem von einem Steinaufbau überragenden Wasserbecken zusammen und aus der dunklen Nische darüber erglänzte die Echaznixe, die Forelle in der Hand freudig emporstreckend".

Die vom Honauer "Verschönerungsverein" initiierte Anlage ist heute so nicht mehr vorhanden. Die Gips-Nixe wurde schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts von "bösen Buben" zerstört.

Quelle: Goethezeitportal / http://www.goethezeitportal.de/..                                          Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 12. Dezember 2017

Der "Kalkofen" auf der Oberhausener Alb.

Gebrannter Kalk war lange Zeit ein wichtiger Grundstoff zum Herstellen von Maurer- und Putzmörtel. Weiterhin wurde er verwendet als Gussmörtel für Estriche oder Formsteine. Zur Herstellung wurde ein Kalkofen benötigt. Beim Brennen wird den Kalksteinen in diesem Ofen das Kohlendioxid entzogen. Dafür muss der Kalkofen mehrere Tage und Nächte durchgeheizt werden und über 1000 Grad erreichen. Der gebrannte Kalk muss mit Wasser "abgelöscht" werden. Löscht man mit wenig Wasser, zerfällt der Branntkalk zu feinem Pulver, dem Staubkalk. Mit diesem wurden bzw. werden bis heute die Felder gedüngt. Löscht man mit viel Wasser, entsteht ein Kalkbrei, der Sumpfkalk.
Der Sumpfkalk wurde früher in einer Erdgrube unter einer Wasserschicht aufbewahrt. Solche Erdgruben hatten die Maurer und Gipser, auch manche Bauern, neben ihren Häusern. Diese Kalkgruben bestanden bis in die 1950er bzw. 1960er Jahre auch in den Lichtensteiner Teilorten. Den Sumpfkalk verwendete man zum "Weisseln" der Vieh- und Hühnerställe; dies wirkte desinfizierend.

Geht man davon aus, dass die Nutzung der Örtlichkeiten im Flur- bzw. Gewandnamen enthalten ist, so besteht die Annahme, dass der Name "Kalkofen" auf das ursprüngliche Vorhanden sein eines solchen Platzes zurückgeht, wo einst Kalksteine gebrannt wurden.

Zum obigen Foto: In der seit mehreren Jahrzehnten existierenden "Kalkofen-Hütte" wird heute nicht mehr gebrannter Kalk abgelöscht, sondern der Durst vorbeikommender Wanderer gestillt.
Die Hütte wurde 1964 von Frau Rosa Bader, der "Schwanenwirtin", errichtet. Die Bewirtung erfolgte vorwiegend durch ihre Tochter Waltraud, verheiratet mit Franz Petkovsek, die dann 1974 die Kalkofenhütte selbst übernahmen. 1972 brannte die Hütte vollständig ab und mußte komplett erneuert werden. Im Jahr 1978 wurde die Hütte renoviert. Sie bietet für etwa 60 Gäste Platz.

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 11. Dezember 2017

Hopfenanbau: Ob da wohl unser "Lichtenstein" gemeint ist?

Diesen Hinweis findet man auf einer Schautafel im "Deutschen Hopfenmuseum", in der Hallertau, in der oberbayrischen Gemeinde Wolnzach.

Daß nachweislich im oberen Echaztal Bier gebraut wurde kann älteren Aufzeichnungen entnommen werden. Weiterhin wurden im 19. Jahrhundert viele Weinberge im Bereich der heutigen "Staufenburg" umgebrochen und teilweise zu Hopfenpflanzungen umgenutzt.

Der GHV-Lichtenstein wird hierzu Nachforschungen betreiben und darüber berichten.

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 10. Dezember 2017

1954: Vereinsweihnacht beim TSV Oberhausen.

Foto: v.l.n.r. Helmut Epple mit seinen Sängern -> Gottlob Lang, Fritz Bertsch und Alwin Geisel

Schon früh hatte sich im Verein die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Pflege der Geselligkeit, neben der sportlichen Betätigung, eine wichtige Bedeutung zukam. Hierzu gehörten auch die jährlichen Vereins-Weihnachtsfeiern. Bis etwa 1960 kamen auch anspruchsvolle Theaterstücke zur Aufführung. Da die Darbietungen auch über die Vereinsfamilie hinaus gefielen, wurden von 1948 bis 1953 die Feiern in der alten Turnhalle bei der Uhlandschule für die übrige interessierte Einwohnerschaft wiederholt. Zur Aufführung kamen z.B.: 1949 "Der Berghofbauer und sein Sohn", 1950 "Der Postmichel von Esslingen", 1953 "Die Geier-Wally" und 1954 "Heimatglocken". Aufgrund des vermehrt in den Vordergrund tretenden Fernsehens und mangels Spieler konnte diese Tradition nicht fortgesetzt werden.
Textauszüge: Festschrift des TSV 1898 Oberhausen, von 1973                                     Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 9. Dezember 2017

Abschied vom Notaramt und ehemaligen Amtsnotaren in Lichtenstein, zum 1. Januar 2018.

Personen von links: Ehemalige Amtsnotare, die Herren Keppler und dessen Vorgänger Janzer sowie Bürgermeister Ernst Braun.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 8. Dezember 2017

1920: Das Gemischtwarengeschäft des Johann Stoll im ehemaligen Oberhausen.


Beim obigen Bild handelt es sich um einen Postkartenausschnitt. Das Ladengebäude wurde zwischenzeitlich mehrfach umgebaut. Heute betreibt die Bäckerei Marquard hier eine Filiale. Zur Orientierung: Links neben dem Laden befindet sich der "Gasthof zum Stern" im ehemaligen Oberhausen; gegenüber - auf der anderen Seite der B 312 - steht das Oberhausener Rathaus.

Bearbeitung +eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Die jahrzehntelang "treue Seele" der Hauff-Apotheke" in Lichtenstein-Unterhausen: Frl. Oswald.

Generationen erinnern sich an Frl. Margarete Oswald, sie war vor ihrem Ruhestand viele Jahre Apothekerin in der "Hauff-Apotheke".
Ihr ehemaliger Chef, Herr Herbert v. Friedolsheim, hat seine Mitarbeiterin wie folgt charakterisiert: "Frl. Oswald war ab 1958 bei meinem Vorgänger, Herrn Fritz, angestellt. Ab dem Zeitpunkt meiner Übernahme der Apotheke, 1963, war sie dann bei mir bis 1983 beschäftigt. Hinzufügen möchte ich noch, dass sie unter allen meinen Mitarbeiterinnen in jeder Hinsicht die Vollkommenste war."

Textauszug: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                          Fotos, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Heute - am 6. Dezember - ist Nikolaustag: Im ehemaligen Oberhausen kommt dann der Nikolaus aus der Nebelhöhle heraus.


Als Kinder wurde uns erzählt, dass der Nikolaus das ganze Jahr über als Tropfstein in der Nebelhöhle verharrt. In der Nacht zum 6. Dezember kommt er aber zu den Kindern ins Tal herab und befüllt einen Schuh mit Nüssen, einem Apfel und Schokolade. Oftmals, häufiger bei den Buben die nicht brav waren, steckt auch eine Rute dabei.
Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 4. Dezember 2017

"Wenn Ihr nicht augenblicklich Euer Maul haltet, so will ich Euch Eure Rührlöffelarme vom Leibe schlagen."

Lichtensteinspiel in Honau, 1903, VI. Vorgang; 1. Auftritt. In dieser sehr beliebten Szene, im "Hirsch" zu Pfullingen, treffen Anhänger und Gegner Herzog Ulrichs aufeinander.

Das Lichtensteinspiel passte zum damaligen Verständnis der Begriffe: Heimat und Volk. Das Spiel wollte unterhaltsam sein, volkstümlich und allgemeinverständlich. Außerdem sollte es Werte vermitteln: "Volkskunst" als Volkserziehung. Die damals neu entstehenden Freilichtbühnen wollten ein anderes, ein breiteres Publikum anziehen als die Theater in den Städten. "Volksnähe" erzeugte vor allem der schwäbische Dialekt.

Die Reutlinger Zeitung schließt ihren Bericht über eine Aufführung, bei der das württembergische Königspaar anwesend war, mit einer royalistischen Lobeshymne ab: "Ein schöner Tag ist der gestrige Sonntag gewesen, für das Volk und für das Fürstenpaar; die Majestäten fühlten sich offenbar (in Honau) ganz heimisch unter ihrem Volke und das Volk jubelte laut seinem Königspaar zu. So soll es sein und wird es auch in Zukunft gehalten, dann bleibt noch lange bestehen der alte Ruf: Hie gut Württemberg alleweg!"

Auszüge aus: Goethezeitportal / http://www. goethezeitportal,de/..                               Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 3. Dezember 2017

Die "Brunnensteinhöhle" unter dem Linsenbühl - am Weg zum bzw. vom Schloss Lichtenstein über die Schlößlessteige.

Höhlenportal nach ausgeprägten Niederschlägen ( Juni 2013).       
Alle 5-7 Jahre bricht dann ein mächtiger "Hungerbrunnen" hervor.

So unscheinbar der Höhlenzugang auch von der "Schlösslessteige" aus ins Berginnere führt, ist doch die Höhlenbegehung mit nahezu 1,5 Kilometer erkundbarer Gesamtlänge, selbst für erfahrene Höhlenforscher stets eine große Herausforderung. Im Jahresablauf sind aufgrund der hydrologischen Verhältnisse nur wenige Tage überhaupt geeignet um die Höhle zu "Befahren". Vor einer leichtfertigen Begehung muss dringend gewarnt werden!

Bereits 1919 versuchte E. Scheer in die Höhle einzudringen, was ihm auch 450 Meter weit gelang. Weitere Pioniere waren eine Gruppe um Hans Matz (Appel und Munz), die im Jahr 1959 den Hauptgang erforschten und Vermessungen bis auf eine Länge von 1117 Meter vorgenommen hatten. Weitere Höhlenforschergruppen aus Grabenstetten und Pfullingen erstellten in jüngerer Zeit qualifizierte Dokumentationen über die Hydrologie und die Verläufe des Hauptganges, einschließlich der Seitengänge.

Weiterführende Dokumentationen sind über das Internet einsehbar:
www.arge-grabenstetten.de
www.hfgp.de (Höhlenforschergruppe Pfullingen)
Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 2. Dezember 2017

Hochbiedeck, die am nördlichsten gelegene, einstige Greifensteiner Burg im oberen Echaztal.

Flurnamen lt. Kartenblätter von 1819/20: Bildmitte, das bewaldete "Sättele"- an dessen höchstem Punkt befindet sich die Burgstelle "Hochbiedeck". Links davon: Das "Staufental". Rechts: "Unterm Imenberg" und davon unterhalb, die "Hohen Aecker".

Von der Hangterrasse des Imenbergs führt über eine Wiese ein schmaler Pfad zu einem etwa 350 Meter langen Berggrad. Über diesen erreicht man die ehemalige Burgstelle von "Hochbiedeck". Hier handelt es sich nach den heute vorliegenden Erkenntnissen um eine der drei Greifensteiner Burgen. Sie hatte den Zweck den Albaufstieg durch das Zellertal zu Sichern und um eine gewisse Machtposition im oberen Echaztal gegen die Reichsstadt Reutlingen aufzuzeigen. Es handelte sich hier um eine kleine Anlage, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und von Greifensteiner Dienstmannen betrieben wurde. Die Zerstörung erfolgte mit den anderen Greifensteiner Burgen (Oberer-, Unterer Greifenstein und Stahleck) im Jahre 1311 durch die Reutlinger.

Im Hangschutt wurden verschiedene Fundstücke entdeckt, welche eindeutig auf eine Besiedelung hinweisen. Eine Grabung würde hier evtl. mehr Details zu dieser Burgstelle aufzeigen.

Pfarrer i.R., Hans Felder, hat im Dezember 1989, im Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein, einen Vortrag über das Burgensystem der Greifensteiner gehalten. Das Manuskript hierzu ist im Archiv des Vereins hinterlegt.

Foto: Dieter Bertsch                                                                                                        Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 1. Dezember 2017

Unterhausen im Jahr 1983: Der 70 Jahre alte "Schochensteg" über die Echaz wurde abgebrochen!

Die Echazbrücke im "Baumgarten", der sogenannte "Schochensteg", die mehr als 70 Jahre lang vorwiegend dem landwirtschaftlichen Verkehr zwischen der Staufenburgstraße, dem Gewand "Baumgarten" und dem "Brett" gedient hat und die zugleich auch Zubringer für das Zellertal war, ist im Frühsommer 1983 demontiert worden. An deren Stelle ist unmittelbar daneben eine neue, stabile Eisenbetonbrücke errichtet worden. Nach der Fertigstellung wurde nun die Fahrbahn dem Verkehr übergeben. Lediglich die beiderseitigen Gehwege mussten nachträglich noch angelegt werden.

Der "Schochensteg" wurde im Jahr 1910 erstellt. Er ist damals für Fuhrwerke mit höchstens 4 Tonnen Gesamtgewicht gebaut worden. Die Brücke kostete einst runde 1000 Mark. Vorher führte an dieser Stelle nur ein hölzener Gehsteg über die Echaz. Interessant ist dabei, dass die Gemeinde Unterhausen im gleichen Jahr aus dem Futterertrag vom "Imenberg" 1450,- Mark eingenommen hat, so dass ihr die Finanzierung der Brücke sicher leicht gefallen ist.
Das obige Bild zeigt im Vordergrund die abgetragene alte Brücke und dahinter die neue, auch für den Schwerlastverkehr geeignete Eisenbetonbrücke. Diese Brücke dient als stark befahrener Zubringer für das Wohngebiet im "Nord-Ost".

Foto + Textauszug: Amtsblatt der Gemeinde Lichtenstein / Juli 1983                           Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 29. November 2017

Hermann Schaufler (CDU) - zusammen mit seinen Lichtensteiner Parteifreunden.

Hermann Schaufler war ab 1980 Landtagsabgeordneter in BW. Später Wirtschaftsminister, Verkehrsminister und ab 1996 zusätzlich auch Umweltminister.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 28. November 2017

1954: Festzug anlässlich eines Vereinsjubiläums.

Fotoquelle: Joachim Erbe                                                                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 27. November 2017

Das "Aufberger Loch" auf der Oberhausener Alb.

Unweit vom Schloss Lichtenstein, am Fuße des Aufbergs, liegt das "Aufberger Loch". Diese heutige Doline war früher ein stattlicher Hohlraum, dessen Decke eingestürzt ist (fast 20 Meter tief, mit einem Durchmesser von etwa 40 Meter). Am Grund der Vertiefung führen zwei kleine, horizontale Gänge noch einige  Meter in den Berg hinein.

Foto von 2015, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 26. November 2017

Im Juli 1902: Einweihung der "Zionsburg" (heutige "Christuskapelle") in Unterhausen.

Der Ursprung der evangelisch-methodistischen Kirche im Echaztal liegt in den 50ger Jahren des 19. Jahrhunderts. Damals schickten die Methodisten und die Evangelische Gemeinschaft die ersten Missionare aus Amerika zurück nach Deutschland. Darunter auch den in Wannweil geborenen Johann Georg Wollpert. Seine Arbeit und die anderer Missionare trug Früchte. Die ersten Zusammenkünfte der methodistischen Gemeinde in Unterhausen waren bereits 1870 in Bäckerhäusern der Familien Haid und Wolf.

Doch die rasch wachsende Gemeinde fand in den Privaträumen bald keinen Platz mehr. Die Gemeinde zog deshalb von Mietsaal zu Mietsaal, bis Prediger J. Huber die Initiative ergriff. Er kaufte einen Bauplatz, baute darauf sein Wohnhaus und einen Gemeindesaal. Die "Zionsburg" wie die heutige "Christuskapelle" lange Zeit hieß, hatte ihren festen Platz im Unterhausener Friedhofweg gefunden.

Am 7. Juli 2002 feierte die evangelisch-methodistische Gemeinde Unterhausen das 100jährige Bestehen ihrer Christuskapelle.

Textauszüge: GEA-Reutlingen, vom 06.07.2002                                                            Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 24. November 2017

Unterhausener Kirchstraße und deren Bewohner im Jahr 1930.

Das obige Foto stammt aus den 1970er Jahren.

Nachfolgende Angaben wurden aus einem Adreßbuch aus dem Jahr 1930 entnommen.

Kirchstraße
Nr.







1/1 Martinitz Karl Fabrikmeister
2 Gekeler Ludwig Fabrikarbeiter
3 Reiff Wilhelm Postbote a.D.
4 Keppeler Karoline ohne Beruf
5 Haid Friedrich Dentist
6 Bley Barbara
Gottliebin
Witwe
7 Bertsch Gottlob Invalide
8 Bley Jakob Taglöhner
8 Bley Rosine Schreiners Witwe
9/1 Keppeler Friedrich Fabrikarbeiter
10 Bader Gottlob Fabrikarbeiter
11 Schüle Ludwig Bauer
12 Holzapfel Hermann Pfarrer
13/1 Hartstein Maria
Katharine
Witwe
15 Bley Matthäus Straßenwart a.D.
15/1 Vollmer Ernst Fabrikarbeiter
16 Munz Albert Baumwirt
16 Munz Friederike Witwe
18 Hinger Hermann Straßenwart
20/1 Haid Matthäus Gemeindpfleger a.D.
22 Rehm Karl Schultheiß

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 21. November 2017

Vor dem 2. Weltkrieg: Großfeldhandball-Mannschaft des TSV 1898 Oberhausen.

Die Aufnahme entstand vor dem 2. Weltkrieg auf dem "Sportplatz unter dem Gießstein". Diese Sportstätte wurde mit großem Einsatz in Eigeninitiative in den Jahren 1924 - 1926 von den Vereinsmitgliedern gebaut. Das heutige Sportheim ist 1968 fertiggestellt worden.

Großfeldhandball war früher eine äußerst populäre Sportart. Trotz zahlreicher Regeländerungen, um das Spiel attraktiver zu gestalten, setzte sich jedoch vermehrt der Hallenhandball durch. Hier war auch ab Mitte November bis März keine witterungsbedingte "Winterpause" mehr erforderlich. Zunächst wechselten sich Feldsaison und Hallensaisen im Jahresablauf gegenseitig ab. Gegen Ende der 1960er Jahre war jedoch der Feldhandball zusehends vom Hallenhandball verdrängt.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 20. November 2017

Gefahrenbereiche entlang der Echaz: "Baden und Bootsverkehr verboten".

Plattenschütze regeln im Stauwehr die Wasserdurchflußmenge. Damit wird das Absperren bzw. Aufstauen geregelt. An der Echaz trifft man noch auf solche Bauwerke im Bereich der (ehemaligen) Mühlen / heute Turbinen. Mehrere Bewässerungsfallen sind noch in der Nähe einstiger  "Wässerwiesen" anzutreffen.

Hinweis: Je nach der wasserführenden Menge gibt es entlang unserer Echaz auch Bereiche ohne Kennzeichnung (Warnschilder, Verbotsschilder) die nicht ganz gefahrenlos sind!

Fotobereitstellung / NOV 2017: Günther Frick                                                              Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 19. November 2017

Unterhausen, 13. November 1955: Einweihung des Gefallenenehrenmals.


Im "Amts- und Mitteilungsblatt für die Gemeinden Unterhausen und Honau" findet sich in der Ausgabe vom Samstag, den 12. November 1955, folgender Bericht:

Nach gründlicher Vorberatung und nach Anhörung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge e.V. und des Landesamts für Denkmalpflege, hat der Gemeinderat als Platz für die Aufstellung des Ehrenmals für die Toten der beiden Weltkriege, den Kirchplatz Unterhausen ausgewählt. Hierzu hat sich das Landesamt für Denkmalschutz wie folgt geäußert:
" Die erfolgten Wiederherstellungsarbeiten an den Umfassungsmauern können wir nur mit voller Anerkennung begrüßen. Die Gemeinde Unterhausen ist der ebenso schwierigen wie mühevollen Aufgabe mit viel Sorgfalt gerecht geworden und hat wesentliche Mittel auf die Anlage verwendet. Dies gereicht ihr zur Ehre, verpflichtet aber auch gleichzeitig, der Gestaltung des Ehrenmals ebensolche Sorgfalt zu widmen. Vom Standpunkt der Denkmalpflege aus kann man die Wahl des Kirchplatzes, der zentral liegt, rings von einer hohen Mauer umgeben ist, ganz im Zeichen der Kirche als dem wichtigsten Baudenkmal steht, einen schönen Bestand von Fichten besitzt und von der Außenwelt nahezu abgeschlossen ist, nur wärmstens befürworten. Diese ruhige Insel inmitten der geschäftigen Gemeinde erscheint wie geschaffen für die Anlage eines Ehrenmals".

Die Ausführung des Ehrenmals wurde nach Durchführung eines Wettbewerbs und unter Beteiligung von Vertretern des VdK, durch den Gemeinderat der Bildhauerin Suse Müller-Diefenbach, in Tübingen-Lustnau übertragen, deren Entwurf durch den Bewertungsausschuss wie folgt bewertet wurde:
"Um den Charakter des ruhig-ernsten alten Friedhofs ungestört zu erhalten, sah die Verfasserin von einer freistehenden Plastik ab und wählte die Bindung an die umgebende Mauer. Die vorhandenen Bauelemente der Mauer wurden für die Architektur des Ehrenmals wieder verwendet. Die Engel, die den Toten tragen, bilden mit ihren Körpern und Flügeln das Maßwerk eines Fensters, das durch seine schmalen Öffnungen das Unbegrenzte ahnen läßt, der ernste Tod als Tor zur anderen Welt. Das Projekt steht im Zeichen der stillen Sammlung. In den ostwärtigen, vom Durchgangsverkehr nicht berührten Teil des Friedhofes verlegt, wächst das Mal aus der Mauer heraus und ist damit der stimmungsvollen Anlage in seltener Art verbunden".

Und nun ist das Ehrenmal in zweijähriger Arbeit fertiggestellt worden und wird am 13. November 1955 feierlich eingeweiht. Möge es in seiner einmaligen Art zu uns allen sprechen und uns stets mahnen, das Lebensopfer der unzähligen Gefallenen und Vermißten zu würdigen.

Foto von 2017, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 18. November 2017

Der Übersberger Hof 1972: Wegen seiner Einfachheit einst ein gern erwandertes Ziel.

Foto: GEA-RT, 1973                                                                                                                                eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 17. November 2017

17. November 1911: Das November-Erdbeben auf der Südwestalb vor 106 Jahren.

Die Auswirkungen des schweren Erdbebens waren bis in unsere Region spürbar. In einem zeitgenössischen Bericht von 1911 heist es aus dem Ebinger Raum: "Die Häuser schwankten hin und her wie Schiffe auf sturmbewegter See". Der erste und mächtigste Erdstoss erfolgte am 16. November um 22:30 Uhr. Es rappelte sieben Sekunden lang so fürchterlich, dass die Leute im Nachtgewand schreiend auf die Straße stürzten. Der damalige "Württembergische Erdbebendienst" hatte die Stärke acht der zwölfteiligen Skala registriert.
Speziell im Ebinger Raum gab es, mit Ausnahme alter Fachwerkgebäude, kein Haus, das nicht mehr oder weniger starke Schäden davon getragen hatte. Im Echaztal waren vermutlich vereinzelte Hausbrandkamine herabgestürzt. Der Schrecken war aber ähnlich wie bei den schweren Beben vom 26. Februar 1969 und vom 22. Januar 1970. An diese beiden Erdbeben kann ich mich noch gut erinnern.

Textauszüge: GEA-RT, 1971                                                                                            Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 16. November 2017

2002: Die Kopfbedeckung macht den Unterschied. Feuerwehrkameraden aus der französischen Partnergemeinde "Voreppe".

Obige Aufnahme wurde im Rahmen der 10jährigen Partnerschaftsfeier, bei den Einweihungsfeierlichkeiten für den "Vorepper Platzes" gemacht. In der hinteren Reihe erkennt man mehrere Feuerwehrmitglieder aus Lichtenstein.

Foto von 2002: Dieter Bertsch                                                                                                               eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 15. November 2017

Kultur des Miteinander: Jung trifft alt / alt trifft jung.

Das obige Foto wurde beim "Mittagessen für Senioren" aufgenommen. Die Kita-Leiterin, Dagmar Neubrander, ihre Kolleginnen, Mütter und die Kinder von der "Kita an der Echaz" erfreuten die anwesenden, älteren Mitbürger mit ihren Laternen und Liedern.

"Laternelaufen" ist ein herbstlicher Brauch, der auch in unserer Region von den Kindergartengruppen noch gepflegt wird. Oft hängt er mit dem St. Martinstag, am 11.November, zusammen.  Der Sinn der Martinslaternen erschließt sich aus den Lesungs- und Messtexten des Martintages. Die Gläubigen sollen das Licht des Glaubens zu den Völkern tragen und mit solchem Licht sich zu Gott bekennen und ihm Dank und Lob aussprechen.

Nicht vergessen sei auch hier der Namenstag des Reformators Martin Luther bzw. sein Geburtstag am 10. November. Organisatorische Gründe führen bzgl. des Laternelaufens manchmal zu Terminverschiebungen um den 10./11. November.

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 14. November 2017

1906: Baumwollspinnerei (BSU), Unterhausen.



Die BSU im Jahr 1906. Das "Schweizerhaus", das Mädchenheim und die Wohnhäuser an der Hermann-Jäckel-Straße sind bereits vorhanden. Das dreistöckige Spinnereigebäude mit dem Turm, das der Anlage bis heute ihr charakteristisches Aussehen gibt, entsteht erst fünf Jahre später. (Foto: Archiv GHV).

Baumwollspinnerei (BSU), Unterhausen
1850 erhielt der Stuttgarter Kaufmann Christian Kick die Erlaubnis zu Einrichtung einer Seidenspinnerei. 1852 scheiterte Kick, der Schweizer Kaufmann Solivo und der Württemberger Fierz übernahmen den Betrieb. Die Unternehmensgründung erfolgte im Anschluss an die wirtschaftspolitische Entscheidung der Zollvereinsstaaten, die 1846 die Garnzölle angehoben hatten.
Die Baumwollspinnerei wurde zunächst als mechanische Spinnerei gegründet. Ein Steilabfall der Tuffterasse von ca. 10 m versprach ausreichende Wasserkraft der Echaz. 1861 drehten sich bereits 34000 Spindeln im Unterhausener Werk. 1883 wurde der Betrieb in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Baumwollspinnerei Unterhausen AG eröffnete 1884 ein weiteres Werk in Honau. Elektrische Energie, die zunächst aus Wasserkraftturbinen gewonnen wurde, spielte erst später eine Rolle. Die erste Turbine zur Stromerzeugung wurde 1893 errichtet. 

Nach dem Aufbau einer Zwirnerei auf dem Gelände der ehemaligen Kraußschen Papierfabrik in Pfullingen war das Werk 1925 mit rund 850 Arbeitern und Angestellten eines der größten der Region.
Nach dem Krieg verblieben 1945 noch 330 Beschäftigte. Französische Besatzer requirierten einige der wertvollsten Maschinen. Anfangs der 60er Jahre hatte sich die BSU wieder erholt. Die Belegschaft wurde mit ausländischen Arbeitern aufgestockt. Seit Beginn der 80er Jahre waren zwischen 350 und 380 Mitarbeiter beschäftigt. Trotz zunehmender Konkurrenz von ausländischen Garnen konnte noch im Geschäftsjahr 1990 durch eine spezialisierte Produktpalette ein satter Gewinn erwirtschaftet werden. Danach wirkte sich die allgemeine konjunkturelle Talfahrt verheerend auf die Geschäfte aus. Die Konzernleitung sah sich zur Aufgabe des Produktionsstandortes Unterhausen gezwungen. Mit der Stilllegung der Produktion am 29. Oktober 1993 war die Ära der Textilindustrie im Echaztal beendet. Heute sind mehrere Gewerbe, Handwerker und kleinere Industriebetriebe in den Gebäuden untergebracht.
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 13. November 2017

Unterhausen - 1980er Jahre: In der neuen Ortsmitte entstand ein Wohnpark.

Foto: Winfried Reiff                                                                                                                                 eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 12. November 2017

4. Oktober 1785: Die erste Feier einer goldenen Hochzeit in Holzelfingen.

Das obige Foto zeigt Lichtenstein-Holzelfingen. Die Aufnahme dürfte um das Jahr 2000 entstanden sein.

Herzogliches, Hochlöbliches Gemeinschaftliches Oberamt!

Johann Georg Geckeler, 76 Jahre, 1 Monat und 19 Tage alt, von hier gebürtig, und dessen Ehegattin, Christina, eine gebürtige Gollerin von Dottingen, Uracher Oberamts, 71 Jahre, 6 Monate und 9 Tage alt, leben bereits bis auf den 1. November dieses gegenwärtigen Jahres in einem friedlichen und gesegneten 50jährigen Ehestand, und sind mit Gott und der gnädigsten Genehmigung Seiner Herzoglichen Durchlaucht entschlossen, ein "Jubilaeum Matrimoniale" (Ehejubiläum) zum Preis und Dank unseres großen Gottes für so manchen überfließenden Segen und Wohltaten, für so vielen Schutz, Hilfe, Treue, Liebe und Barmherzigkeit Gottes, ja für so manche Erquickung und Trost bei mannigfaltigen Leiden, davon sie so viele Proben und Merkmale in ihrem ganzen Leben, und besonders in ihrem 50jährigen Ehestand erfahren, und dieselben mit gerührtestem Herzen und tiefster Verehrung Gottes erkennen, vor ihm und dem Angesicht der öffentlichen Gemeinde zur Erweckung ihrer selbsten, ihrer Kinder und Kindeskinder und übrigen Blutsverwandten und Freunden zu feiern.

Wie nun ein solcher Vorfall immer ein besonderes Zeugnis der Gnade Gottes und seiner anbetungswürdigen Vorsehung ist, auch überdies das erste Jubiläum wäre, das in Holzelfingen gefeiert würde, so haben wir einem gemeinschaftlichen hochlöblichen Oberamt nicht nur die Gesinnungen obgedachten 50jährigen Ehepaars überschrieben, sondern auch dasselbige in ihrem und unserem Namen gehorsamst bitten wollen, sie in ihrem untertänigsten Gesuch an Seine herzogliche Durchlaucht um die gnädige Willfahr ihrer demütigen Bitte gütigst zu unterstützen.

Das Taufbuch bestimmt die Nachkommenschaft obgedachter Eheleute auf folgende Zweige: Kinder haben sie miteinander gezeugt 11, nämlich 7 Knaben und 4 Mägdlein, davon noch 5 Söhne und 1 Tochter am Leben sind, alle gut versorgt und verheiratet. Von diesen Stämmen kommen 25 Enkelkinder her, davon aber nur noch 20 am Leben sind.
Der alte Geckeler ist noch bei guten Leibeskräften, sieht ohne Brille und ist noch imstand, dem Ackerbau nach allen Bedürfnissen abzuwarten. Dessen Eheweib genießt auch noch einer guten Gesundheit und versieht bis auf gegenwärtige Zeit den Dienst einer Hebamme mit aller Treue und Rechtschaffenheit. Beide sind gutgesinnte, redliche und gottesfürchtige Leute und dienen dem Herrn in der Stille mit ganzem Ernst, bereiten sich unter Gebet und Flehen, unter fleißiger Betrachtung und Ausübung des göttlichen Wortes zu jener großen und wichtigen Ewigkeit, der sie in ihrem hohen Alter entgegeneilen.
Wir empfehlen sie einem hochlöblichen Oberamt und verharren mit vollkommenster Hochachtung

Eines Herzoglichen, Hochlöblichen Oberamts gehorsamste Diener
M. Johann Jacob Schmid, Pfarrer
Joh. Friedrich Vöhringer, Schultheiß

Holzelfingen, den 4. Oktober 1785

Auszug aus dem "Holzelfinger Heimatboten"                                                                 Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 11. November 2017

Am 11. November ist Martini / Martinstag.

Foto von 2015: Martinsgänse im Reißenbachtal.

Der Festtag des heiligen Martin von Tours markiert den Beginn des bäuerlichen Jahreslaufs. An diesem Tag wurden Zinsen und Zehnten fällig, außerdem wurden Verträge gekündigt und neu geschlossen. An diesem Tag hat man sich häufig von "unnützen Essern" getrennt. Schweine und Gänse wurden geschlachtet und Knechte und Mägde gekündigt und ausgezahlt, aber auch neu eingestellt und bekamen dann ein Handgeld. Für viele stellungslose Bedienstete begann nun eine harte Zeit. Nicht von ungefähr betont die Kirche, dass der heilige Martin ein mildtätig Gebender war.

Am Martinstag war also in vieler Hinsicht Zahltag. Dieser Tag wurde von der ländlichen Bevölkerung genutzt, um sich vor dem Wintereinbruch mit den Dingen des täglichen Bedarfs wie Wäsche, Schuhe und Werkzeug einzudecken oder Produkte und Waren zu verkaufen. Diese Martinimärkte haben heutzutage eher den Charakter eines Volksfests.

Textauszüge aus Wikipedia                                                                                    Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch