Mittwoch, 18. Oktober 2017

Wilhelm Mistele aus Oberhausen als flotter Jüngling.

Wilhelm Mistele (1898 - 1974), verheiratet mit seiner Frau Dora, war ursprünglich in der Nebelhöhlestraße 5 wohnhaft. Hier betrieb er viele Jahre eine Landwirtschaft mit einer  Lohndrescherei.
eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 16. Oktober 2017

Gruss von der Station Lichtenstein.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                        eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 15. Oktober 2017

1. Mai 1876: Eröffnung einer Postagentur im Unterhausener "Gasthof Adler".

Im "Gasthof Adler" (Bildmitte) war in Unterhausen die erste Postagentur untergebracht.

Nachfolgender Text wurde dem Mitteilungsblatt des PA(V) 741 Reutlingen entnommen. "Der reitende Bote", 4. Jahrgang, Nr. 40 (August/September 1976). Walter Schüle, Friedrichstraße 17, hat das vorher genannte Mitteilungsblatt dem Archiv des GHV-Lichtenstein überlassen.

Im März des Jahres 1876 erhielt der Adlerwirt, Herrmann Schüle, in Unterhausen von der Königlichen Postdirektion in Stuttgart die Mitteilung, daß ihm die Stelle eines Postagenten mit Wirkung vom 1. Mai 1876 an übertragen wird. Verbunden hiermit war die Auflage, bis zu dem genannten Tage ein zur Versehung der postdienstlichen Verrichtung geeignetes Lokal bereit zu stellen. Das Gehalt für die Besorgung der Postablagegeschäfte, für die Stellung des Lokals und für die Ausführung des Bestelldienstes im Ort wurde auf jährlich 200 Mark festgesetzt.

Postamtssekretär Münz aus Stuttgart berichtet am 10. Mai 1876 über die Eröffnung der Postagentur in Unterhausen: "In Befolgung des hohen Auftrags, vom 18. März d.J., habe ich mich am 30. April nach Unterhausen begeben, dort die neu errichtete Postagentur eröffnet, den Postagenten Schüle verpflichtet, in den Dienst eingewiesen und mit ihm einen Dienstvertrag abgeschlossen. Der Postschalter ist geöffnet vormittags von 7 bis 10 Uhr. Die Postsendungen im Ort werden ausgetragen, täglich einmal um 6 1/2 Uhr früh. Die Bestellung der Postsendungen und Zeitungen wird besorgt durch eine des Postagenten stehende Verwandte desselben, Magdalene Herrmann von Ohnastetten, ein solides und zuverlässiges Mädchen von 18 Jahren. Die Protokolle über ihre Verpflichtung und Abnahme des Handgelübtes liegen bei. Bei dem nicht unbedeutenden Postverkehr in Unterhausen dürfte dem Schüle, welcher sehr eifrig ist, aber langsam auffasst, zum erstmaligen Rechnungsabschluss und zur Erledigung etwaiger Anstände am letzten des Monats ein Beamter, vielleicht vom Postamt Reutlingen, zur Unterstützung beigegeben werden."

Zehn Jahre später, im März 1886, übergibt der Adlerwirt Schüle die zusätzliche Tätigkeit eines Postagenten an den Lammwirt Bader. Dieser benennt für seine Unterstützung und Vertretung im Postdienst seine Ehefrau Mathilde und zur Bestellung der Postsendungen den Polizeidiener Jakob Schneider. Als Dienstlokal wurde der im Parterre des "Gasthauses Lamm", gegenüber dem Wirtschaftszimmer gelegene Raum eingerichtet. Die Dienstzeiten waren im Jahre 1886 wie folgt festgesetzt: Werktags 6 - 9 Uhr und 15 - 17 Uhr, Sonntags 8 - 9 Uhr, 11 - 12 Uhr und 16 - 17 Uhr. Oberpostsekretär Henger von der Generaldirektion nahm die Übergabe von Schüle an Bader vor und schrieb: "Der zur Diensteinweisung des neuen Agenten abgeordnete Praktikant Heinze dürfte noch in Unterhausen belassen sein, wenigstens glaube ich, daß Postagent Bader, der etwas schwer begreift, durch gehörige Unterweisung bis dorthin soweit gebracht werden kann, dass er den Dienst allein zu versehen im Stande ist, dem Praktikant Heinze habe ich das Nötige empfohlen."

1889 starb der Privatbriefträger Schneider. Nachfolger wurde der Polizeidiener Reinhardt.

Im Jahre 1894 wird berichtet: "Seine Majestät der König haben am 2. November allergnädigst geruht, die Errichtung einer Telegraphenanstalt in Unterhausen, Oberamt Reutlingen, zu verfügen." Am 12. Januar 1895 wurde die Telegraphenanstalt mit Telephonbetrieb eröffnet und mit der Postagentur vereinigt. Zum Bestellbetrieb der Telegraphenanstalt gehören die Wohnplätze Oberhausen, Stahleck, Übersberg und Unterhausen. Die Belohnung des Postagenten wurde jetzt von jährlich 450 Mark auf 522 Mark erhöht. Nach Eröffnung des Telegraphenbetriebs wurde der von den Gemeinden Ober- und Unterhausen zu den Kosten der Telegrapheneinrichtung gemeinschaftlich zugesicherte Betrag von 350 Mark eingezogen.

Im September 1895 nahm der Privatbriefträger Reinhardt seinen Abschied. Nachfolger wurde der Polizeidiener Matthias Schüle. 1897 starb der Unterhausener Postagent Bader. Neue Postagentin wurde seine Witwe Mathilde Bader.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 14. Oktober 2017

1940er Jahre: Mutprobe am Kletterbaum.


Foto + Text: Friedl Bernhard (Kindergärtnerin) / GHV-Lichtenstein Archiv                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 13. Oktober 2017

Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber die Menschen: Hauptlehrer Gottfried Lang aus Unterhausen auf Besuch in Holzelfingen.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Lichtensteiner Seniorenaktionstag - zum zehnten Mal, am 10.10. 2017: "Es geht weiter wie bisher, aktiv bleiben ist nicht schwer."


Zum zehnten Mal veranstalteten die Gemeinde Lichtenstein und der Ortsseniorenrat, am 10. Oktober,  mit Unterstützung zahlreicher Helfer in der Lichtensteinhalle den Seniorenaktionstag.

Details: Reutlinger GEA, vom 11.10.2017.
Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 10. Oktober 2017

Unterhausen, 1935: Der "Wilhelm-Eib-Brunnen" im ehemaligen Freibad.


Personen von links nach rechts: Wilhelm Wahl, Karl Mistele, Adolf Häbe, Fritz Schüle, Karl Braun, Erwin Martinitz.

Fotoauszüge: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                            eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 9. Oktober 2017

In Holzelfingen gilt schon immer: "Gemeinsam sind wir stark"!

Personen von links nach rechts: Paul Tröster, Paul Fromm, Eugen Kirschbaum, Eugen Brändle, Helmut Tröster, Karl Schenk, Ernst Vöhringer.

Fotoauszug: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                             eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 7. Oktober 2017

1930er Jahre: Das ehemalige Unterhausener Rathaus von der Kirchstraße aus gesehen.

Fotoauszug: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                             eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 6. Oktober 2017

Gestern Nachmittag - Sturmtief "Xavier": Ausnahmezustand im Norden. Bei uns im oberen Echaztal nur vereinzelte Sturmböen.

Foto vom 5. OKT 2017, 15 Uhr: Dieter Bertsch                                                                                     eArchiv: Dieter Bertsch            

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Unterhausens traumhafter Jahrgang - 1947/48, denn: "Mit 70 hat man noch Träume ..."

Foto, vom 8.9.2017, Dieter Bertsch                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch               

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Zum Pfarramt Holzelfingen gehören die beiden evangelischen Kirchengemeinden Holzelfingen und Ohnastetten.

 Zur evangelischen Kirchengemeinde Holzelfingen gehören ca. 840 und zur Kirchengemeinde Ohnastetten ca. 300 Gemeindeglieder.  Im Pfarrhaus in Holzelfingen ist der für beide Gemeinden zuständige Pfarrer wohnhaft und das gemeinsame Pfarramt untergebracht. Beide Kirchengemeinden arbeiten in vielen Bereichen gut zusammen, trotz der Besonderheit, dass Holzelfingen politisch zur Gemeinde Lichtenstein und Ohnastetten zur Gemeinde St. Johann gehört. Die Gottesdienste finden sonntags im Wechsel (9:20 Uhr bzw. 10:30 Uhr) in der St.-Blasius-Kirche in Holzelfingen und in der Pankratiuskirche in Ohnastetten statt. Nach Vorankündigung findet mehrfach im Jahr sonntagabends abwechslungsweise in den beiden Kirchen der s.g. "Andere Gottesdienst" statt.

Das Foto vom Holzelfinger Pfarrhaus ist im Archiv des GHV-Lichtenstein hinterlegt.                      Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 3. Oktober 2017

Unterhausen im Jahr 1925 - Friedrich Jung, genannt: "D'r Milcher".


Friedrich Jung war zunächst Reichsbahn-Schrankenwärter bei der Echaztalbahn. Er war verheiratet mit Mathilde Jung, geb. Gekeler. Er eröffnete im Jahr 1925, in der Wilhelmstraße 176, einen Lebensmittel- und Milchhandel. Das letzte Haus, am Ortsausgang Richtung Pfullingen gelegen, wurde 1911 erbaut.
Die gute Entwicklung des Ladens in den 1950er Jahren wurde durch die Nähe der Baumwollspinnerei Unterhausen (BSU) gefördert.

Die Tochter Helene Schneider, geb. Jung und Schwiegersohn Karl haben den zwischenzeitlichen "Selbstbedienungsladen" bis 1965 weitergeführt. Krankheitsbedingt konnten sie den Betrieb nicht mehr selbst aufrecht erhalten. Bis etwa 1973 wurde der Laden noch als eine Filiale des Emil Reiff ("SPAR-Reiff" bzw. "Zuckerles-Beck") weiter geführt.

Obige Fotos zeigen: Friedrich Jung / "Milcher" und Hilde Rehm mit dem "Milcher-Fuhrwerk". Auf dem unteren Bild kann man im Hintergrund auch noch das ehemalige "Spinnerei-Bahnhöfle"  erkennen.

Quelle: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                             Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 2. Oktober 2017

Auswanderung 1936: Die Hoffnung auf ein besseres Leben in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Obige Person war die Tochter des Matthäus Trudel und der Mathilde, geb. Reiff (deren Hochzeitsdatum war der 4. FEB 1862, in Oberhausen).

Der Gipfel der Auswanderungswelle wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht, als Arbeitslosigkeit, Hungersnöte und die Wehrpflicht sechs Millionen, meist aus Süddeutschland, in die USA trieben. Nach der Machtübernahme der Nazis wanderten erneut viele Deutsche aus.
Die Deutschstämmigen: Das sind 49,2 Millionen Amerikaner, die laut der Erhebung aus dem Jahr 2000 angaben, von deutschen Einwanderern abzustammen. Amerikas Ahnen sind vor allem Deutsche. Afro-Amerikaner stellen die zweitgrößte Gruppe der Nationen dar, aus denen die US-Bevölkerung abstammt. Es dauerte allerdings meist Jahrzehnte bis den zunächst Fremden die Integration nach und nach gelang.

Die meisten Einwanderer landeten zunächst auf dem New Yorker Ellis Island. Dort empfängt die Freiheitsstatue jeden Ankömmling mit dem Spruch: "... schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme getriebenen ...".

Recherche, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 1. Oktober 2017

26. Mai 1938: Einsegnung der Diakonissin, Emma Munz aus Oberhausen, in der Stuttgarter Stiftskirche.



Die Evangelische Diakonissenanstalt Stuttgart wurde im Jahr 1854 gegründet. Vorausgegangen war die Gründung eines Diakonie-Vereins von Charlotte Reihlen, einer Stuttgarter Kaufmannsfrau, und Prälat von Kapf, dem Stuttgarter Stiftskirchenprediger, im Jahr 1852. Angeregt wurde Charlotte Reihlen durch die Eröffnung der Kaiserswerter Diakonie bei Düsseldorf. Sie suchte über Zeitungsanzeigen nach jungen Frauen, die in der Lebensform der Diakonissen leben wollten. Am 25. August 1854 machten drei junge Frauen den Anfang, die nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in Straßburg in das Stuttgarter Hofkrankenhaus in der Büchsenstraße kamen. In der Hochphase, um 1940, gehörten über 1600 Diakonissen zur Schwesternschaft. 1954 waren 470 Schwestern in über 260 Stationen im Land als Gemeindeschwestern tätig.

Unter dem Motto: "Zum Leben helfen - zum Helfen leben" gehören heute noch 100 Diakonissen und etwa 360 Diakonische Schwestern (und Brüder) zur Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart.

Textauszüge: Wikipedia                                                                                                  Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 28. September 2017

Holzelfinger Posaunenchorbläser: "Lobet ihn mit Posaunen"!

Personen von links: Gotthilf Christner, Richard Vöhringer, Fritz Höh.

Der geistliche Auftrag der Posaunenchöre wird nach Psalm 150, 3a beschrieben: " Lobet ihn mit Posaunen". Das bedeutet: "Musizieren zum Lobe Gottes und den Menschen zur Freude". Dieser gewachsene Leitgedanke dient auch heute noch zu einer Abgrenzung zu den weltlichen Blasorchestern in ähnlicher Besetzung. Posaunenchöre treten überwiegend in kirchlichem Kontext auf (Gottesdienst, Gemeindefeiern), auch in diakonischen Einrichtungen. Infolge einer Lockerung dieser Abgrenzung am Ende des 20 Jahrhunderts wirken viele Posaunenchöre aber auch bei weltlichen Veranstaltungen mit. Die Leitung der Chöre liegt manchmal bei Personen die Kirchenmusik studiert haben, oft sind es jedoch Laien, die sich durch Schulung Kenntnisse in der Leitung eines Posaunenchores erworben haben.

Textauszüge: Wikipedia / Erstveröffentlichung des Fotos am 12.12.2011 im GHV-BLOG
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 26. September 2017

Ehemaliges Ortszentrum von Unterhausen mit der Bebauung "auf der Halde".

Foto: Wilfried Reiff / GHV-Lichtenstein                                                                                                  eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 25. September 2017

Rosa Epple, 1992. Ehefrau von Schlosser Karl Epple, Bachstraße.

Foto: GHV-Lichtenstein                                                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 24. September 2017

Ehemaliges Pförtnerhaus Burkhardt, Johanneskirche, Hauff-Apotheke.

Foto: Wilfried Reiff  / GHV-Lichtenstein                                                                                                 eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 22. September 2017

1938: "Jüngling mit Speer" wacht über die ehemalige Hauswirtschafts-/Handarbeitslehrerin: Malo Röhm.

Die oben abgebildete Statue, des Künstlers: Fritz von Gräfenitz, wurde von der "Baumwollspinnerei Unterhausen" (BSU), anlässlich der Einweihung der "Herbert Norkus Schule", heute "Karl Bröger Schule", gestiftet.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein.                                                                               Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 18. September 2017

1930er Jahre: So sah der Arbeitsplatz beim Tuffsteinabbau im Honauer Steinbruch aus.



Fotos: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 17. September 2017

1932: Neu beschaffte Steinformmaschine der ehemaligen Firma Gebr. Mäule (Willi, Otto, Ernst, Oskar), am heutigen Pappelweg.

Personen auf dem obigen Foto: links, Ernst Mäule (1901 - 1968); rechts, Oskar Mäule.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 16. September 2017

Freitag, 15. September 2017

Oberhausen, 1927: "Kronenwirt" Hermann Reiff feiert mit seiner Frau Maria die Goldene Hochzeit.

Personen: rechts, Hermann Reiff / "Kronenwirt" (9.1.1850 - 2.6.1936); links, Maria Reiff, geb. Elwert
(6.3.1851 - 11.6.1928). Die "Goldene Hochzeit" wurde am 21.6.1927 gefeiert.

Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 13. September 2017

Unterhausen, um1960: Heuernte im Holzelfinger Tal.

Quelle: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                     eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 12. September 2017

Als Maschinen die Handarbeit ersetzten: Dreschmaschine im landwirtschaftlichen Anwesen des Wilhelm Mistele in der Nebelhöhlestraße.

 Der Dreschschuppen wurde im Jahr 1925 erbaut. Das ehemals zugehörige, landwirtschaftliche Anwesen (rechts), des Wilhelm Mistele, wurde um 1715 errichtet, zwischenzeitlich ist es durch einen Neubau ersetzt worden. Die auf dem Foto sichtbare Fachwerkmauer (links) gehörte zum Bauernhaus des Paul Epple und seiner Frau Maria, erbaut um 1825. Heute "Gabis Haarstudio".
Ein weiterer Dreschschuppen mit Maschine existierte im ehemaligen Oberhausen in der Walterseestraße. Erbaut im Jahr 1948, umgebaut 1952, betrieb hier Ernst Bader mehrere Jahre lang eine Lohndrescherei.


Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 11. September 2017

Tag des offenen Denkmals, 10. SEP 2017 - eine bundesweite Aktion unter dem Thema: "Macht und Pracht". Hier: Landratsamt Reutlingen, Kreisarchiv.



Die im Landratsamt Reutlingen präsentierte Vitrinenausstellung zum Thema "Macht & Pracht" verdeutlichte durch historische Bilder und andere Schätze aus dem Kreisarchiv, wie Architektur als Mittel für Repräsentation eingesetzt wurde. Mit einem Drohnenflug um das Schloss Lichtenstein konnte man das "Märchenschloss" im oberen Echaztal aus neuen Blickwinkeln kennen lernen.

Einen festen Platz in der Ausstellung haben auch das Schloss Urach sowie die Burgen im Lautertal als Paradebeispiele für Machtdemonstration und Repräsentationsanspruch weltlicher Herrscher. Das Münster Zwiefalten hingegen vertritt als wohl prachtvollstes Bauwerk im Landkreis die geistliche Herrschaft. Zur Ausstellung gehören ein Inschriftenstein aus der Mönchsgruft des Zwiefalter Klosters von 1541. Weitere interessante Ausstellungsstücke werden in den Vitrinen ausgestellt.

Das Landratsamt, im Stil der Neurenaissance von 1903 bis 1905 erbaut, ist wohl das repräsentativste Gebäude seiner Art in Reutlingen. Eine Einführung in die Geschichte und Symbolik, des seit über 60 Jahre vom Kreistag genutzten Großen Sitzungssaals, gab der Leiter des Kreisarchivs Dr. Marco Birn.

Den Abschluss zum Tag des offenen Denkmals im Landratsamt Reutlingen bildete eine Autorenlesung. Die Kreisarchivarin Bianca Röschl las aus ihrem Debütroman "Runentanz" vor, dem ersten Band einer regionalen Jugendfantasy-Trilogie.

Textauszüge + fotografierte Objekte: Landratsamt Reutlingen / Kreisarchiv.

Fotos / 10.9.17, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch