Dienstag, 21. April 2026

Der Frühlingsbeginn im oberen Echaztal zeigt, wie ein Neuanfang geht.


 Foto, vom 18. April 2026: Walter Saur                                                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 19. April 2026

"Das größte Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde"! Reitstall Bertsch in Holzelfingen, im Jahr 1986


Foto, von Siegfried Bertsch  / Holzelfingen                                                                                               eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 18. April 2026

Im oberen Echaztal hat Mitte April die Obstblüte voll eingesetzt. Frag nicht schon nach dem Ertrag sondern erfreu dich jetzt an dieser Blütenpracht.



Manche Bauernregeln beschreiben die zwiespältige Natur des frühen Frühlings, in dem Wärme und Kälte oft noch aufeinandertreffen: "Pankratz" (12. Mai), "Servaz" (13. Mai) und "Bonifatz" (14. Mai) sind drei frostige Brüder!

 Foto, vom 17. April 2026: Dagmar Bertsch                                                                                               eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 17. April 2026

Ein Unterhausener "Gässle" in den 1960er Jahren: Verbindungsweg zwischen Holzelfinger- und Friedrichstraße.


 Foto, von Winfried Reiff                                                                                                                             eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 15. April 2026

Hinterm Mond gleich links! Das bisher unbekannte Hinweisschild auf Honau. Die Überraschungsentdeckung bei der "Artemis 2 Mission" im April 2026.


 Abbildung von Hans Gerstenmaier / "Honemer"                                                                                      eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 14. April 2026

Montag, 13. April 2026

Um das Jahr 1600: Kartenauszug des "Amts Urach" - u.a. mit den Ortschaften "Husen", "Oberhusen", "Honau" und "Holzelfingen".


Bereits seit Ende des 13. Jahrhunderts war Urach Hauptort einer württembergischen Vogtei, Das hieraus entstandene altwürttembergische Amt wurde 1785 Oberamt. Es umfasste im 16.Jahrhundert rund 70 Orte. Das Amt Münsingen wurde 1654 und das Amt Pfullingen 1699 von Urach abgetrennt. Urach blieb jedoch die größte Verwaltungseinheit im damaligen Herzogtum Württemberg. Die Nachbaroberämter waren Nürtingen, Kirchheim, Geislingen, Münsingen, Reutlingen und Tübingen.

Die Verbindung der Oberämter erfolgte durch s.g. "Postreiter". Von der Neckarseite her führte dessen Weg durch das Echaz- und Zellertal, dort das "Klappersteigle" hoch auf die Alb und weiter Richtung Ermstal.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 12. April 2026

Freitag, 10. April 2026

Das "Evangelische Kinderhaus unterm Schloss" in Honau.


 Dieser Regelkindergarten besteht aus einer Kindergartengruppe und einer Kleinkindgruppe: 25 Kinder im Alter von 3 bis 6 und 10 Plätze im Alter von 1 bis 3.

Foto, vom 7. April 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 9. April 2026

In der Unterhausener Haydnstraße: Forsythienstrauch als Frühlingsbote in seiner leuchtend gelben Blüte.


Die Forsythie stammt ursprünglich aus Ostasien. Ein traditionelles Sprichwort besagt, daß nach seiner Blüte noch drei weitere Schneefälle folgen, bevor der Winter endgültig endet.

Foto, vom 8. April 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 8. April 2026

Der "Johann-Ziegler-Platz" in Honau. Mit dieser Namensgebung wird an einen der bekanntesten Persönlichkeiten in Honau erinnert.

 

Vorplatz bei der alten Linde mit Brunnen, Kirchenvorplatz und Zugang zum ehemaligen Friedhof.



Anregung zur Veröffentlichung: Hans Gerstenmaier / "Honemer"                          Fotos, vom 7. April + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 7. April 2026

Gepflegtes Brauchtum in der Osterzeit: Ein Osterbrunnen in "Oberstadion" - im Alb-Donau-Kreis.


Mit Liebe und Begeisterung pflegen die Menschen in "Oberstadion" und seinen Teilorten diesen Brauch. Bereits drei Wochen vor der Osterbrunnenzeit beginnt ein emsiges Treiben bis jedes Ei seinen Platz gefunden hat. Dieser Brauch ist "heimisch" geworden, ca. 30.000 Ostereier schmücken bis zum 19. April in diesem Jahr noch die Ortsmitte.

Foto, von 2016 + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 6. April 2026

Osterhasensuche vor hundert Jahren - im Garten der ehemaligen Oberhausener Mühle.


Wenn die Ostereier zwar gekocht, aber nicht gefärbt waren, erzähle man den Kindern, daß der Osterhase um diese zu verstecken, durch die Echaz schwimmen mußte und diese dadurch abgewaschen wurden.

Das Foto aus dem Jahr 1925 zeigt Karl Vöhringer und entstammt aus dem Archiv der Familie Vöhringer..
 
                                                                                                                                                                      eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 5. April 2026

Der "Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein" wünscht seinen Lesern ein frohes und gesegnetes Osterfest!

 

 Foto (rechts), vom April 2026: Günther Frick                                                                                           eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 4. April 2026

Wenn die Natur wieder erwacht, entsteht bei manchem das Bedürfnis den Frühling zu entdecken.


 Vom Eise befreit sind Strom und Bäche /
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; /
Im Tale grünet Hoffnungsglück.

Jeder sonnt sich heute so gern; /
Sie feiern die Auferstehung des Herrn, /
Denn sie sind selber auferstanden.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

(Aus J.W. Goethes "Faust I")

Foto, vom April 2026: Richard Kley                                                                                                           eArchiv: Dieter Bertsch



Freitag, 3. April 2026

Zum heutigen Karfreitag 2026: Das Altarkreuz des Bildhauers und Künstlers Karl Hemmeter - in der Unterhausener Erlöserkirche.

 


Das Kruzifix in der Erlöserkirche wurde vom Bildhauer Karl Hemmeter entworfen und angefertigt. Dieser wurde am 18. Februar 1904, als zweiter Sohn in einem streng evangelischen, aber auch sehr armen Elternhaus geboren. Bereits im ersten Lebensjahr erkrankte er an Rachitis und litt infolgedessen unter beidseitiger Hüftluxation, welche ihm erst mit drei Jahren ein hinkendes Gehen erlaubte. Die Umstände zwangen den damals 15-jährigen vorerst zu einer Lehre in der väterlichen Drechsler-Werkstatt. Ab 1924 durfte Hemmeter die Nürnberger Kunstgewerbeschule besuchen und erlernte dort den Holzstich. Im Herbst 1926 wechselte er nach erfolgreich bestandener Aufnahmeprüfung an die Kunst-Akademie in München und schloss das Studium dort ab. Das Studium finanzierte er mit Stipendien seines Geburtsortes Weißenburg und anderer Unterstützer. Ab 1932 arbeitete Karl Hemmeter als selbständiger Künstler. Er heiratete 1934 Els Endl, ließ sich in Großhadern im eigenen Haus nieder und wurde Vater von vier Kindern.

Pfarrer Achim Fürniss aus Backnang hat den Künstler wie folgt beschrieben:

"Ein kleiner und schmächtiger Mann ist er, durch die Krankheit in früher Kindheit geprägt. Das Gehen macht ihm Mühe und doch geht ein freundliches Lächeln über seine Lippen. In seiner Hand ist stets eine rauchende Zigarre. Die Arme erscheinen fast überlang mit kräftigen Händen. Das ist das Bild von Karl Hemmeter, das so untrennbar mit seinen Werken verbunden ist".

Prägend für Karl Hemmeters Werke war sein eigenes Schicksal. Durch körperliches Leiden geprüft, suchte er in schweren Stunden den Ausgleich und formte in seinen Figuren und im Ausdruck des Leidens anderer seine eigenen Erfahrungen. Kunst als Therapie.

Die sakralen Werke Hemmeters zeigen oft menschliches Leiden - doch nicht Schmerz verzerrt und entstellend, sondern mit innerer Größe. Dies mag an den (meist) geschlossenen Augen der Dargestellten liegen, an den übergroßen Händen oder ihrer Körperhaltung. Hemmeter selbst stellte klar: "Ich deformiere den Dargestellten nicht, sondern will seine Empfindungen zum Ausdruck bringen". Dies tat er auf eine sehr zurückhaltende Art und Weise.

Karl Hemmeter ist am 6. August 1986 in München verstorben.

Viele Werke Hemmeters sind als Aufträge von Kirchengemeinden entstanden - dies dürfte auch 1959 für das Kruzifix der "Erlöserkirche" der Fall gewesen sein. Das wohl bekannteste Werk ist der segnende Christus für die Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin. Auch in der Stuttgarter Stiftskirche finden sich Arbeiten des Künstlers.


Text-Quellen (Auszüge): diverse Internetrecherchen (Wikipedia; Internetauftritt der Evang. KG Mitteltal)

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 2. April 2026

Die Honauer "Föhnerquelle" ist eine unregelmäßig schüttende Karstquelle am Fuße der Schwäbischen Alb.


Solche Quellen werden auch als "Hungerquelle" bezeichnet. Sie führen Wasser nach starker Schneeschmelze oder ergiebigen Niederschlägen. In früheren Jahren sah man in der unregelmäßigen Schüttung von Wasser, daß dieses Hungersnot, Misswuchs, Teuerung oder Kriegsgefahr ankündigte. Das alte Sprichwort: "In einem trockenen Jahr verdirbt kein Bauer, aber in einem nassen", drückt die gleichen, über einen langen Zeitraum beobachteten Zusammenhänge aus (Textauszug: Wikipedia).
 
eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 1. April 2026

Abbildung der Holzelfinger Kirche ("St. Blasius") aus der Oberamtsbeschreibung von 1893.


Bildertanzquelle: Oberamtsbeschreibung von 1893                                                                                  eArchiv: Dieter Bertsch