Dienstag, 8. Juni 2021

Im Juni 2021: Neues von der "SOKO Steigbergsteigle" - aus dem Lichtensteiner Reißenbachtal.

Jürgen Zimmerer, vom Landratsamt Sigmaringen / Naturschutz, berichtet nachfolgend vom derzeitigen Istzustand im "Steigbergsteigle":
Nachdem im letzten Herbst, die große Esche am Eingang zur Pflegefläche, wegen zu großem Schattenwurf und ausgeprägtem Laubfall, zu Brennholz verarbeitet wurde, haben Mitarbeiter des Naturschutzreferats, vom Regierungspräsidium Tübingen, das Hinweisschild: "Naturschutzgebiet", an einem neu gesetzten Pfahl angebracht.

Die Kreuzenzianstöcke haben die Beweidung durch Schafe und Ziegen sehr gut überstanden. Die Bestände des Großen Zweiblatts haben dagegen erheblich darunter gelitten, Diese am häufigsten bei uns heimische Orchidee, mit ihren unspektakulären grüngelben Blüten, kam nicht so glimpflich davon. Derzeit blühen noch die letzten Kugelblumen. Diese sind zu Beginn der Blüte noch ganz am Boden anliegend, haben jedoch momentan ca. 5 cm lange Stiele.

Im oberen Teil der letzt- und vorletztjährigen Pflegefläche, im Bereich des Waldrands, hat die Blüte des Weißen Waldvögeleins begonnen. Zwischen 15 und 20 Exemplare trifft man dort an.

Direkt am Wanderweg, ein paar Schritte nach dem "Weißdorn-Tor", fängt demnächst die Türkenbundlilie zu blühen an.

Da die Natur in diesem Jahr, gegenüber den letzten Jahren, zwei bis drei Wochen in ihrer Entwicklung hinterherhinkt, wird es noch bis Mitte/Ende Juni dauern, bis die Massenblüte der Großen Händelwurz beginnt.


Türkenbundlilie



Weißes Waldvögelein 

Bildertanzquelle Jürgen Zimmerer                                                                                                               eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 7. Juni 2021

Honau, 1994: Das ehemalige "Pilgerheim zur Echazquelle".


Ehemals das renomierte "Echatz-Hotel", das 1897 von Erwin Haid erstellt worden ist, aber schon bald darauf in Zahlungsschwierigkeiten kam. Im Zwangsverkauf wurde das Gebäude im Jahr 1911 von der "Evangelischen Gemeinschaft" erworben. Es erhielt jetzt den Namen "Pilgerheim zur Echazquelle" und war die Heimat für Alte, Pflegebedürftige und Einsame.

Erstveröffentlichung: 09.01.2012, in diesem BLOG

Bildertanzquelle: Archiv des GHV Lichtenstein / Rainer Hipp                                                                   eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 6. Juni 2021

Erweiterung des Schotterwerks, im Steinbruch auf der Oberhausener Alb.

Foto: Rainer Hipp / 2017


Foto: Rainer Hipp / 2021

Im Steinbruch der Firma Leibfritz, auf der Oberhausener Alb, befindet sich das zugehörige Schotterwerk, um das abgebaute Material aufzuarbeiten.

Zum Zerkleinern des im Steinbruch gewonnenen Rohmaterials (Kalkgestein) dienen dabei schwere Maschinen wie z.B. Backenbrecher und Rüttelsiebe. Große Radlader bringen dort zum Teil riesige Steinbrocken zu einer Beschickungsanlage. Diese werden dann einem Brecher zugeführt, der die Steine zerkleinert. Der Schotter wird daraufhin nach Größe in den jeweiligen Schüttgut-Silos gelagert. Von dort wird nach Kundenbedarf das gewünschte Material auf Lastwagen zum weiteren Transport an den Einsatzort geladen.

Textauszüge: Wikipedia / Fotobereitstellung: Rainer Hipp -> "herzlichen Dank"!                                   eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 5. Juni 2021

Um 1940: Willi, Else und Johanna Rotenbacher am Oberhausener Echazstrand.


 Bildertanzquelle: Familienarchiv, Jürgen Hinger                                                                                    eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 3. Juni 2021

Ehemaliges Haus des Emil Reiff, in der Rathausstraße 13 b.


Das Haus ist im Zusammenhang mit dem Moltkestraßen-Durchbruch der Spitzhacke zum Opfer gefallen.

Emil Reiff war ein Sohn  des "Friedr am Bach" von Oberhausen. Seine Freizeit verbrachte er hauptsächlich bei seinen Bienenstöcken.
 Foto, um 1930 + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 2. Juni 2021

Honau, von seiner königlichen Seite.


Vereint im Bild finden sich alle Wahrzeichen des oberen Echaztals. Überragt vom Märchenschloss Lichtenstein wartet der Schienenbus nach Reutlingen vor dem Honauer Bahnhofsgebäude. In Bildmitte grüßt die Dorfkirche die buchenumrauschten Berghänge.

Bildertanzquelle: Postkartenserie der IG Reutlingen - Schelklingen / 2004 / Bild: Gerald Gunzenhäuser.

eArchiv: Dieter Bertsch