Dienstag, 30. Juni 2026
Montag, 29. Juni 2026
Im Rückblick auf den Sommer 2013, mit mehreren extremen Hagelereignissen in unserer Region.
Sonntag, 28. Juni 2026
Um 1930: Eingang der s.g. "Alten Nebelhöhle" auf ehemals Oberhausener Markung, im Steilhang der Schwäbischen Alb.
Bildertanzquelle: Auszug von einer Ansichtskartensammlung, vertrieben durch Richard Schaber / Wirt des "Gasthofs zum Hirsch" in Oberhausen.
Samstag, 27. Juni 2026
Freitag, 26. Juni 2026
Bei der derzeitig anhaltenden Hitzeperiode sehnt man sich nach Abkühlung und Regen. Es muß ja nicht gleich dramatisch werden!
Im oberen Echaztal ist es momentan tagsüber meist strahlend sonnig, mit Höchstwerten bis zu 35 °C - sehr heiß. (gefühlte Temperatur* bis nahezu 40 °C).
Donnerstag, 25. Juni 2026
Mittwoch, 24. Juni 2026
Honau, am Beginn der 1800er Jahre: Kartenblatt von 1820 und Auszug aus der Oberamtsbeschreibung von 1824.
Honau: Kartenblatt von 1820:
Honau, ein evangelisches Pfarrdorf mit 405 Einwohnern, an der
Echaz, über welche hier eine steinerne Brücke führt, 1790 Fuß über der Meeresfläche, eine kleine halbe Stunde oberhalb
Oberhausen, und 2¾ Stunden von Reutlingen; Revier Lichtenstein, Forstamt Urach.
Das Patronat besitzt die Landesherrschaft, die auch den Pfarrer
besoldet.
Den großen Zehenten und den Novalzehenten bezieht die Herrschaft, den
kleinen und den Heuzehenten die Pfarrey; zehentfrey sind 11 Morgen.
Gefälle beziehen der Staat aus Lehen- und Zinsgütern, Geld- und Küchengefälle 44 fl. 30 kr.
Ferner beziehen die Pfarrey, die Gemeindepflege und
die Heiligenpflege des Orts, die Gemeindepflege Oberhausen und 7 benachbarte
Stiftungspflegen kleine Gefälle. Jedes Haus, das einen Rauch hat, zahlt eine
alte Henne, Rauchhenne.
Das Dörflein liegt äußerst malerisch in dem engen
Thale auf einer hohen Au, wovon es ohne Zweifel den Namen hat, umgeben von
einer wahren Schweizernatur. Von der Thal-Erhöhung, auf welcher der Ort liegt,
stürzt sich in mehreren Fällen brausend die Echaz, welche unweit des Dorfes
ihre Quellen hat, über Tuffsteinfelsen herab. Die Erhöhung selbst
besteht ganz aus solchen Felsen, welche dem Ort einen nicht unerheblichen
Nahrungszweig gewähren, da sie theils hier, theils aus den Brüchen, von den
beyden Hausen überall hin in die Umgegend zum Bauen geholt werden.
Unmittelbar hinter dem Ort beginnt die schöne Honauer
Steige die, wenn einmal der Straßenzug seinen natürlichen Gang
nehmen sollte, für das Örtchen sehr wichtig werden kann.
Die Markung des Orts ist im Verhältnisse zur
Einwohnerzahl die kleinste im ganzen Oberamt; dennoch hat hier die Bevölkerung
seit 10 Jahren verhältnißmäßig mehr als im ganzen Thale, wenn gleich nicht mehr
als um 19 Personen zugenommen..
Wie im ganzen Thale, so wird auch hier viel Hanf
gebaut, daneben zeichnet sich der Ort durch einen starken Zwiebelbau aus. Auch
Obst wird ziemlich gewonnen, doch ist es rauh und geräth minder gern, als
thalabwärts.Honau kommt schon im Jahr 937 in der oben angeführten
Urkunde Kaisers Otto, unter dem Namen Hohenowe, Hohenau vor. Der
Priester Hartbert, der von dem Kaiser hier beschenkt wurde, gelangte später zur
bischöflichen Würde in Chur, und es ist merkwürdig, daß noch im Jahr 1686 der
Bischof Ulrich von Chur sich bey dem Herzog von Würtemberg beschwert, daß er aus
seiner Feilenschmidte zu Honau, ungeachtet dieselbe ganz zerfallen, doch
noch die alte Steuer fortbezahlen solle. Zu derselben Zeit besaß Chur hier auch
noch mehrere eigenthümliche Güter und noch in dem neuesten
Cameralamts-Grundbuch wird ein Theil der oben genannten Lehen- und Zinsgüter
als ehemals Churische Lehen aufgeführt. Auch Groß Engstingen war, wie wir unten
sehen werden, Churisch. Bemerkenswerth ist, daß eine Zellg der Markung auf der
Höhe „Pfullenberg“ heißt; in dem Ort selber wird noch ein Haus das Schlößle
genannt. Hinter Honau schließt sich das enge Thal ganz, zwischen hohen Felsen,
im sogenannten Dobel. Zwischen Honau und Oberhausen, gegenüber von
Lichtenstein, steht an der Bergwand eine Reihe von etlich und 20 Felsen. Der
erste und einer der größten davon heißt der Sonnenstein. Die Bewohner
von Honau benutzen ihn statt einer Sonnen-Uhr, um die Mittagszeit darnach zu
bestimmen. Der Felsen hat nämlich eine große Vertiefung, in welche die
Sonnenstrahlen gerade um die Mittagsstunde fallen.
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Dienstag, 23. Juni 2026
Felsenkante über der Holzelfinger Steige (L 387), am Albtrauf der Schwäbischen Alb.
Montag, 22. Juni 2026
Sonntag, 21. Juni 2026
Samstag, 20. Juni 2026
Freitag, 19. Juni 2026
Die "Greifensteiner" im Jahr 2026: Gefangennahme des Lichtensteiner Bürgermeisters mit Lösegeldforderungen.
Fotoaufnahme bei der Veranstaltung "Lebendiges Mittelalter" in Lichtenstein-Holzelfingen, am 14.06.2026.
Donnerstag, 18. Juni 2026
Mittwoch, 17. Juni 2026
Das unbewohnte, schiefe Haus in der Friedrich-List-Straße wurde ehemals auf Tuffuntergrund gebaut. Der im Echaztal abgelagerte Tuff ist wesentlich weicher als z.B herkömmlicher Fels und hat eine geringere Druckfestigkeit.
Statiker erstellen heute, durch rechnerische Methoden sicher, daß auch auf einem solchen Untergrund sicher gebaut werden kann und die Standsicherheit gewährleistet ist.
Dienstag, 16. Juni 2026
Feierliche Einweihung des Johann-Ziegler-Platzes in Lichtenstein-Honau - Enthüllung der Informationstafel.
Montag, 15. Juni 2026
Der Ritter vom Greifenstein in wissenschaftlich fundierter Gewandung.
Fotoaufnahme bei der Veranstaltung "Lebendiges Mittelalter" in Lichtenstein-Holzelfingen, am 14.06.2026
Sonntag, 14. Juni 2026
Heute, 14. Juni 2026: Zweiter Tag zu einer Zeitreise ins Mittelalter - am Burgstein in Lichtenstein-Holzelfingen.
Mit Ihrem Eintritt unterstützen Sie unmittelbar die archäologische Forschungsarbeit im Echaztal.
Samstag, 13. Juni 2026
Freitag, 12. Juni 2026
Im Rahmen der Veranstaltung - "Lebendiges Mittelalter" - wird eine kleine aber feine Ausstellung über die archäologischen Ausgrabungen am Burgstein bei Holzelfingen gezeigt.
Mini-Ausstellung zu den archäologischen Ausgrabungen am Burgstein
Stand auf dem Burgstein bei Holzelfingen jemals eine Burg? Und was hat es
mit dem „Springer“ vom Burgstein auf sich? Diesen und weiteren Fragen wird im
Rahmen einer Sonderausstellung der Universität Tübingen begleitend zur
Veranstaltung "Lebendiges Mittelalter" nachgegangen. Die Besichtigung der Ausstellung ist im
Eintrittspreis inbegriffen.
Donnerstag, 11. Juni 2026
Im Jahr 2020 war der Beginn von archäölogischen Mittelalterausgrabungen durch die Universität Tübingen im Lichtensteiner "Brudergärtle".
Weitere Projekte im oberen Echaztal waren orientierende Grabungen an mehreren, ehemaligen Greifensteiner Burgen.
Mittwoch, 10. Juni 2026
Veranstaltungshinweis für Freitag, 12.06.2026, an der Linde vor der Galluskirche in Honau: "Einbenennung des Johann-Ziegler-Platzes" und Eröffnung des Museums "Lichtensteinchen" im Ortsamt Honau.
Dienstag, 9. Juni 2026
Im Vorgriff auf die Veranstaltung "Lebendiges Mittelalter", am nächsten Wochenende in Lichtenstein-Holzelfingen.
Foto, vom März 2023 (Tübinger Tag der lebendigen Geschichte der Greifensteiner). eArchiv: Dieter Bertsch
Montag, 8. Juni 2026
Sonntag, 7. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026
Holzelfingen 1929: "Jungfrauenverein" mit Pfarrer Paulus.
Jünglings- und Jungfrauenvereine wurden Anfang des 19. bis des 20. Jahrhunderts in vielen Orten Deutschland gegründet. Diese Vereine entstanden im Zusammenhang mit der evangelischen Erweckungsbewegung.
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