Montag, 29. Juni 2026

Im Rückblick auf den Sommer 2013, mit mehreren extremen Hagelereignissen in unserer Region.


Austausch zertrümmerter Dachziegel.




Extreme "Gewitter-Superzellen" zogen vom Schwarzwald, am Albtrauf entlang über die Reutlinger Region bis nach Bayern.

Fotos, vom 6. August 2013, von Martin Schopf                                                                                           eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 28. Juni 2026

Um 1930: Eingang der s.g. "Alten Nebelhöhle" auf ehemals Oberhausener Markung, im Steilhang der Schwäbischen Alb.


Bildertanzquelle: Auszug von einer Ansichtskartensammlung, vertrieben durch Richard Schaber / Wirt des "Gasthofs zum Hirsch" in Oberhausen.

eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 26. Juni 2026

Bei der derzeitig anhaltenden Hitzeperiode sehnt man sich nach Abkühlung und Regen. Es muß ja nicht gleich dramatisch werden!


Im oberen Echaztal ist es momentan tagsüber meist strahlend sonnig, mit Höchstwerten bis zu 35 °C -  sehr heiß. (gefühlte Temperatur* bis nahezu 40 °C).

* Die gefühlte Temperatur gibt die Umgebungstemperatur an, wie sie vom menschlichen Körper auf Basis verschiedener Faktoren subjektiv empfunden wird (Wind, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung - auch Alter, Stoffwechsel, Aktivität, Kleidung).

Foto, von 2018 (schweres Gewitter)  + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 25. Juni 2026

"Man muß das Heu machen solange die Sonne scheint." Heuernte in Holzelfingen - Mensch und Tier waren in den 1960er Jahren noch gefordert.


 Foto: Archiv des GHV Lichtenstein                                                                                                           eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 24. Juni 2026

Honau, am Beginn der 1800er Jahre: Kartenblatt von 1820 und Auszug aus der Oberamtsbeschreibung von 1824.

                                                                                                                Honau: Kartenblatt von 1820:


Auszug aus der Oberamtsbeschreibung von 1824:

Honau, ein evangelisches Pfarrdorf mit 405 Einwohnern, an der Echaz, über welche hier eine steinerne Brücke führt, 1790 Fuß über der Meeresfläche, eine kleine halbe Stunde oberhalb Oberhausen, und 2¾ Stunden von Reutlingen; Revier Lichtenstein, Forstamt Urach. Das Patronat besitzt die Landesherrschaft, die auch den Pfarrer besoldet.

Den großen Zehenten und den Novalzehenten bezieht die Herrschaft, den kleinen und den Heuzehenten die Pfarrey; zehentfrey sind 11 Morgen.

Gefälle beziehen der Staat aus Lehen- und Zinsgütern, Geld- und Küchengefälle 44 fl. 30 kr.

Ferner beziehen die Pfarrey, die Gemeindepflege und die Heiligenpflege des Orts, die Gemeindepflege Oberhausen und 7 benachbarte Stiftungspflegen kleine Gefälle. Jedes Haus, das einen Rauch hat, zahlt eine alte Henne, Rauchhenne.

Das Dörflein liegt äußerst malerisch in dem engen Thale auf einer hohen Au, wovon es ohne Zweifel den Namen hat, umgeben von einer wahren Schweizernatur. Von der Thal-Erhöhung, auf welcher der Ort liegt, stürzt sich in mehreren Fällen brausend die Echaz, welche unweit des Dorfes ihre Quellen hat, über Tuffsteinfelsen herab. Die Erhöhung selbst besteht ganz aus solchen Felsen, welche dem Ort einen nicht unerheblichen Nahrungszweig gewähren, da sie theils hier, theils aus den Brüchen, von den beyden Hausen überall hin in die Umgegend zum Bauen geholt werden.

Unmittelbar hinter dem Ort beginnt die schöne Honauer Steige  die, wenn einmal der Straßenzug seinen natürlichen Gang nehmen sollte, für das Örtchen sehr wichtig werden kann.

Die Markung des Orts ist im Verhältnisse zur Einwohnerzahl die kleinste im ganzen Oberamt; dennoch hat hier die Bevölkerung seit 10 Jahren verhältnißmäßig mehr als im ganzen Thale, wenn gleich nicht mehr als um 19 Personen zugenommen..

Wie im ganzen Thale, so wird auch hier viel Hanf gebaut, daneben zeichnet sich der Ort durch einen starken Zwiebelbau aus. Auch Obst wird ziemlich gewonnen, doch ist es rauh und geräth minder gern, als thalabwärts.Honau kommt schon im Jahr 937 in der oben angeführten Urkunde Kaisers Otto, unter dem Namen Hohenowe, Hohenau vor. Der Priester Hartbert, der von dem Kaiser hier beschenkt wurde, gelangte später zur bischöflichen Würde in Chur, und es ist merkwürdig, daß noch im Jahr 1686 der Bischof Ulrich von Chur sich bey dem Herzog von Würtemberg beschwert, daß er aus seiner Feilenschmidte zu Honau, ungeachtet dieselbe ganz zerfallen, doch noch die alte Steuer fortbezahlen solle. Zu derselben Zeit besaß Chur hier auch noch mehrere eigenthümliche Güter und noch in dem neuesten Cameralamts-Grundbuch wird ein Theil der oben genannten Lehen- und Zinsgüter als ehemals Churische Lehen aufgeführt. Auch Groß Engstingen war, wie wir unten sehen werden, Churisch. Bemerkenswerth ist, daß eine Zellg der Markung auf der Höhe „Pfullenberg“ heißt; in dem Ort selber wird noch ein Haus das Schlößle genannt. Hinter Honau schließt sich das enge Thal ganz, zwischen hohen Felsen, im sogenannten Dobel. Zwischen Honau und Oberhausen, gegenüber von Lichtenstein, steht an der Bergwand eine Reihe von etlich und 20 Felsen. Der erste und einer der größten davon heißt der Sonnenstein. Die Bewohner von Honau benutzen ihn statt einer Sonnen-Uhr, um die Mittagszeit darnach zu bestimmen. Der Felsen hat nämlich eine große Vertiefung, in welche die Sonnenstrahlen gerade um die Mittagsstunde fallen.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 23. Juni 2026

Felsenkante über der Holzelfinger Steige (L 387), am Albtrauf der Schwäbischen Alb.


Ausgeprägte Hang- und Böschungssicherungsmaßnahmen sind hier zum Schutz des Straßenverkehrs angebracht. 
Es wird erzählt, daß schon mancher "Flachländler", der mit dem Auto auf der Durchreise war, im Tal nach einer Übernachtungsmöglichkeit gesucht hat, "wolle er doch die Passstraße bei Nacht nicht mehr benützen".
 Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 22. Juni 2026

Lichtenstein-Unterhausen - Bildausschnitt vom ehemaligen Oberhausen - in den 1960er Jahren.


 Quelle: LGL / Landesaechiv                                                                                                                        eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 20. Juni 2026

Einladung des "Förderverein Bahnhof Honau e.V.", zum Sommerfest am 20. und 21. Juni 2026.


 Bildertanzquelle: Amtsblatt der Gemeinde Lichtenstein, 2026 / Nummer 24                                            eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 19. Juni 2026

Donnerstag, 18. Juni 2026

"Da ist gut Kirschenessen, wenn diese schon gepflückt sind". Kirschenernte in einem Hausgarten in der Ludwigstraße.


 Foto. vom 17. Juni 2026, von Familie Munz                                                                                             eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 17. Juni 2026

Dienstag, 16. Juni 2026

Feierliche Einweihung des Johann-Ziegler-Platzes in Lichtenstein-Honau - Enthüllung der Informationstafel.


Nachfahren des Namensgebers enthüllen  die Informationstafel.


Personen (v.l.n.r): Bürgermeister Peter Nußbaum, Ortsvorsteher Wilfried
Schneider, Nachfahre Alexander Ziegler.

 Foto, vom 12. Juni 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 15. Juni 2026

Der Ritter vom Greifenstein in wissenschaftlich fundierter Gewandung.



Fotoaufnahme bei der Veranstaltung "Lebendiges Mittelalter" in Lichtenstein-Holzelfingen, am 14.06.2026   

eArchiv: Dieter Bertsch 

Sonntag, 14. Juni 2026

Heute, 14. Juni 2026: Zweiter Tag zu einer Zeitreise ins Mittelalter - am Burgstein in Lichtenstein-Holzelfingen.


 Mit Ihrem Eintritt unterstützen Sie unmittelbar die archäologische Forschungsarbeit im Echaztal.

Bildertanzquelle: Veranstaltungsflyer "Lebendiges Mittelalter"                                                                 eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 12. Juni 2026

Im Rahmen der Veranstaltung - "Lebendiges Mittelalter" - wird eine kleine aber feine Ausstellung über die archäologischen Ausgrabungen am Burgstein bei Holzelfingen gezeigt.

 Mini-Ausstellung zu den archäologischen Ausgrabungen am Burgstein

Stand auf dem Burgstein bei Holzelfingen jemals eine Burg? Und was hat es mit dem „Springer“ vom Burgstein auf sich? Diesen und weiteren Fragen wird im Rahmen einer Sonderausstellung der Universität Tübingen begleitend zur Veranstaltung "Lebendiges Mittelalter" nachgegangen. Die Besichtigung der Ausstellung ist im Eintrittspreis inbegriffen.


eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 11. Juni 2026

Dienstag, 9. Juni 2026

Im Vorgriff auf die Veranstaltung "Lebendiges Mittelalter", am nächsten Wochenende in Lichtenstein-Holzelfingen.


Hinweis zur Veranstaltung: Siehe BLOG vom 9. Mai 2026

Foto, vom März 2023 (Tübinger Tag der lebendigen Geschichte der Greifensteiner).                              eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 6. Juni 2026

Holzelfingen 1929: "Jungfrauenverein" mit Pfarrer Paulus.


 Jünglings- und Jungfrauenvereine wurden Anfang des 19. bis des 20. Jahrhunderts in vielen Orten Deutschland gegründet. Diese Vereine entstanden im Zusammenhang mit der evangelischen Erweckungsbewegung.

eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 5. Juni 2026

"Hockete" beim Honauer Olgahöhlenfest - 2026.



"Hockete" im Schwäbischen ist ein traditionelles Beisammensein zur geselligen Unterhaltung - es wird hergeleitet von "do hocket se".

Foto, vom 4. Juni 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 2. Juni 2026

Einladung des "Schwäbischen Albverein / Ortsgruppe Honau", zum 40. Olgahöhlefest, an Fronleichnam, am 04. Juni 2026.


 Poster: Schwäbischer Albverein / Ortsgruppe Honau                                                                              eArchiv: Dieter Bertsch