Donnerstag, 16. Juli 2009

Aus welchem Brunnen nahmen sie das Löschwasser?



Die 1. automatische Feuerwehrspritze der Freiwilligen Feuerwehr
Unterhausen - anlässlich eienes Festumzugs mit der Zugmaschine
von Imanuel Hartstein und rechts im Bild Wilhelm Bader - beide Oberhausen.

Am kommenden Wochenende sehen sie bei der Löschplatzhockete beim
Gerätehaus Unterhausen sicherlich die modernere Ausführung einer
Feuerwehrspritze.

Bildquelle: Erika Hartstein, Oberhausen

Damals Endstation......



der Honauer Bahnhof.

Endstation Honau: Der 27. Juli 1969 und die Zahnradbahn

Einen Bericht über die Geschichte der Zahnradbahn von Reutlingen über Pfullingen durch das Echaztal und Lichtenstein bis hinauf nach Engstingen hat heute der Reutlinger General Anzeiger (Echazbote) zusammengestellt. Am 27. Juli 1969 fuhr der Schienenbus (mit eigenem Zahnrad) das letzte Mal die Honauer Steige hinauf. Der Geschichts- und Heimatverein hat übrigens einen kleinen Film, den unser Vereinsmitglied Rainer Hipp zur Verfügung gestellt hat, digitalisiert und in einen historischen BILDERTANZ-Film über das Echaztal eingebaut. Er zeigt, wie der Schienenbus die Steige hinauf und hinunter fährt.
LESEN SIE HIER.

Unterhausen 1824: Oberamtsbeschreibung Reutlingen (2)

»In dem ganzen Orte befand sich vor wenigen Jahren nicht ein einziger Brunnen; aber Wasser wurde entweder aus der Echaz oder aus den Quellen unmittelbar, hauptsächlich aus dem Kesselbrunnen geschöpft. Erst der jetzige Pfarrer Fischer legte einen laufenden Brunnen bey dem Pfarrhaus an, und seinem Beispiel folgte der Rößlenswirt.
Bey dem engen Thale ist die Markung des Ortes sehr beschränkt; es gehört dazu zwar noch ein ansehnliches Ackerfeld auf der Alp, aber wegen seiner Lage wird dieß nur als Wechselfeld und Weide benutzt. Hanf und Obst ist ein Haupterzeugniß der Thalgüter, auch wird hier noch Wein gebaut.
Unter den Bäumen befinden sich hier insbesondere viele Nußbäume. S.o.«
TEIL I / TEIL 2 / TEIL 3 folgt

Mittwoch, 15. Juli 2009

Unsere Johanneskirche zu nachstehender Oberamtsbeschreibung


Johanneskirche im Jahr 2009

evang. Pfarrhaus neben der Johanneskirche im Jahr 2009

Unterhausen 1824: Oberamtsbeschreibung Reutlingen (1)

»UNTERHAUSEN,
ein evangelisches Pfarrdorf und Mutterkirche von Oberhausen, mit 664 E. an der Echaz, über welche hier eine Brücke führt, 1 Stunde aufwärts von Pfullingen und 1 3/4 Stunden von Reutlingen in einem engen und malerischen Thale gelegen; Revier Lichtenstein, Forstamt Urach. Das Patronat hat die Landesherrschaft, früher übte es im Namen der Armenpflege, welche noch jetzt den Pfarrer besoldet und das Pfarrhaus baut, die Stadt Reutlingen aus, Würtemberg aber hatte die Confirmation. Den großen Zehnten bezieht die Armenpflege Reutlingen mit Ausnahme von neun Morgen, wo er dem Spital Nürtingen gehört; den kleinen Zehnten hat die Pfarrey, mit Ausnahmen der 0 Morgen, wo Nürtingen das Zehentrecht hat. Den Zehnten aus den Wiesen bezieht wieder die Armenpflege mit Ausnahme von ungefährt 75 Morgen, wo er Nürtingen gehört; 22 Morgen sind zehentfrey. Den Obstzehenten bezieht die Pfarrey, der Spital Nürtingen und die Herrschaft so weit deren Bezirk geht; den Weinzehenten hat die Armenpflege bis auf 5 Morgen, wovon ihn die Herrschaft bezieht. Von allen Novalfeldern besitzt die Herrschaft den großen und kleinen Zehenten.
Gefälle beziehen,
der Staat aus 4 ehemaligen Erblehen, aus Zinsgütern und an Theilgebühren:
Früchte - 11 Scheffel
Geld und zu Geld berechnete Gefälle noch 30 fl. 29 kr.
Die Gemeindepflege des Orts 5 fl. 43 kr.
Die Heiligenpflege 16 fl. 3 kr.
Die Pfarrey 12 fl. 53 kr.
Ferner beziehen die Stiftungspflegen von Reutlingen und 8 benachbarten Orten kleine Geldgefälle.«

TEIL I / TEIL 2

Dienstag, 14. Juli 2009

Festumzug am 1.Mai 1932 .....


.....mit der 2. Grundschulklasse durch die
Ludwigstraße in Oberhausen - rechts Pfarrer Hermann Holzapfel.
Im Hintergrund links das frühere Wohnhaus von Eugen Vöhringer
(heute Erwin + Ute Scheiter) rechts von Jakob Staiger + Ehefrau Mathilde
geb. Vöhringer (heute Familie Thomas Zimmerer).

Bildquelle: Anneliese Schweizer, Unterhausen