Donnerstag, 30. Juni 2016

Erstes Fahren in seiner schönsten Form!


Das jüngste Mitglied im "Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein e.V." übt schon kräftig und macht demnächst seine erste Ausfahrt mit dem Zweirad.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 29. Juni 2016

Natur pur: Seit 1938 gibt es das Naturschutzgebiet Greuthau bei Honau.





An der Traufkante der Schwäbischen Alb liegt das Naturschutzgebiet Greuthau. Der Name leitet sich von "gerodetem Wald" ab. Entsprechend ist das 192 ha große Gebiet von Wiesenflächen, Gehölzen, Heckenstreifen und der Wacholderheide geprägt. Zahlreiche Wege durchziehen dieses gern besuchte Wander- und Erholungsgebiet.

Fotos, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 28. Juni 2016

Ein Zugang ins frühe Mittelalter: Die Felsenpforte beim "Alten Lichtenstein".


Nur wenige hundert Meter vom Schloss Lichtenstein entfernt liegt der ehemalige Standort der einstigen Burg "Alter Lichtenstein". Das Gelände wurde vor Jahren schon untersucht, freigelegt und teilweise gesichert. Ein ehemals vorhandener, runder Turm könnte evtl. dem heutigen Schloss Lichtenstein als romantische Vorlage gedient haben.

Die Herren von Lichtenstein sind in Urkunden erwähnt. Mehrere Burgen dieses Adelsgeschlecht hat es im süddeutschen Raum gegeben (Neufra, Neidingen, Weilheim, Neckarhausen). Der Alte Lichtenstein wurde um 1150 - 1200 erbaut. Im Reichskrieg gegen Graf Eberhard I. von Württemberg wurde die  Burganlage durch die Stadt Reutlingen zerstört. Nach dem Wiederaufbau im Jahr 1315 erfolgte eine weitere Zerstörung im Städtekrieg - wiederum durch die Reutlinger. Als "verfallenes Gut" kam die Burg 1398 an Württemberg.

Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 27. Juni 2016

Die Gemeindepflicht der Vatertierhaltung besteht nicht mehr!


Das Foto zeigt den ehemaligen Farrenstall in Unterhausen. Das Gebäude in der Unteren Mühlstraße stand nicht unter Denkmalschutz und ist zwischenzeitlich einem Neubau gewichen.

Im Königreich Württemberg wurde die Pflicht zur Vatertierhaltung den Gemeinden bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auferlegt. In den bäuerlich geprägten Gemeinden wurde meistens ein gemeindeeigenes Gebäude zur Haltung der Vatertiere gebaut und ein Farrenwärter angestellt. Ab den 1960er Jahren setzte sich die künstliche Besamung immer weiter durch, so dass die meisten Farrenställe ihre Funktion verloren haben und aufgegeben wurden.

Der ehemalige Unterhausener Farrenstall ist wie die ehemalige Zehntscheuer und weitere Objekte, Bestandteil unserer Gemeindehistorie. Eine kleine Hinweistafel, an den ehemaligen Standorten, könnte dazu beitragen, die Lichtensteiner Lokalgeschichte in Erinnerung zu behalten.

Foto: Archiv des GHV Lichtenstein                                Recherche: Wikipedia (Auszüge)                                                     Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Nach dem Bauernkalender ist  Heute "Siebenschläfer". Es gilt die Wetterregel:
Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass!

Sonntag, 26. Juni 2016

1954: Kreisfeuerwehrtag in Unterhausen (26. - 27. Juni)


Quelle: GHV-Lichtenstein                                                                                                                   eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 25. Juni 2016

Ein Holzelfinger Herz schlägt für die Lichtensteiner Feuerwehr


Da sind wir mal als "Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein e.V.", zusammen mit unserer Freiwilligen Feuerwehr Lichtenstein richtig gespannt, ob die Unterhausener Feuerwehr, die älteste Feuerwehr in Deutschland ist. Ein entsprechendes Dokument im Landesarchiv Stuttgart wird gegenwärtig verifiziert.

Quelle + weitere Details: "Feuerwehren im Landkreis Reutlingen" - Sonderveröffentlichung, Freitag, 24 Juni 2016 - Reutlinger General-Anzeiger.


Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 24. Juni 2016

1892, "... für eine handvoll Dollar": Unterhausener Schmied baut sich erfolgreich in Amerika eine neue Existenz auf.



Ausgangs der 1800er Jahre ist der Schmied August Haid aus Unterhausen nach Ohio / USA ausgewandert. Er stammt von der Familie Haid ab, die in der heutigen Holzelfinger Straße das ehemalige "Gasthaus zur Krone" bewirtschaftete.

In einer historischen, amerikanischen Inventarliste findet sich der Hinweis auf seinen beruflich erfolgreichen Neubeginn in Amerika.

Von seinem Urenkel, John Haid,  erhielt der GHV schon vor mehreren Jahren die oben abgebildete Postkarte.

Inventarlisten-Recherche, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Postkarte: John Haid, USA, Ohio, Hamilton / GHV-Archiv