Samstag, 26. Mai 2012

Schloss Lichtenstein in Sachsen


Auch das ist Schloss Lichtenstein

Das Schloss wurde erstmalig 1212 als „Castrum Lichtenstein“ erwähnt (umstritten). Als früheste Besitzer des erst 1286 bezeugten Schlosses, das damals noch Burg genannt wurde, sind die Schönburger benannt. Die erste Burganlage war einstöckig und besaß hölzerne Wehrgänge sowie einen Wachtturm. Später wurde die Wehranlage in Bruchsteinmauerwerk aus Porphyr ausgeführt.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Schloss am 18. August 1632 durch die kaiserliche Armee zerstört. 1648 wurde es in der heutigen Form wieder aufgebaut und war bis ins 19. Jahrhundert Mittelpunkt der schönburgischen Feudalherrschaft Lichtenstein. Während der Märzrevolution 1848 soll sich Klemens Wenzel Lothar von Metternich, der ein Verwandter der Schönburger war, im Schloss verborgen gehalten haben. Das erregte Volk setzte zwar eine Durchsuchung des Schlosses durch, aber diese verlief ergebnislos.

Seit 1945 ist das Schloss im Inneren vollkommen umgebaut worden und dient dem katholischen Caritasverband als Altersheim „St. Elisabeth“.

In den 1950er Jahren wurden durch die Heimatfreunde des Kulturbundes die unterirdischen Gänge unter dem Schloss sowie die schönburgische Familiengruft freigelegt und für Besichtigungen begehbar gemacht. Am Eingang des Schlosses wurden auch das Gangsystem einer unterirdischen Vorburg, eine Folterkammer und ein Verlies entdeckt.

Kommentare:

  1. Was wird als nächstes kommen? Das Schloss Liechtenstein in Vaduz?

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    1. Es gibt noch viele Lichtensteins; hier ging es mir darum das ich daran erinnern wollte, dass wir damals verpasst haben mit Lichtenstein in Sachsen eine Partnerschaft auf zu bauen.
      Pfullingen ist uns da zuvor gekommen.

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  2. Eberhard Wörner26. Mai 2012 um 13:28

    Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  3. Bitte, bitte - lieber Herr Wörner, ein bißchen Ironie darf doch sein, oder?

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    1. Eberhard Wörner26. Mai 2012 um 19:11

      Lieber Herr Vollmer, waren Sie etwa "Anonym"? In diesem Falle würde ich mich sogar bei Ihnen entschuldigen!

      Im übrigen habe ich Herrn Frick gebeten, meinen Kommentar zu löschen. Es ärgert mich, daß ich ihn mit Schreibfehler losgeschickt habe. Er wird von mir aber erneut ohne Schreibfehler noch einmal veröffentlicht.

      Eine persönliche Frage: Haben Sie sich nach der Veröffentlichung eines Blogs, dem ein "saublöder" Kommentar folgte, noch nie geärgert. Schlucken Sie alles einfach oder stehen Sie mittlerweile über den Dingen?

      Ich bin froh, daß ich nicht zu denen gehöre, die sich tagtäglich Gedanken machen, was man im Blog veröffentlichen könnte, was für Besucher des Blogs interessant ist, und die dann als einzige Reaktion (in meinen Augen) "blöde" Kommentare, und das auch noch unter "Anonym", hinnehmen müssen. Das haben haben sie wahrlich nicht verdient.

      Ich werde es mir in Zukunft verkneifen, zu irgendwelchen Kommentaren Stellung zu beziehen.

      Frohe Pfingsten.

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    2. Lieber Herr Wörner, ich habe noch nie einen Kommentar anonym abgegeben. Natürlich ärgere ich mich auch - gottsmillionisch - über manchen Kommentar - vor allem dann, wenn er auch noch berechtigt war ;-). Aber die Meinungsfreiheit ist eines unserer höchsten rechtlichen Güter, ohne sie gäbe auch nicht diese Blogs, an denen wir, die Macher, einen Riesenspaß haben. Und die Leser bestimmt auch. Nirgendwo auf der Welt gibt es das in dieser Form, so wie wir das hier tagtäglich machen. Und wenn wir noch keine Nachahmer gefunden haben, dann deshalb weil es viel Arbeit ist, die wir hier seit vier Jahren machen. Warum Sie sich jetzt in Zukunft verkneifen wollen, Kommentare abzugeben, verstehe ich nicht. Und dass Sie wegen meines Kommentars auf Ihren Kommentar auf einen anoynmen Kommentar beleidigt sein sollten, das will ich einfach nicht glauben. Ich habe Sie ja nur an Ihre eigene riesengroße Stärke erinnern wollen: den Humor. Wenn Ihnen irgendetwas nicht gefällt, nehmen Sie es mit Humor - und schreiben Sie uns Ihren Kommentar.
      Denn eigentlich freuen wir uns ja, wenn wir mit unseren Beiträgen Reaktionen erzeugen. Das ist nämlich unser Lohn. Und wenn uns der Kommentar nicht gefällt, dann müssen wir dies allerdings auch ertragen. Das Schlimmste, was man als Autor tun kann, ist einen Kommentar zu löschen. Das sollte man auf keinen Fall, es sei denn, er ist beleidigend.
      Also: ich wünsche mir, dass Sie uns weiterhin mit originellen Kommentaren zeigen, dass Sie unsere Arbeit schätzen.
      Herzlichst
      Ihr
      Raimund Vollmer

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    3. Eberhard Wörner27. Mai 2012 um 12:46

      Hallo Herr Vollmer!
      Danke, daß Sie mir so ausführlich geantwortet haben. Ich bin wegen "Ihres Kommentars auf meinen Kommentar auf einen anonymen Kommentar" keineswegs beleidigt. Ich wollte eigentlich meinen Kommentar, welcher auf meinen Wunsch hin wegen Schreibfehlern gelöscht wurde, noch einmal veröffentlichen. Aber, ich bekommen ihn textmäßig nicht mehr zusammen (ich habe leider keine Kopie angefertigt) und ich wollte mit ihm auch keineswegs eine so ausführliche Diskussion auslösen. Ich bin aber trotzdem nach wie vor der Meinung, Kommentare zu Blogeinträgen sollten sachlich sein und sich auf den Blogeintrag beziehen. Es war auch nie meine Absicht, jemanden vor den Kopf zu stoßen oder zu beleidigen. Verbleiben wir so: Ich werde mich in Zukunft "im stillen Kämmerlein" über den einen oder anderen Kommentar ärgern und mich dann melden, wenn es Korrekturen, Richtigstellung oder sinnvollen Ergänzungen von Blogeinträgen bedarf.

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  4. Nicht immer gleich mit einer Riesenkeule kommen, lieber Herr Wörner, nur weil jemand etwas "anonym" hereingestellt hat. Der Inhalt ist weder beleidigend, noch in irgendeiner anderen Form anstößig. Man darf auch nicht zu überempfindlich reagieren - sondern vielleicht selbst mit Ironie antworten. Sie haben doch so viel Witz, dass Sie jemanden spielend auf die Schippe nehmen können.

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  5. ich finde den Blog super weiter so !
    Ihr macht das weltklasse . Echt war.

    Und anonym ist schon auch ok, es muss nicht jeder seinen Namen für alle Zeiten im Internet verewigt haben.

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