Samstag, 12. Oktober 2013

Es wird wieder gemostet

























So wurde in früheren Jahren gemostet. Die "Mostete" holte man vor sein Haus und dann wurde mit der menschlichen Kraft das Obst zuerst gemahlen und dann die Maische gepresst. Den Most trug man direkt in den Kellerund das Wasser hinterher, oder man "Schlauchte" beides hinunter, direkt in's Fass.

Bildertanzquelle: Paul Schweizer, Unterhausen

Kommentare:

  1. Frage eines Unwissenden: Hat man den Most tatsächlich noch mit Wasser verdünnt, oder diente das "geschlauchte" Wasser einem anderen Zweck?
    Da ich mein Domizil vor vielen Jahren in einer ehemaligen - nicht mobilen - Moschte "aufgeschlagen" habe, dient eine Klärung dieser Frage naturgemäß dem Wissen um dieses "Feuchtgebiet" herum.

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    1. Das kommt darauf an, wie die Ernte ausfiel. Most war für viele nahezu das einzige Getränk und mußte bis zur nächsten Ernte reichen. Ich empfehle Ihnen, sich aus der Gemeindebücherei das Buch der Journalisten Gudrun Mangold: ›Most - das Buch zu Apfel- und Birnenwein‹ zu entleihen. Da erfahren Sie alles über Most und das kärgliche Leben der sogenannten guten alten Zeit.

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