Freitag, 7. Oktober 2016
SWR, Landesschau BW - Wetterfoto des Monats September 2016: Nebelschwaden über dem oberen Echaztal.
Die Landesschau-Zuschauer BW haben auf den 1. Platz als Wetterfoto des Monats September 2016 das obige Foto gewählt.
"Bei Holzelfingen schwappt der Nebel wie ein Wasserfall ins Tal".
Herzlichen Glückwunsch an den Wetter-Fotografen Ingo Jabukke aus Pliezhausen / Rübgarten (25.09.2016).
Die Online-Abstimmung wird nicht durch die Landesschau-Redaktion beeinflusst oder gesteuert. Allein die abgegebenen Stimmen der Landesschau-Zuschauer zählen. Zudem werden die "Gefällt mir" Angaben auf Facebook (Stand 5. Oktober, 13 Uhr) berücksichtigt. Das Foto mit den meisten Stimmen und "Gefällt mir" gewinnt und wird Foto des Monats (Ergebnis: 255 Stimmen; davon 95 im Online-Voting und 160 Likes auf Facebook bis Abstimmungsende).
Quelle: SWR, Landesschau BW / Facebook Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Donnerstag, 6. Oktober 2016
Holzelfingen, 14. Juli 1929: Ausflug des "Jungfrauenvereins" mit Pfarrer Paulus an den Bodensee.
Christliche Jünglings- und Jungfrauenvereine wurden am Anfang des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in zahlreichen Orten Deutschlands gegründet. Diese Vereine entstanden im Zusammenhang mit der evangelischen Erweckungsbewegung.
Die Bildung solcher Gruppierungen war die Reaktion auf ein Christentum, das als dogmatisch fixiert, liturgisch erstarrt oder rein traditionalistisch empfunden wurde. Ein starkes Anwachsen von engagierten Christen in der Bevölkerung war eine Folgeerscheinung in den Kirchengemeinden.
Alle drei Lichtensteiner Orte hat diese Glaubensbewegung mit geprägt (Ober-/Unterhausen, Holzelfingen, Honau).
Textauszüge: Wikipedia Foto: GHV-Lichtenstein Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Heuernte 1938 auf der "Oberhausener Alb": Nur gemeinsam war das zu bewältigen.
Personen (von links): Jakob Bader, Gehilfin: Frieda, Anneliese Bader (später verheiratete Mohr), Karl Reiff (Kronenwirt).
Foto: GHV Lichtenstein Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Dienstag, 4. Oktober 2016
Spottvers Anfang der 1950er Jahre: "Kinderschüler, Suppentrieler ..."
Auf dem Foto sind die Kindergartenkinder aus der Unterhausener Friedrichstrasse mit ihrer "Tante Ruth" abgebildet. "Schwester Luise" und "Tante Mina" kümmerten sich ebenfalls um die beiden Kindergruppen. Mit der einst ausgeübten Strenge und Disziplin wurde das Gehorchen und das sich Einordnen gelernt. Bis zu den heutigen Erziehungsmethoden, des möglichst selbständigen Handelns und der freien Meinungsäußerung, war für die Kinder, deren Eltern und mehrere Erzieherinnengenerationen ein langjähriger Lernprozess notwendig. Keinenfalls ging es jedoch roh und gefühllos zu. Wehe ein paar übermütige Schüler verspotteten eine Kindergartengruppe, die sich händchenhaltend auf einem kleinen Spaziergang durch den Ort befand. Die Erzieherinnern griffen dann schon mal beherzt ein, was zur Folge hatte, dass das Selbstbewusstsein und das Zusammenhaltsgefühl der Jüngeren erheblich gestärkt wurde.
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Montag, 3. Oktober 2016
Sonntag, 2. Oktober 2016
1954: Die Gemeinde Honau wird im schulischen Bereich seiner erforderlichen "sächlichen und räumlichen Ausstattung" gerecht.
Schulhaus Honau, Innen- und Außenansicht; Foto-Näher, Reutlingen. Nachfgende Textauszüge entstammen der Dokumentation: "Aufbau im Kreis Reutlingen - Ein Leistungsbericht des Kreises Reutlingen und seines Baugewerbes". Verantwortlich, Stadtbaudirektor Carl Haid, Reutlingen - 1954:
Das dringendste Problem der rund 1150 Einwohner zählenden, unterhalb des Schlosses Lichtenstein gelegenen Gemeinde Honau war in der Nachkriegszeit der Bau einer neuen Schule. Das neue Gebäude konnte im Januar 1954 seiner Bestimmung übergeben werden. Es enthält drei Klassenräume, einen Gruppenraum und einen Raum für den Religions- und Handarbeitsunterricht. Außerdem ein Lernmittel- und ein Lehrerzimmer und eine Lehrerdienstwohnung sowie die erforderlichen Nebenräume. Die Aborte befinden sich in der nach Südosten gelegenen Pausenhalle. Im Untergeschoß ist ein Gemeindebad (zwei Bäder und zwei Brausen), das der Allgemeinheit zur Verfügung steht und ein besonderer Brauseraum für die Schüler untergebracht (Architekten: Riehle, Reutlingen und Frank, Honau).
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Samstag, 1. Oktober 2016
Unterhausen 1953: Flüchtlingszustrom erfordert eine Erweiterung der Schulräumlichkeiten.
Modell der Brögerschule Unterhausen (1953). Foto: Klaus Schaler, Eßlingen a.N. Nachfolgende Textauszüge entstammen der Dokumentation: "Aufbau im Kreis Reutlingen - Ein Leistungsbericht des Kreises Reutlingen und seines Baugewerbes". Verantwortlich, Stadtbaudirektor Carl Haid, Reutlingen - 1954:
Als im Jahre 1936 das neue moderne Schulhaus erstellt wurde, sollte nach der damaligen Überzeugung ausreichend Schulraum für Jahrzehnte geschaffen werden. Das besonders durch den Flüchtlingsstrom bedingte Anwachsen der Einwohnerzahl von knapp 3000 auf rund 4000 brachte jedoch viel früher wieder eine Schulraumnot mit sich, so daß sich der Gemeinderat der dringend notwendigen Schaffung neuen Schulraums nicht verschließen konnte.
Entwurf und Planung für die Erweiterung wurden dem seinerzeitigen Erbauer des Hauses, Architekt Reinhold Haag, Schorndorf, und dessen Sohn Dipl.-Ing. Peter Haag, Schorndorf, übertragen. Die Bauarbeiten konnten im August 1953 in Angriff genommen und das fertige Gebäude am 24. Oktober 1954 eingeweiht werden.
Durch die Erweiterung wurden vier Klassenzimmer, zwei Werkräume, ein Handarbeits- und Naturkunderaum sowie ein Versammlungsraum für rund 200 Personen, der auch für die Volkshochschule und für Veranstaltungen der Gemeinde gedacht ist, neu geschaffen. Eine Pausenhalle und neue Abortanlagen sowie die übrigen Nebenräume ergänzen das Programm.
Durch das steile Gelände und die relativ begrenzten Platzverhältnisse bedingt, entstand ein Z-förmiger Bau, dessen schon mit dem Bau 1936/37 begonnene Hauptrichtung parallel zum Hang verläuft.
Als im Jahre 1936 das neue moderne Schulhaus erstellt wurde, sollte nach der damaligen Überzeugung ausreichend Schulraum für Jahrzehnte geschaffen werden. Das besonders durch den Flüchtlingsstrom bedingte Anwachsen der Einwohnerzahl von knapp 3000 auf rund 4000 brachte jedoch viel früher wieder eine Schulraumnot mit sich, so daß sich der Gemeinderat der dringend notwendigen Schaffung neuen Schulraums nicht verschließen konnte.
Entwurf und Planung für die Erweiterung wurden dem seinerzeitigen Erbauer des Hauses, Architekt Reinhold Haag, Schorndorf, und dessen Sohn Dipl.-Ing. Peter Haag, Schorndorf, übertragen. Die Bauarbeiten konnten im August 1953 in Angriff genommen und das fertige Gebäude am 24. Oktober 1954 eingeweiht werden.
Durch die Erweiterung wurden vier Klassenzimmer, zwei Werkräume, ein Handarbeits- und Naturkunderaum sowie ein Versammlungsraum für rund 200 Personen, der auch für die Volkshochschule und für Veranstaltungen der Gemeinde gedacht ist, neu geschaffen. Eine Pausenhalle und neue Abortanlagen sowie die übrigen Nebenräume ergänzen das Programm.
Durch das steile Gelände und die relativ begrenzten Platzverhältnisse bedingt, entstand ein Z-förmiger Bau, dessen schon mit dem Bau 1936/37 begonnene Hauptrichtung parallel zum Hang verläuft.
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
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