Sonntag, 29. Dezember 2013

FILM: Die Echaztalbahn (Teil 2)


Kommentare:

  1. Wunderschöne Aufnahmen. Da kommen alte Erinnerungen auf. Und auch etwas Enttäuschung darüber, dass diese Zahnradbahn wohl unwiederbringlich verloren ist :-/

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  2. Guten Abend Frau Hohloch,

    die Zahnradbahn kommt wieder!
    Wir, die Freunde der Zahnradbahn Honau - Lichtenstein e.V. (ZHL) haben eine der drei noch existierenden Honauer Zahnradloks in Freizeitarbeit wieder in Betrieb gesetzt und suchen jetzt nach Wegen und Möglichkeiten zur Finanzierung des Wiederaufbaus der Zahnradbahn von Honau nach Kleinenstingen.
    Diese 5,5km Strecke sind ein durchaus überschaubarer Aufwand um hier wieder einen touristischen Betrieb aufzunehmen. Sowohl mit der bereits fahrenden Dampflok als auch mit Zahnradschienenbussen, von denen die ZHL noch drei Motorwagen im Bestand hat. Zwei der zugehörigen Steuerwagen sind bereits seit Jahren wieder betriebsfähig.
    Die Vorraussetzungen sind also vorhanden und die paar Kilometer Gleise zu legen schaffen wir auch noch.

    Gruß
    Michael Staiger

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  3. wer soll das finanzieren

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  4. Ja genau, wo liegt der finanziele Rahmen!
    Für Lichtenstein währe dies ein enormer Imagegewinn, aber dazu gehört auch eine ungefähre
    finanziele Planung bzw. die Information dazu, gerne bin ich bereit dies (auch finanziel) zu unterstützen.
    Einfach ein bischen mehr Öffentlichkeitsarbeit (nicht nur GHV und Foren) könnte nicht Schaden

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  5. Lukas Felder, Lichtenstein30. Dezember 2013 um 00:47

    Es würde sich hier eine einzigartige Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung bieten. In Lichtenstein und Umgebung gibt es noch viele Fans der Zahnradbahn. Ähnlich wie bei der Bürgersolaranlage auf der Lichtensteinhalle könnten Bürger investieren und würden später am Gewinn beteiligt werden.

    Weltweit gibt es seit einiger Zeit den Trend zum sogenannten "Crowdfunding". Da geht es genau um dieses Investitionsmodell. Viele Kleinanleger tun sich zu einer großen Investition zusammen: http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding

    Allerdings wurde zum Vorhaben der Reaktivierung der alten Zahnradbahnstrecke bisher nirgends eine Summe in den Raum gestellt. Das macht es schwer, sich vorzustellen, was für ein Kostenrahmen wohl auftreten würde.

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  6. Oh, es gab da schon eine Summe, die mal genannt wurde. Es war schon einmal von 11 Millionen Euro die Rede. Wahrscheinlich ist dieser Betrag so hoch, dass ihn niemand gerne nennen möchte, um die Hoffnung nicht zu zerstören. Vielleicht gibt es aber auch inzwischen bessere Kalkulationen. Ich würde - wie Sie - empfehlen, über den Betrag zu reden. Schon wegen der Redlichkeit. Ansonsten: Bei uns im Bildertanz kann man sogar kostenlos mitfahren.

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  7. Hallo Zahnradbahninteressierte,

    unsere „Redlichkeit“ steht denke ich ausser Frage, so etwas hier ins Gespräch zu bringen seh ich eher als journalistische Stichelei an, genauso wie die zweistelligen Millionenbeträge, das waren es noch nicht mal zu DM-Zeiten.
    Die Tage wurde eine über 7km lange Strecke wiederaufgebaut und die kostete 4 Millionen Euro so daß wir für die Zahnradbahn mit Fahrzeug-Infrastruktur (Abstellhalle, Arbeitsgrube usw.) mit unter 6 Millionen rechnen.
    Keinesfalls kann das finanziert werden, indem jeder Lichtensteiner mal eben ein paar hundert Euro hinlegt! Das ist nicht in einer Art Bürgerinitiative oder Spendensammlung zu machen sondern muß aus anderen Töpfen finanziert werden und da sind wir, die Freunde der Zahnradbahn Honau - Lichtenstein e.V. natürlich schon lange dabei, waren und sind auf Landratsamt, Verkehrsministerium, Tourismusverband und so mancher anderer denkbaren Stelle.
    Schon bei der Zahnradlok haben wir eine solide Finanzierung mit Maßnahmen geschaffen, durch die wir nun schuldenfrei eine betriebsfähige Lok hergestellt haben. Dies geschah zum einen natürlich mit möglichst viel Eigenleistung, zum anderen aber wurden für Einzelprojekte wie z. B. zur Kesselaufarbeitung entsprechende Sponsoren gesucht - und gefunden - die uns das finanzieren. Meiner Meinung nach stellt die Lok jetzt durch unsere sehr aufwändige, wertbeständige Wiederherstellung einen Wert von gut 2 Millionen Euro dar. Wir haben jetzt eine Zahnradlok die die nächsten 2 - 3 Jahrzehnte ohne übermäßige Instandhaltungskosten zu betreiben ist.
    Vergleichbar machen wir das jetzt auch mit den zugehörigen Wagen, einfach um ohne finanziellen Druck den zukünftigen Betrieb der sich ja weitgehend in Freizeittätigkeit und aus dem Fahrkartenverkauf finanzieren soll, aufnehmen zu können.
    Beim zukünftigen Betrieb sehe ich allerdings dann viel Potential für uns Lichtensteiner und weitere aus dem ganzen Kreis zur Mitwirkung jeglicher Art, denn zur Aufrechterhalung eines Bahnbetriebes braucht es alle Berufsgruppen, sei es Fahrkartenverkäufer, Schreiner, Schlosser, Gärtner, Gleisbauer, Werbefachmann, Bankkaufmann, Lokführer, Koch, Küchenhilfe, Bahnsteigreiniger, Baum- und Felskletterer, Kaufleute und wasweißichnochwas – und natürlich männlich und weiblich.
    Auf der Bahntrasse wieder Gleise zu legen ist ein einmaliger, finanzieller Kraftakt der dann in wenigen Wochen erledigt wäre. Den Betrieb dann über Jahrzehnte aufrecht zu erhalten ist etwas ganz anderes, hier müssen ständig viele "kleine Rädchen" ineinandergreifen damit die Sache dann läuft. Dieses "Räderwerk" in Gang zusetzen, also unsere Mitbürger um Mithilfe zu bitten macht jedoch erst Sinn wenn ein Beginn des Vorhabens absehbar ist.

    Wir freuen uns natürlich auch jetzt über weitere Mitmacher!
    ZHL hat etwa 130 Mitglieder und wie die Erfahrungen bei Vereinen so sind können wir durchaus drauf stolz sein daß wir uns dabei auf über 20% Aktive verlassen können.

    Thema Öffentlichkeitsarbeit:
    Wir machen schon seit Jahrzehnten mehrmals jährlich öffentliche Veranstaltungen um und mit der Zahnradlok.

    Gruß
    Michael Staiger

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  8. Ich füge hinzu: die 11 Millionen kamen nicht von der ZHL. Sie kamen aus einer anderen Ecke. Dass die ZHL außerordentliches geleistet hat, bezweifelt niemand. Im Gegenteil: wir bewundern dies allesamt. Und der große Zulauf, den die ZHL erfährt, bestätigt dies allemal. Die "journalistische Stichelei" darfst Du, Michael, nicht übelnehmen. Ich möchte damit (und auch mit den Filmchen) die Aufmerksamkeit auf Euer grandioses Projekt nur erhöhen. Kapiert?
    Es grüßt Dich und Deine Freunde aufs Allerherzlichste Raimund

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