Dienstag, 3. November 2026

Herbst 2026: Wie stolz und stark ein Baum ist, man erkennt es erst, wenn seine letzten Blätter gefallen sind.


 Foto, vom November 2026: Günther Frick.                                                                                                eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 2. November 2026

Einen Tag nach dem gestrigen, kirchlichen Hochfest "Allerheiligen" gedenkt man Heute, in der römisch katholischen Kirche - an "Allerseelen" - an die verstorbenen Gläubigen.


 Friedhof - "Auf der Halde" - in Lichtenstein-Unterhausen: Im Bereich der Urnenstelen gibt es einen gemeinsamen Bereich für die Ablage von Blumen und Grabschmuck.

Anmerkung: Eine Urnenstele ist eine aufrecht stehende Grabsäule, die in ihrem Inneren übereinanderliegende Kammern für Urnen besitzt. Sie stellt eine platzsparende und pflegefreie Alternative zu klassischen Erd- oder Urnengräbern dar.

Foto, vom 1. November 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 30. Oktober 2026

Christl Cranz, die erste deutsche Olympiasiegerin, 1936 in Garmisch-Partenkirchen. Sie verbrachte ihre Zeit von 1918 bis 1920 im "Albhotel Traifelberg", einer Wohnsiedlung im Ortsteil Lichtenstein- Honau.


 Im Jahr 1918 zog die wohlhabende Cranz Familie von Belgien auf die Schwäbische Alb in ein Nebenhaus des damals bekannten "Albhotel Traifelberg", das 1978 den Betrieb einstellte. Dieser Ort bildete mit die Grundlage für das Erlernen des Skifahrens. Am naheliegenden "Tobelkapf" (783 m hoch) wurde schon vor und dann wieder nach dem Ersten Weltkrieg das Skifahren praktiziert.  Erste Sonderzüge brachten am Wochenende städtische Ski- und Wintertouristen auf die Schwäbische Alb.

Die 28-jährige Mutter von Christl Cranz war dem Neuen zugänglich und so wurden in Reutlingen für die ganze Familie Ski gekauft. Christl beschreibt in ihrer Autobiografie, daß diese für sie viel zu groß waren. Die goldgelben Ski besaßen einen Längsstreifen auf dem das Schloß Lichtenstein eingraviert war.

Der Varer ist viel auf Geschäftsreisen und die restliche Familie genoss das Freilandleben, Die Kinder des Hotelbesitzers - die "Glücksbuben" - waren passende Spielkameraden. Nach nur knapp zwei Jahren zog die Familie Cranz nach Interlaken in die Schweiz.

Ausführliche Details, auch von der Zeit im "Albhotol Traifelberg", sind in einem Buch von Annette R. Hofmann enthalten. Der Titel: "Christl Cranz / Die Lebensgeschichte einer Olympiasiegerin zwischen Skisport und NS-Politik".
Ein Belegexemplar kann bei mir bzw. beim GHV-Lichtenstein eingesehen werden.

eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Rekonstruktion: Das ehemalige Netzwerk der Greifensteiner in Lichtenstein.


 Bildertanzquelle: Dr. Michael Kienzle / veröffentlicht in der Süddeutschen Zeitung                                  eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Was heute noch von der Burgruine Greifenstein zu sehen ist: Das war "im Grunde alles ehemals Greifensteiner Besitz".


Bildertanzquelle, vom Oktober 2026: Dr. Michael Kienzle - wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Burgenforschung der Universität Tübingen.

eArchiv: Dieter Bertsch