Dienstag, 17. Mai 2022

Natur pur! Das Reißenbachtal im Frühjahr 2022 - Blickrichtung nach Westen zum Talabschluss.


 Drohnen-Luftaufnahme, zur Veröffentlichung freigegeben von Rainer Hipp. Herzlichen Dank für dieses Foto, vom 14. Mai 2022.

                                                                                                                                                                     eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 16. Mai 2022

Im Frühjahr 2022: Panoramafoto vom Reißenbachtal, einem Seitental im oberen Echaztal, mit der Blickrichtung nach Osten.


Drohnen-Luftaufnahme, zur Veröffentlichung freigegeben von Rainer Hipp. Herzlichen Dank für dieses Foto, vom 14. Mai 2022.

                                                                                                                                                                     eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 15. Mai 2022

Wenn der Biergarten im Lichtensteiner "Gasthof zum Stern" wieder geöffnet hat, greift Irina nach der Schere und kürzt Peters Hosen.


 Bildertanzquelle: Gasthof zum Stern                                                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 14. Mai 2022

1984: Ein Dreivierteljahrhundert Diakonie in Honau - Haus "Echazquelle" und Haus "Olgahöhle".



Bildertanzquelle - Auszug: Festschrift zum 75. Geburtstag des Pilgerheims                                             eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 13. Mai 2022

Donnerstag, 12. Mai 2022

"Muggafugg" (schwäbisch) - Zichorienkaffee als Kaffee-Ersatz in den Notzeiten. Ähnelt in Farbe und Geschmack dem Bohnenkaffee.



      


Dieser Kaffee-Ersatz wird aus den Wurzeln der "Cichorie" (schwäbisch: "gemeine Wegwarte") hergestellt. Nach dem Krieg gab man sich oft zufrieden mit einem Zichorienkaffee und einem Margarinebrot.

Produkt-Foto, vom 11.05.2022 + eArchiv: Dieter Bertsch

 

Mittwoch, 11. Mai 2022

Dienstag, 10. Mai 2022

Letzte, einstmalige Rastmöglichkeit, in der Oberhausener Schlösslessteige, kurz vor der Albhochfläche, zu den damaligen landwirtschaftlichen Nutzungsflächen.


  
Meine Großmutter, Katharina Reiff, in ihrer Arbeitskleidung. Sie war die fleißige
Kleinbäuerin in einer kleinen, nebenberuflichen Landwirtschaft.

Manche landwirtschaftliche Tätigkeiten, bei denen nicht zwingend ein Pferde- oder Kuhfuhrwerk gebraucht wurde, erfolgten bis in die 1950er Jahre im strammen Tempo zu Fuss über die "Schlösslessteige", auf die Oberhausener Albhochfläche. Die erforderlichen Gerätschaften wurden dabei auf der Schulter hinauf getragen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass man verschwitzt oben angekommen ist. Die Bäuerinnen banden sich deshalb, um nicht direkt der Zugluft ausgesetzt zu sein, noch im Schutz des Hohlwegs ein Kopftuch um und hielten noch eine kurze Rast auf den Felsbrocken, bevor es an die stets beschwerliche Handarbeit ging. Auch ein kräftiger Schluck Most, mit viel Wasser verdünnt - aus dem "Sutterkrug" - erweckte an diesem Rastplatz die Lebensgeister neu.

Nachgestellte Szene auf einem der letzten vorhandenen Felsbrocken, vom 8. Mai 2022 + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 9. Mai 2022

Heidrun Christner - als "Bärbele vom Lichtenstein" - beim Festzug: "100 Jahre Sängerbund Unterhausen", am 5. Juni 1955.


 Bildertanzquelle: Familienarchiv des Siegfried Bertsch                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 8. Mai 2022

Ansicht vom Schloss Lichtenstein aus einer ganz seltenen Perspektive.


Rainer Hipp, ein begnadeter Fotograf kommentiert das obige Foto wie folgt:

Vermutlich werden nur wenige das Schloss Lichtenstein vom Gießstein aus fotografieren. Ich habe es in der Abendsonne probiert, dabei ist dieses Bild entstanden. Die Betrachtung gibt keinen Hinweis zum Aufnahmeort. Eine sehr seltene und ungewöhnliche Perspektive, auch für diejenigen, die das Schloss täglich sehen.

Für alle, die es genauer wissen wollen: Bei Kleinbild wäre eine Brennweite von 450 mm erforderlich. Ich habe den Verlängerungsfaktor einer Kamera mit kleinerem Bildsensor ausgenutzt, der ja nur einen Ausschnitt vom gesamten Bild erfasst und somit haben 300 mm gereicht.

Foto + Freigabeerteilung durch Rainer Hipp. Besten Dank!                                                                      eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 6. Mai 2022

70 Jahre Baden-Württemberg

 

1  Preisend mit viel schönen Reden

Ihrer Länder Wert und Zahl,

Saßen viele deutsche Fürsten

Einst zu Worms im Kaisersaal.

 

5  Eberhard, der mit dem Barte,

Württembergs geliebter Herr,

Sprach: „Mein Land hat kleine Städte,

Trägt nicht Berge silberschwer;

 

2  „Herrlich“, sprach der Fürst von Sachsen,

„Ist mein Land und seine Macht;

Silber hegen seine Berge

Wohl in manchem tiefen Schacht.“

 

6  Doch ein Kleinod hält’s verborgen:

Daß in Wäldern, noch so groß,

Ich mein Haupt kann kühnlich legen

Jedem Untertan in Schoß.“

 

3  „Seht mein Land in üpp’ger Fülle,“

Sprach der Kurfürst von dem Rhein,

„Goldne Saaten in den Tälern,

Auf den Bergen edlen Wein!“

 

7  Und es rief der Herr von Sachsen,

Der von Bayern, der vom Rhein:

„Graf im Bart! Ihr seid der Reichste!

Euer Land trägt Edelstein!“

 

4  „Große Städte, reiche Klöster“,

Ludwig, Herr zu Bayern, sprach,

„Schaffen, daß mein Land den euren

wohl nicht steht an Schätzen nach.“


 

 Der Stoff für seine Ballade Der reichste Fürst nimmt 1818 der Dichter Justinus Kerner (1786-1862) aus der Sage über eine Fürstenversammlung  in Worms; eine Geschichte, die sich 1559 schon bei Phillipp Melanchtons Selecta declamationes und in Luthers Tischreden befindet. In P. J. Stälins Geschichte Württembergs wird der Balladeninhalt als historisch angesehen. Die volkstümliche Melodie wird ursprünglich auf das Lied In des Waldes düstern Gründen gesungen,  das in dem Räuberroman Rinaldo Rinaldini von Christian August Vulpius, dem Schwager Goethes, vorkommt. Der Schlussteil der Melodie zeigt eine überraschende Ähnlichkeit zur Marseillaise. Der Jurastundet Julius Wagner dichtete zur Melodie eine studentische Version (um 1850) zum Jenaer Studentenleben Und in Jene lebt´s sich bene. Von J. Norer findet sich im Lahrer Kommersbuch eine weitere studentische Fassung zu unserer Melodie, die auch die Fürstenballade parodiert: Preisend mit viel schönen Reden ihre Weiber tugendsam. „Eberhard, der mit dem Barte“, wie es in der 5. Strophe heißt, wurde auf der Wormser Fürstenversammlung zum Herzog von Württemberg erhoben. Angesehen als Förderer der Kunst und Wissenschaft (Gründer der Universität Tübingen) und als der, der das Land vereinigte, gilt er als „Ideal des guten und gerechten Regenten“. Unser Lied wird deshalb auch als die Württembergische Hymme (oder Schwabenhymne) bezeichnet. Und wenn man das Badener Lied singt, erkennt man im ersten Teil die Melodie unseres Liedes; wie kurios, dass aus der Württemberger Hymne die badische Hymne geworden ist.

 

Quelle: Theo Mang – Sunhilt  Mang, DER LIEDERQUELL -  Über 750 Volkslieder aus Vergangenheit und Gegenwart,

Ursprünge und Singweisen, Liedkommentare von Theo Mang, 2015 by Florian Noetzel GmbH, Wilhelmshaven, Genehmigte Lizenzausgabe für Dörfler Verlag, Eggolsheim.


Text zusammengetragen von einem Unterhausener Original - nennt sich selbst:
EdE3g (Eberhard der Einbeinige 3 mal geimpft).


eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 4. Mai 2022

Honau, 1926 - Eigentümerwechsel bei der Dobelmühle: Von der Familie Uttenweiler an die Familie Käshammer.


Personen: Am Fenster -> Familie Uttenweiler, Katzmeier, Greiner; weitere -> Marie Käshammer, Klara Käshammer, Franz Käshammer, Michael Käshammer, Gustav Stolz.

Fotobereitstellung zur Veröffentlichung: Hans-Jörg Ginter. Herzlichen Dank!

Das der Echazquelle in Honau am nächsten gelegene Wassertriebwerk war die Dobelmühle. Zunächst war sie eine Sägmühle, dann ab 1863 eine Mahlmühle. Von 1925 bis 1985 wurde dann eine mit Wasserkraft betriebene  Holzwollefabrikation eingerichtet.

Ob man bei der Mühlenbezeichnung ein weiches "D" bzw. ein hartes "T" für Dobel.. /Tobel.. zulässt ist evtl. dialektabhängig. Alternativ kann man ja beide Schreibweisen akzeptieren; Der "Tobelweg" führt dann zur ehemaligen "Dobelmühle"! 

eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 3. Mai 2022

Hochzeitsbild: Karl Reiff ("Eisenbahner"), verheiratet mit Emma, geborene Bley.


 Gab es mehrere Personen im Heimatort, mit gleichem Vor- und Familiennamen, musste zur Unterscheidung ein personenbezogenes Unterscheidungsmerkmal herhalten (siehe oben "Eisenbahner").

Bildertanzquelle: Familienarchiv des Siegfried Bertsch                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 2. Mai 2022

Im Sommer 1970: Dr. Gerhard Bergmann, führendes Mitglied der "Deutschen Zeltmission", bei einer Evangelisation in Unterhausen.



Privataudienz auf dem Schloss Lichtenstein. Herr Helmut Hipp war als Begleiter und Fotograf bei dieser Führung dabei und hat uns diese Aufnahmen freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!


Personen, v.l.n.r.:
Dr. Gerhard Bergmann (1914 - 1981), evangelischer Pastor, Prediger und Evangelist, führendes Mitglied der "Deutschen Zeltmission" und der "Deutschen Evangelischen Allianz". Hat sich selbst als "Brandstifter Gottes" charakterisiert.

Carola Hilda, Fürstin von Urach, Gräfin von Württemberg (1896 - 1980), wohnte auf dem Schloss Lichtenstein und ist in Großengstingen begraben.

Pfarrer Ludwig Kaiser (1902 - 1995), Gemeindepfarrer in Unterhausen, von 1951 - 1970.

eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 30. April 2022

Holzelfingen, 1975: Ferienhaus der Familie Bertsch.


 Bildertanzquelle: Familienarchiv des Siegfried Bertsch                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 29. April 2022

Die Besiedelung des Landhausgebiets Göllesberg - aus der Sicht eines ehemaligen Bewohners.

Es war wohl um das Jahr 1966, als in Unterhausen der Gemeinderat beschloss, auf dem Göllesberg ein Landhausgebiet zu verwirklichen. Zwei Jahrzehnte später, ich wohnte inzwischen wieder in Unterhausen, traf ich mich immer mal wieder mit Herrn Paul Schweizer, um alte Bilder und Informationen auszutauschen. Er war ein unglaublich netter und hilfsbereiter Mensch, an den ich mich immer noch sehr gerne erinnere. Auf den Göllesberg angesprochen erzählte er mir, dass dieser Beschluss keine gute Sache für die Gemeinde war. Ursprünglich wollte man mit dem Vorhaben "betuchte" Interessenten ansprechen. Das Interesse derselben war jedoch zunächst gering, es ging nur sehr schleppend voran und die Erschließungskosten lasteten schwer auf der Gemeinde.

 

Um das Vorhaben der Gemeinde bekannter zu machen, erschien in der Tageszeitung, um 1967, ein Bericht über das neue Baugebiet, mit dem Hinweis, man könne diesbezüglich im Eingangsbereich des Rathauses in Reutlingen ein topografisches Modell anschauen.

 

Ich wohnte damals mit meinen Eltern in Reutlingen und wir allesamt hatten nicht die geringste Vorstellung wo dieser Göllesberg denn zu finden wäre. So muss es etwaigen Interessenten wohl auch ergangen sein und es ist nicht weiter verwunderlich, dass nicht viel passierte auf dem Göllesberg.

 

Ich beschloss jedenfalls mir das Modell anzuschauen, in der Hoffnung dann auch zu erfahren, wo der Göllesberg sich befindet. Unter einer Glashaube war das Modell eines Hügels ausgestellt, auf dem Häuschen standen. Jetzt war ich gerade so schlau wie zuvor, denn wo dieser Hügel war wusste ich immer noch nicht. Eventuell ist mir dabei entgangen, dass es dazu auch Begleitmaterial gab. Also geriet das Landhausgebiet wieder schnell in Vergessenheit.

 

Zwei Jahre später tauchte der vergessene Göllesberg dann wieder unvermutet in meinem Leben auf. Meine Eltern hatten erfahren, dass dort in Konkurs gegangene Rohbauten zum Verkauf standen. Ganz unten, am Forchenweg, sollte eine Reihe aus mehreren kleineren Doppelhäusern entstehen. Zwei Doppelhäuser standen bereits im Rohbau, bei zwei weiteren reichte es nur noch zum Fundament, als akuter Geldmangel das Vorhaben beendete.

  

Wir hatten Glück und konnten 1969 eine Doppelhaushälfte erwerben, welche wir dann in Eigenleistung fertigstellten.

Luftaufnahme vom 15.04.1968. Alle Straßen sind Sackgassen und enden an einer Wendeplatte. Ganz unten der Forchenweg. Zwei Doppelhäuser hatten bereits ein Dach, links davon zwei Rohbauten, beide wurden nicht vollendet.



Bild um 1972. Ganz vorne in Bildmitte die zwei vollendeten Doppelhäuser, links davon ist noch der Bauplatz zu erkennen, wo nur die Fundamente entstanden sind.



Bild um 1975. Obwohl erst spärlich bebaut, wurde das Baugebiet unterhalb des Forchenwegs erweitert. Diese Fläche sollte sich wohl besser vermarkten lassen. 


Mir hatte es auf dem Göllesberg ausgesprochen gut gefallen, meine Eltern jedoch entschlossen sich 1976 dazu den Göllesberg wieder zu verlassen. 1985 hatte mich dann das Schicksal wieder nach Unterhausen zurückgeführt.



 Der Ortsteil Göllesberg heute. Ganz oben rechts gibt es eine Fläche, wo vor einigen Jahren noch weitere Bauplätze geschaffen wurden.

Text + Fotos zur Veröffentlichung freigegeben von Rainer Hipp. Herzlichen Dank!.
                                                                                                                                                                     eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 28. April 2022

In den 1960er Jahren: Die Jungenschaft des CVJM Unterhausen.

Personen, v.l.n.r.: Ruth Hipp mit Vater Konrad Hipp, Paul Reiff (mit Gitarre), Sieghart Wollwinder, Hans-Jörg Reiff, Helmut Großmann, Siegfried Preusch, Fritz Banzhaf (mit Gitarre), Ernst Gekeler, Uli Munz, Erwin Reiff (genannt: Essi).


Auf dem Wollefelsen


Personen, v.l.n.r.: Werner Nickel, Siegfried Preusch, Sieghart Wollwinder (mit Wimpel), Uli Munz, Paul Reiff und Fritz Banzhaf (mit Gitarre).

Die Fotos wurden dem GHV-Lichtenstein von Herrn Helmut Hipp zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 27. April 2022

Der Holzelfinger Friedhof: Die hier begraben sind haben den ersten Schritt in die Ewigkeit getan.


 Drohnen-Luftaufnahme, zur Veröffentlichung freigegeben von Rainer Hipp. Herzlichen Dank!.
                                                                                                                                                                     eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 26. April 2022

Jugendkapelle des Musikvereins Unterhausen - um 1955.

 Bildertanzquelle: Familienarchiv des Siegfried Bertsch                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 24. April 2022

Im Jahr 1932: Ehrung von Sängerveteranen des Sängerbunds Unterhausen, für 40 und 50 Jahre aktives Singen.


Personen, v.l.n.r.: Christian Traub, Johannes Reiff, Ludwig Bertsch, August Traub, Johannes Bardtenschlager, Karl Vollmer, Wilhelm Schneider.

Auszug: Beilage vom "Reutlinger Generalanzeiger".

Bildertanzquelle: Familienarchiv des Siegfried Bertsch                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 23. April 2022

Die steile Abbruchkante ("Rutschen") am Ursulahochberg, mit dem Wohngebiet "Weingarten" auf der darunterliegenden Schutthalde.

Aufnahme von 2007

Aufnahme von 2014 

Beide Aufnahmen wurden zur Veröffentlichung von unserem Freund, Rainer Hipp, zur Verfügung gestellt.

eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 21. April 2022

2022, im ehemaligen Oberhausen: Es kommt nicht immer auf die Größe und die PS-Zahl an, ein "Einachser" tut's auch!


Die Freude an der Landwirtschaft ist die Wurzel aller Bildung in der Welt. Wahrer Reichtum ist, was die Erde hervorbringt.

Peter Braun aus dem Reißenbachtal strahlt über sein Geburtstagsgeschenk.

Foto, vom 21. April 2022 + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 20. April 2022

Bunter Abend, 1955, beim 100jährigen Jubiläum des Sängerbunds Unterhausen: "Einige hatten das für unpassend gehalten, aber wir haben weitergelacht!"


Personen, v.l.n.r.: Theo Schüler aus dem ehemaligen Oberhausen und Pfarrer Hermann Holzapfel, aus Unterhausen (Pfarrer der Johannes- und Erlöserkirche, von 1924 bis 1951).

Bildertanzquelle: Familienarchiv des Siegfried Bertsch                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 19. April 2022

Unterhausen, Untere Mühlstraße 15: Haus des Hermann Bertsch, vor dem Umbau im Jahr 1934.


Während des Umbaus waren die Bewohner im "Haus Bidlingmaier", neben der Uhlandschule untergebracht, dort wurde auch der Sohn Siegfried geboren. Sofie Bidlingmaier war Lehrerin a.D. und wohnte in der Unteren Mühlstraße 25.

 Bildertanzquelle: Familienarchiv des Siegfried Bertsch                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 18. April 2022

Wann war es, dass Sie das letzte mal auf dem "Kleinen Greifenstein" waren - einem Ort der Ruhe und Besinnung?


 Foto zur Veröffentlichung freigegeben von Rainer Hipp. Herzlichen Dank!                                            eArchiv: Dieter Bertsch 

Sonntag, 17. April 2022

Ostersonntag, 2022: "Zuversicht ist die Hoffnung, dass sich alles erneuern kann".


Im Rahmen des Holzelfinger Passions- und  Osterwegs trifft man auf dem Burgstein auf eine metallene Christusfigur. Am Ostersonntag feiern die Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod. Ostern ist das höchste Fest der Christen und das zentrale Ereignis ihrer Religion. Die Auferstehung Jesu begründet den Glauben an ein Leben nach dem Tod.

Das aktuelle Foto stammt von Rainer Hipp                                                                                             eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 16. April 2022

Die "Gluggerbahn" am Holzelfinger Passions- und Osterweg.


Beim Pfarrhaus können "Glugger" ausgeliehen werden. Selbstverständlich kann man auch sonstige, angepasste Kugeln selber mitbringen (Murmeln).


Eine Kugel-, Murmel-, im Schwäbischen auch "Gluggerbahn" genannt, ist für die Kinder ein interessantes Spielzeug, das auf dem 2,5 km langen Weg für Abwechslung sorgt. Die extra lange Konstruktion dürfte jedoch auch für die Konstrukteure eine Herausforderung gewesen sein und den Spass selbst damit zu spielen gefördert haben.

Die aktuellen Fotos hat Rainer Hipp zur Verfügung gestellt.                                                                  eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 15. April 2022

Karfreitag 2022: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit die, die ihm glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben (Joh. 8, 16).


Bei der Sankt-Blasius-Kirche in Holzelfingen ist im Kreuz der gekreuzigte Christus dargestellt und wird somit zu einem Kruzifix.

Hinweis: Besuchen Sie den "Passions- und Osterweg in Holzelfingen". Die Passions- und Ostergeschichte ist für Kinder und Erwachsene zum Begreifen dargestellt (vom 10. bis 24. April 2022). Der Weg ist ca. 2,5 km lang und führt an 12 Stationen vorbei durch Holzelfingen - der Weg beginnt am Gemeindehaus in der Sankt Blasius Strasse 7).

Das aktuelle Foto stammt von Rainer Hipp                                                                                             eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 13. April 2022

Im August 1956: Deutsches Sängerfest in Stuttgart mit 100.000 Teilnehmern. Auch der Sängerbund Unterhausen hat in dem stimmgewaltigen Chor mitgesungen.


Aus der Erinnerung: Die Fahrt nach Stuttgart erfolgte mit einem Sonderzug von Reutlingen aus. Dem Unterhausener Fahnenträger hat es in der Fahnenabordnung des Schwäbischen-Sängerbunds so gut gefallen, dass er die Rückfahrt verpasst hat.

 Bildertanzquelle: Familienarchiv des Siegfried Bertsch                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 12. April 2022

Im Frühjahr 2022: Die Ruine Greifenstein, aufgenommen vom Drohnenpilot Rainer Hipp.


 Foto zur Veröffentlichung freigegeben von Rainer Hipp. Herzlichen Dank!                                            eArchiv: Dieter Bertsch                                       

Montag, 11. April 2022

Im Honauer Hauff-Museum wird eine neue Episode aus Honaus Ortsgeschichte präsentiert: Die ehemaligen Lichtensteinfestspiele nach Wilhelm Hauffs Roman.

  
Die Leiterin des Hauff-Museums, Frau Jutta Kraak (linkes Foto, 1. Person von rechts), hat eine wichtige Episode aus den Jahren kurz nach 1900 aufgegriffen und eine ausgeprägt informative Ausstellung geschaffen. 

Die Öffnungszeiten des Museums sind ab 2. April bis 13. November 2022, immer samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Textauszüge, von Gabriele Böhm, GEA-RT, Ausgabe vom 09.04.2022:
Im Jahr 1900 wollte Rudolf Lorenz, Direktor des Theaters in Halle, an den Originalschauplätzen Wilhelm Hauffs Roman Lichtenstein aufführen und fand vor Ort in Johann Ziegler, dem Entdecker der Olgahöhle, einen Mitstreiter. 1901 wurde ein Komitee unter Vorsitz von Fabrikant Ernst Laiblin aus Pfullingen gegründet und für das Festspielhaus ein Grundstück an der Olgahöhle erworben. Mit drei Türmen entstand es im mittelalterlichen Stil mit 1500 Plätzen und 200 Logen. Damit begann die dreijährige Geschichte der Lichtenstein-Festspiele, die von 1901 bis 1903 viele Gäste in den Ort lockte. Zur Premiere am Pfingstmontag erschien Herzog Wilhelm Karl von Urach mit Gemahlin, wenig später auch der König aus Stuttgart.

Fotos, vom 6. April 2022: Dieter Bertsch                                                                                                   eArchiv: Dieter Bertsch