Mittwoch, 4. März 2026

In den 1960er Jahren: Sonntägliche Wanderung mit dem CVJM Unterhausen auf der Hochwiese beim Schönbergturm.

 


Personen, v.l.n.r: Konrad Hipp mit Tochter Ruth, Paul Reiff, Siegbert Wollwinder, Hans-Jörg Reiff, Helmut Großmann, Siegfried Preusch, Fritz Banzhaf, Ernst Gekeler, Uli Munz, Erwin Reiff.

Foto: Helmut Hipp                                                                                                                                      eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 2. März 2026

Ehrengrab des ehemaligen Bürgermeisters von Unterhausen: Karl Rehm - Amtszeit 1919 - 1944.

    Karl Rehm (Foto: Paul Schweizer)





 

Inschriften auf dem Gedenkstein für die Familie Rehm:

Karl Rehm, 1885 - 1944 / Bürgermeister 1919 - 1944, 1. Joh. 16.7
Marie Rehm, geb.Mollenkopf, 1889 - 1979
Lore Reiff, geb. Rehm, 1914 - 1996

Zum Gedenken: Karl Otto Rehm, 1916 - 1940
                           Gottlob Reiff, 1911 - 1945

Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 1. März 2026

Luftbild von Holzelfingen aus dem Jahr 1936.


 Foto; Archiv des GHV Lichtenstein                                                                                                            eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 28. Februar 2026

Gedenktafel von der Stadt Pfullingen imJahr 1897, den Stiftern des Elisenwegs: Ernst Laiblin und seiner Frau Elise Laiblin, geb. Sigel.


 Dieser Weg führt von Pfullingen aus, unweit der Markungsgrenze zu Unterhausen, auf das Hofgut "Übersberger Hof". Dieses hat eine lange Geschichte, galt es doch als sicherer Zufluchtsort im 30-jährigen Krieg für die Einwohner von Pfullingen und das Umland.. Mit Ausstellung der ersten  Schankerlaubnis im Jahr 1838 begann die bis heute andauernde Tradition der Bewirtung im "Hofgut Übersberg". 

Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 25. Februar 2026

Die "Oberhausener Steige" wurde 1883/4 gebaut.




Die Oberhausener Steige wurde 1883/4 gebaut. In einem Kostenvorschlag über eine "neue Steige vom Ort auf die südlich gelegenen Allmendteile" heißt es:

Die Gemeinde Oberhausen benützt zum landwirtschaftlichen Betrieb ihrer in südlich gelegener Richtung vom Ort aus, auf der Höhe der Alb befindlichen Allmendteile die Staatsstraße von Honau gegen Kleinengstingen, bis zur Abzweigung des s.g. Dobelkopfwegs, in einer Gesamtlänge von 4,1 km. Von hier aus zweigt der Weg, den s.g. Dobelkapfweg benützend, rechts von der Staatsstraße ab und erreicht in einer Entfernung von 1,5 km die Markung Oberhausen. Von der Markungsgrenze sind es weitere 1,5 km, so daß die Gesamtstrecke von Oberhausen zu den Allmendteilen 7,5 km beträgt.

Die Gemeinde beabsichtigt nun, vom Ort im Tal aus zu den Allmendteilen, als Feld- und Waldweg eine neue Steige zu bauen. Die Steigungslänge, um die Höhe zu überwinden, beträgt 3,7 km bis der oben erwähnte Schwerpunkt dann in einer Entfernung von 4,2 km erreicht wird. Die Abkürzung des Wegs beträgt 2,9 km.

Die neue Steige läuft auf einer Länge von 190 m vom Ort aus auf der bestehenden Lichtensteiner Steige, zweigt nach 190 m rechts von dieser ab und zieht sich am südwestlichen Abhang durch das Gemeindeeigentum hin - teils Weide, teils Waldungen. Um die vorgegebene Höhe von 250 m zu erreichen müssen 4 Wendungen vorgesehen werden. Der kleinste Halbmesser für dieselben beträgt 8 m, was dann genügend sein wird, daß zu transportierendes Langholz möglichst weniger aber nicht über 14 m Länge die Steige passieren kann.

Was die geologischen Verhältnisse betrifft, so liegt die ganze Steige im "Jura alpha bis delta".

In diesem Kostenvoranschlag sind Steigungen zwischen 5 % und 9,2 % vorgesehen, dieses auf einer Länge von 3765 m. Für den Bau werden im Schnitt 60 - 70  Arbeiter eingeplant. 

Mit 31500 Mark schließt der Kostenvoranschlag ab. 

Fotos, vom 24. Februar 2026 + eArchiv. Dieter Bertsch

Dienstag, 24. Februar 2026

Die Wurzeln von Helmuth Rilling, Kirchenmusiker und weltweit bekannt als Vermittler der geistlichen Musik von Johann Sebastian Bach, führen bis in die Ludwigstraße 11 im ehemaligen Oberhausen.

 


Haus in der Ludwigstraße 11. Ehemals landwirtschaftliches Anwesen des Karl Bader - in Oberhausen bekannt als "Karl im Hof". Die Mutter von Eugen Rilling und somit die Großmutter von Helmuth Rilling war eine Schwester des "Karl im Hof".



Traditionelle Hochzeit in Oberhausen vor der Gastwirtschaft "Krone". Die Braut Luise, eine Tochter des "Karl im Hof", ist hier frisch verheiratet mit Erwin Mistele. Helmuth Rilling mit seinem Vater Eugen Rilling sind in der hintersten Reihe abgebildet.

Anmerkung: Die Schwester von Eugen Rilling war die Mutter von Lore und Esther Launer. Diese hatten eine Näherei (Schürzenfabrik), zuerst in Honau und ab Ende der 1960er Jahre im Gewerbegebiet "Stetten" in Unterhausen.



Helmut Rilling, Akademiegründer, Bach-Botschafter und Dirigent - geboren 29.05.1933, verstorben am 11.02.2026.
Sein Leitbild war: "Musik darf nie bequem sein, nicht museal, nicht beschwichtigend. Sie muss aufrütteln, die Menschen persönlich erreichen, sie zum Nachdenken bringen.

Für sein vielfältiges Engagement erhielt er eine Vielzahl an nationalen und internationalen Ehrungen, Preise und Auszeichnungen.

... und was ist ihm von Oberhausen geblieben? Zumindest ein Leben lang die markante Narbe an seinem Kinn! Diese rührt von einem Sturz aus dem Kinderwagen, als  die Familie auf Besuch beim "Karl im Hof" war.

Diverse Quellen: u.a. Günther Mistele und Jürgen Hinger                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 19. Februar 2026

In den 1950er Jahren: Blick von der "Halde" auf die Firma Gebr. Burkhardt in Unterhausen.



 Foto: Archiv des GHV Lichtenstein                                                                                                            eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 18. Februar 2026

Das historische Klassenzimmer in den Vereinsräumlichkeiten des GHV Lichtenstein im ehemaligen Oberhausener Schulhaus.


 Unser Vereinsmitglied, Hans Gerstenmaier aus Honau, berichtet interessierten Zuhörern über das "Honemer Schulwesen".

Der 2. Vorsitzende des GHV, Günther Frick, hat mit großem Fleiß die Gegenstände zur Gestaltung eines historischen Klassenzimmers zusammen getragen. Bei Interesse an einer Besichtigung wenden Sie sich einfach an ihn. 

Foto, vom August 2023 + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 17. Februar 2026

Das ehemalige Anwesen des "Friedr am Bach" (Friedrich Reiff) - bei der historischen Echazbrücke in der Ludwigstraße.


 Das Haus grenzte unmittelbar an das Echazufer.. Bei Hochwasser wurde das Scheunentor geöffnet und das Wasser lief dann auf der Gebäuderückseite in den damaligen Tuffsteinbruch ab.

Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 16. Februar 2026

Weidenkätzchen an einer Salweide und Wasser am Reißenbach-Überlauf des "Zweiten Kiesfangs" sind erste Zeichen des Frühlings.


Die Legende besagt, daß der Weidenbaum, als er das verzweifelte Miauen einer Katzenmutter hörte, seine Äste in den Fluß streckte und ihre ertrinkenden Kätzchen rettete. Wo immer ihre kleinen Pfoten die Zweige berührten, wuchsen kleine Kätzchen



 Foto, vom 14. Februar 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 15. Februar 2026

"Hochbideck" auf dem Unterhausener Imenberg, die nördlichste Befestigung der Herren von Greifenstein.

 



Die noch erkennbaren Gräben auf dem Bergkapf legen die Vermutung nahe, daß hier ein Wachturm war, der den Zugang zum Zellertal sichern konnte. Die Nähe zu den anderen Greifensteiner Burgen lässt die Annahme zu, daß die Befestigung Hochbideck im Reichskrieg 1311 ebenfalls von den  Reutlingern zerstört wurde.

Fotos + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 14. Februar 2026

Gründung des Verschönerungsvereins Honau 1893, zwecks Anlage eines Fußwegs zur Burgruine Lichtenstein.



 Auszug aus dem Landesarchiv BW:
Anfrage von Wilhelm II, Herzog von Urach, bei der Gemeindeverwaltung Honau wegen beabsichtigtem Kauf der Burgruine auf dem Lichtenstein durch den Herzog. Diese Anfrage wurde durch die Gemeinde Honau abgelehnt. 

eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 13. Februar 2026

Das "Evangelische Gemeindehaus" in Unterhausen wurde im Oktober 1970 eingeweiht.



                                                                                                   

Bildertanzquelle: GEA RT, vom Oktober 1970 / übermittelt von Herrn Helmut Hipp                               eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 11. Februar 2026

Das "Honauer Pumphäusle", am Dobelweg zur Echazquelle, besitzt seit Dezember 2025 eine Außenbeleuchtung.


Installation der Beleuchtung im Dezember 2025.



 Wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist besteht die Möglichkeit zur Besichtigung mit fachkundiger Führung. Terminvereinbarung ist nach Voranmeldung und Absprache im Ortsamt Honau möglich.

Details zur Geschichte, sowie Daten und Fakten, siehe GHV-BLOG vom 27.März 2010

Fotos, vom Dezember 2025: Hans Gerstenmaier / "Honemer".                                                                  eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 10. Februar 2026

Das "Mörike-Brünnele" an den Gütersteiner Wasserfällen.



Eines der bekanntesten Zitate von Eduard Mörike:

Herr! Schicke, was Du willst,
ein Liebes oder Leides:
Ich bin vergnügt, daß beides
aus Deinen Händen quillt.

 Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 7. Februar 2026

1936: Die Verwandschaft aus Amerika auf Besuch vor "Vollmers Gemischtwarenhandlung" in der Friedrich-List-Straße.


 Personen, v.l.n.r.: Christian Vollmer, dann die Besucher - Ehefrau und Tochter von Karl Vollmer.

Eine Schiffspassage von Karl Vollmer gefunden: Am 8. April 1927 auf dem Schiff "Columbus", von Bremen nach New York.

Foto: GHV Archiv                                                                                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 5. Februar 2026

"Blick von der Stuhlsteige Richtung Georgenberg und Achalm": Dieses gemalte Motiv von Walter Votteler befindet sich nun im Besitz des GHV Lichtenstein.


 Schenkung von Herrn Hans-Ulrich Andres an den GHV-Lichtenstein. Herzlichen Dank!

Walter Votteler lebte mehrere Jahrzehnte in Unterhausen. Mehr über sein Leben und Wirken siehe BLOG vom 12. Januar 2018.

eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 4. Februar 2026

Im August 1919: Das schreckliche Unglück auf dem Schloß Lichtenstein, als die Zugbrücke zusammenbrach.


Den Auszug aus dem "Neckarboten", vom 25. August 1919, erhielten wir von
Herrn Wolfgang Jödicke aus Worms.
Herzlichen Dank!

eArchiv: Dieter Bertsch 

Montag, 2. Februar 2026

Heute ist der Tag "Maria Lichtmess", das Ende der Weihnachtszeit und der Beginn des Bauernjahres.

 Der Name "Maria Lichtmess ist ein altes christliches Fest. Die an diesem Tag ausgeübte Kerzenweihe symbolisiert "Jesus Christus als Licht der Welt". Traditioelle Bräuche weisen auf den nahenden Frühling und die Rückkehr des Lichts hin. Weiterhin ist es der Beginn des Bauernjahres, die Winterpause endet und die Planung für die neue Saison beginnt. Der 2. Februar war früher der Zahltag für Knechte und Mägde sowie per Handschlag die Fortsetzung im bestehenden Dienstverhältnis oder es stand ein Wechsel an.
Weiterhin gilt Lichtmess als "Lostag" für das Wetter. Bekannte Regeln sind: "Isr's zu Lichtmess licht, geht der Winter nicht" oder "Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit ist der Frühling nicht mehr weit".

Fotos + eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 29. Januar 2026

Honau: Zugangsgsbereich zum ehemaligen "Echazhotel, später "Pilgerheim zur Echazquelle". 1997 entstand dann hier der Neubau des "Seniorenzentrum Martha-Maria".


Das "Echazhotel wurde 1897 von Erwin Haid erstellt. 1911 erfolgte dann der Zwangsverkauf an die "Evangelische Gemeinschaft" als Heimat für Ältere, Pflegebedürftige und Einsame.1997 wurde das Gebäude abgebrochen. Der heutige Neubau beheimatet das "Seniorenzentrum Martha-Maria".

Fotoauszug + eArchiv: Dieter Bertsch