Sonntag, 15. März 2026

Die "Dampflokomotive 97503", kurz vor ihrer Außerdienststellung nach 31 Betriebsjahren, vor dem geschlossenen Einfahrtssignal in den Bahnhof Honau.


Die Dampflokomotive, unter der Fabriknummer 4141, wurde von der Maschinenfabrik Esslingen im Jahr 1925 gebaut und im Sommer 1956 außer Dienst gestellt.

Bildertanzquelle: Archiv des GHV Lichtenstein                                                                                          eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 14. März 2026

Im März 1891: Alt-Rößleswirt Tröster in Honau erhält einen Preis von der "Königlichen Centralstelle für Landwirtschaft" für seine Forellenzucht.


 Forellenhof Rössle - Hotel & Restaurant - Aufschrift am Betriebsgebäude bei den Fischteichen.


Auszug aus der Schwarzwälder Kreiszeitung vom 18. März 1891.

eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 12. März 2026

Mittwoch, 11. März 2026

Nur wenn die Hausmittel nicht mehr halfen ging man noch in den 1950er Jahren zum ortsansässigen Hausarzt. Einer davon in Unterhausen war Dr. Koch.


Praktische Ärzte mußten sich damals noch vielen Herausforderungen stellen. Sie begleiteten ihre Patienten als Ansprechpartner vom Lebensbeginn, nicht selten mit der Hebamme zusammen von der Hausgeburt, bis zum Tod.

 eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 9. März 2026

Sonntag, 8. März 2026: Landtagswahl in Baden-Württemberg bei herrlichem Frühlingswetter.


Das Lichtensteiner Rathaus: Beflaggung am Tag der Wahl zum Landtag von Baden-Württemberg.

 Foto, vom 8. März 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 8. März 2026

Mein Traum von der Elfengrotte - Honau (von Adolph Heid)

 https://2.bp.blogspot.com/-uss9biyaIr8/WpVSdZbMt5I/AAAAAAAADWU/FYwqmIzFWqM0L0n4KUVvAXQZZvRwgG-SwCLcBGAs/s640/Honau%252C%2BElfengrotte%2B%25281%2529.jpg

In den Albvereinsblättern 16/5 (1904) 180-184 / Beilage 26.30, ist der von Adolph Heid verfasste, folgende Artikel erschienen:

Oft ging ich abends nach heißen Sommertagen der Echazquelle zu, um dort auf einer Bank dem Quellensprudel zuzusehen und dann der Dobelschlucht entlang bis zum Talschluss und seinen Felsen zu wandeln; heilige Stille waltet hier in des Waldes dunklem Schatten; nur selten hört man in der wilden Schlucht vielleicht des Rehes scheuen Tritt oder des Schuhus schaurigen Ruf.

So saß ich auch einmal wieder dort auf einem Felsblock, mich meinen Träumereien hingebend. Da stand auf einmal ein zierliches, freundlich blickendes Zwerglein vor mir. "Willst Du mal das Treiben der Elfen in des Berges Tiefe schauen? So komm und folge, wenn ich mit meiner Fackel leuchtend Dir vorangehe." Da öffnete sich vor meinen Blicken auf einmal ein Felstor, ein Zickzackgang führte zu einer wundervollen, von vielen Säulen getragenen Tropfsteinhalle.

Auf hohem Thron sitzt der Elfenkönig, zu beiden Seiten hält ein Zwerg die Ehrenwache, von überall kamen zierliche Elfen spielend herangeschwebt, um ihrem König zu huldigen und dann unten magisch beleuchtet über einem See bei sanftem Plätschern des Springquells und bei lieblichen Weisen einen Reigen aufzuführen.

Erstaunt ob solcher Pracht sah ich lange bewundert zu. Schuhu - jäh erwach ich ob des Vogels schauerlichem Ruf. -- Alles verschwunden; wo bin ich? Tiefe Nacht umgibt mich. Ach so! Im Dobel. --

Seitdem mußte ich immer wieder an die schöne Grotte mit ihren Elfen denken. Die Gestalten entstanden unter meinen Händen und ich ruhte nicht, bis ich das ganze Bild meines Traumes sichtbar, greifbar, hörbar geschaffen und - dies - kann nun von jedermann bei meinem Hause, gegenüber dem Bahnhof in Honau, besichtigt werden.

Adolph Heid, Honau

Bearbeitet + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 6. März 2026

Mittwoch, 4. März 2026

In den 1960er Jahren: Sonntägliche Wanderung mit dem CVJM Unterhausen auf der Hochwiese beim Schönbergturm.

 


Personen, v.l.n.r: Konrad Hipp mit Tochter Ruth, Paul Reiff, Siegbert Wollwinder, Hans-Jörg Reiff, Helmut Großmann, Siegfried Preusch, Fritz Banzhaf, Ernst Gekeler, Uli Munz, Erwin Reiff.

Foto: Helmut Hipp                                                                                                                                      eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 2. März 2026

Ehrengrab des ehemaligen Bürgermeisters von Unterhausen: Karl Rehm - Amtszeit 1919 - 1944.

    Karl Rehm (Foto: Paul Schweizer)





 

Inschriften auf dem Gedenkstein für die Familie Rehm:

Karl Rehm, 1885 - 1944 / Bürgermeister 1919 - 1944, 1. Joh. 16.7
Marie Rehm, geb.Mollenkopf, 1889 - 1979
Lore Reiff, geb. Rehm, 1914 - 1996

Zum Gedenken: Karl Otto Rehm, 1916 - 1940
                           Gottlob Reiff, 1911 - 1945

Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 1. März 2026

Luftbild von Holzelfingen aus dem Jahr 1936.


 Foto; Archiv des GHV Lichtenstein                                                                                                            eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 28. Februar 2026

Gedenktafel von der Stadt Pfullingen imJahr 1897, den Stiftern des Elisenwegs: Ernst Laiblin und seiner Frau Elise Laiblin, geb. Sigel.


 Dieser Weg führt von Pfullingen aus, unweit der Markungsgrenze zu Unterhausen, auf das Hofgut "Übersberger Hof". Dieses hat eine lange Geschichte, galt es doch als sicherer Zufluchtsort im 30-jährigen Krieg für die Einwohner von Pfullingen und das Umland.. Mit Ausstellung der ersten  Schankerlaubnis im Jahr 1838 begann die bis heute andauernde Tradition der Bewirtung im "Hofgut Übersberg". 

Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 25. Februar 2026

Die "Oberhausener Steige" wurde 1883/4 gebaut.




Die Oberhausener Steige wurde 1883/4 gebaut. In einem Kostenvorschlag über eine "neue Steige vom Ort auf die südlich gelegenen Allmendteile" heißt es:

Die Gemeinde Oberhausen benützt zum landwirtschaftlichen Betrieb ihrer in südlich gelegener Richtung vom Ort aus, auf der Höhe der Alb befindlichen Allmendteile die Staatsstraße von Honau gegen Kleinengstingen, bis zur Abzweigung des s.g. Dobelkopfwegs, in einer Gesamtlänge von 4,1 km. Von hier aus zweigt der Weg, den s.g. Dobelkapfweg benützend, rechts von der Staatsstraße ab und erreicht in einer Entfernung von 1,5 km die Markung Oberhausen. Von der Markungsgrenze sind es weitere 1,5 km, so daß die Gesamtstrecke von Oberhausen zu den Allmendteilen 7,5 km beträgt.

Die Gemeinde beabsichtigt nun, vom Ort im Tal aus zu den Allmendteilen, als Feld- und Waldweg eine neue Steige zu bauen. Die Steigungslänge, um die Höhe zu überwinden, beträgt 3,7 km bis der oben erwähnte Schwerpunkt dann in einer Entfernung von 4,2 km erreicht wird. Die Abkürzung des Wegs beträgt 2,9 km.

Die neue Steige läuft auf einer Länge von 190 m vom Ort aus auf der bestehenden Lichtensteiner Steige, zweigt nach 190 m rechts von dieser ab und zieht sich am südwestlichen Abhang durch das Gemeindeeigentum hin - teils Weide, teils Waldungen. Um die vorgegebene Höhe von 250 m zu erreichen müssen 4 Wendungen vorgesehen werden. Der kleinste Halbmesser für dieselben beträgt 8 m, was dann genügend sein wird, daß zu transportierendes Langholz möglichst weniger aber nicht über 14 m Länge die Steige passieren kann.

Was die geologischen Verhältnisse betrifft, so liegt die ganze Steige im "Jura alpha bis delta".

In diesem Kostenvoranschlag sind Steigungen zwischen 5 % und 9,2 % vorgesehen, dieses auf einer Länge von 3765 m. Für den Bau werden im Schnitt 60 - 70  Arbeiter eingeplant. 

Mit 31500 Mark schließt der Kostenvoranschlag ab. 

Fotos, vom 24. Februar 2026 + eArchiv. Dieter Bertsch

Dienstag, 24. Februar 2026

Die Wurzeln von Helmuth Rilling, Kirchenmusiker und weltweit bekannt als Vermittler der geistlichen Musik von Johann Sebastian Bach, führen bis in die Ludwigstraße 11 im ehemaligen Oberhausen.

 


Haus in der Ludwigstraße 11. Ehemals landwirtschaftliches Anwesen des Karl Bader - in Oberhausen bekannt als "Karl im Hof". Die Mutter von Eugen Rilling und somit die Großmutter von Helmuth Rilling war eine Schwester des "Karl im Hof".



Traditionelle Hochzeit in Oberhausen vor der Gastwirtschaft "Krone". Die Braut Luise, eine Tochter des "Karl im Hof", ist hier frisch verheiratet mit Erwin Mistele. Helmuth Rilling mit seinem Vater Eugen Rilling sind in der hintersten Reihe abgebildet.

Anmerkung: Die Schwester von Eugen Rilling war die Mutter von Lore und Esther Launer. Diese hatten eine Näherei (Schürzenfabrik), zuerst in Honau und ab Ende der 1960er Jahre im Gewerbegebiet "Stetten" in Unterhausen.



Helmut Rilling, Akademiegründer, Bach-Botschafter und Dirigent - geboren 29.05.1933, verstorben am 11.02.2026.
Sein Leitbild war: "Musik darf nie bequem sein, nicht museal, nicht beschwichtigend. Sie muss aufrütteln, die Menschen persönlich erreichen, sie zum Nachdenken bringen.

Für sein vielfältiges Engagement erhielt er eine Vielzahl an nationalen und internationalen Ehrungen, Preise und Auszeichnungen.

... und was ist ihm von Oberhausen geblieben? Zumindest ein Leben lang die markante Narbe an seinem Kinn! Diese rührt von einem Sturz aus dem Kinderwagen, als  die Familie auf Besuch beim "Karl im Hof" war.

Diverse Quellen: u.a. Günther Mistele und Jürgen Hinger                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 19. Februar 2026

In den 1950er Jahren: Blick von der "Halde" auf die Firma Gebr. Burkhardt in Unterhausen.



 Foto: Archiv des GHV Lichtenstein                                                                                                            eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 18. Februar 2026

Das historische Klassenzimmer in den Vereinsräumlichkeiten des GHV Lichtenstein im ehemaligen Oberhausener Schulhaus.


 Unser Vereinsmitglied, Hans Gerstenmaier aus Honau, berichtet interessierten Zuhörern über das "Honemer Schulwesen".

Der 2. Vorsitzende des GHV, Günther Frick, hat mit großem Fleiß die Gegenstände zur Gestaltung eines historischen Klassenzimmers zusammen getragen. Bei Interesse an einer Besichtigung wenden Sie sich einfach an ihn. 

Foto, vom August 2023 + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 17. Februar 2026

Das ehemalige Anwesen des "Friedr am Bach" (Friedrich Reiff) - bei der historischen Echazbrücke in der Ludwigstraße.


 Das Haus grenzte unmittelbar an das Echazufer.. Bei Hochwasser wurde das Scheunentor geöffnet und das Wasser lief dann auf der Gebäuderückseite in den damaligen Tuffsteinbruch ab.

Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 16. Februar 2026

Weidenkätzchen an einer Salweide und Wasser am Reißenbach-Überlauf des "Zweiten Kiesfangs" sind erste Zeichen des Frühlings.


Die Legende besagt, daß der Weidenbaum, als er das verzweifelte Miauen einer Katzenmutter hörte, seine Äste in den Fluß streckte und ihre ertrinkenden Kätzchen rettete. Wo immer ihre kleinen Pfoten die Zweige berührten, wuchsen kleine Kätzchen



 Foto, vom 14. Februar 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 15. Februar 2026

"Hochbideck" auf dem Unterhausener Imenberg, die nördlichste Befestigung der Herren von Greifenstein.

 



Die noch erkennbaren Gräben auf dem Bergkapf legen die Vermutung nahe, daß hier ein Wachturm war, der den Zugang zum Zellertal sichern konnte. Die Nähe zu den anderen Greifensteiner Burgen lässt die Annahme zu, daß die Befestigung Hochbideck im Reichskrieg 1311 ebenfalls von den  Reutlingern zerstört wurde.

Fotos + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 14. Februar 2026

Gründung des Verschönerungsvereins Honau 1893, zwecks Anlage eines Fußwegs zur Burgruine Lichtenstein.



 Auszug aus dem Landesarchiv BW:
Anfrage von Wilhelm II, Herzog von Urach, bei der Gemeindeverwaltung Honau wegen beabsichtigtem Kauf der Burgruine auf dem Lichtenstein durch den Herzog. Diese Anfrage wurde durch die Gemeinde Honau abgelehnt. 

eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 13. Februar 2026

Das "Evangelische Gemeindehaus" in Unterhausen wurde im Oktober 1970 eingeweiht.



                                                                                                   

Bildertanzquelle: GEA RT, vom Oktober 1970 / übermittelt von Herrn Helmut Hipp                               eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 11. Februar 2026

Das "Honauer Pumphäusle", am Dobelweg zur Echazquelle, besitzt seit Dezember 2025 eine Außenbeleuchtung.


Installation der Beleuchtung im Dezember 2025.



 Wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist besteht die Möglichkeit zur Besichtigung mit fachkundiger Führung. Terminvereinbarung ist nach Voranmeldung und Absprache im Ortsamt Honau möglich.

Details zur Geschichte, sowie Daten und Fakten, siehe GHV-BLOG vom 27.März 2010

Fotos, vom Dezember 2025: Hans Gerstenmaier / "Honemer".                                                                  eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 10. Februar 2026

Das "Mörike-Brünnele" an den Gütersteiner Wasserfällen.



Eines der bekanntesten Zitate von Eduard Mörike:

Herr! Schicke, was Du willst,
ein Liebes oder Leides:
Ich bin vergnügt, daß beides
aus Deinen Händen quillt.

 Foto + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 7. Februar 2026

1936: Die Verwandschaft aus Amerika auf Besuch vor "Vollmers Gemischtwarenhandlung" in der Friedrich-List-Straße.


 Personen, v.l.n.r.: Christian Vollmer, dann die Besucher - Ehefrau und Tochter von Karl Vollmer.

Eine Schiffspassage von Karl Vollmer gefunden: Am 8. April 1927 auf dem Schiff "Columbus", von Bremen nach New York.

Foto: GHV Archiv                                                                                                                                       eArchiv: Dieter Bertsch