Dienstag, 14. April 2026
Vor 90 Jahren erfolgte der Spatenstich zum Bau eines dringend benötigten Schulhauses in Unterhausen "Auf der Halde" - heute die erweiterte "Karl-Bröger-Schule".
Montag, 13. April 2026
Um das Jahr 1600: Kartenauszug des "Amts Urach" - u.a. mit den Ortschaften "Husen", "Oberhusen", "Honau" und "Holzelfingen".
Bereits seit Ende des 13. Jahrhunderts war Urach Hauptort einer württembergischen Vogtei, Das hieraus entstandene altwürttembergische Amt wurde 1785 Oberamt. Es umfasste im 16.Jahrhundert rund 70 Orte. Das Amt Münsingen wurde 1654 und das Amt Pfullingen 1699 von Urach abgetrennt. Urach blieb jedoch die größte Verwaltungseinheit im damaligen Herzogtum Württemberg. Die Nachbaroberämter waren Nürtingen, Kirchheim, Geislingen, Münsingen, Reutlingen und Tübingen.
Sonntag, 12. April 2026
Die "Lichtensteinmühle" in Honau: Seit über 500 Jahre drehen sich hier die Räder - angetrieben durch das Wasser der Echaz.
Samstag, 11. April 2026
Freitag, 10. April 2026
Das "Evangelische Kinderhaus unterm Schloss" in Honau.
Dieser Regelkindergarten besteht aus einer Kindergartengruppe und einer Kleinkindgruppe: 25 Kinder im Alter von 3 bis 6 und 10 Plätze im Alter von 1 bis 3.
Donnerstag, 9. April 2026
In der Unterhausener Haydnstraße: Forsythienstrauch als Frühlingsbote in seiner leuchtend gelben Blüte.
Die Forsythie stammt ursprünglich aus Ostasien. Ein traditionelles Sprichwort besagt, daß nach seiner Blüte noch drei weitere Schneefälle folgen, bevor der Winter endgültig endet.
Mittwoch, 8. April 2026
Der "Johann-Ziegler-Platz" in Honau. Mit dieser Namensgebung wird an einen der bekanntesten Persönlichkeiten in Honau erinnert.
Anregung zur Veröffentlichung: Hans Gerstenmaier / "Honemer" Fotos, vom 7. April + eArchiv: Dieter Bertsch
Dienstag, 7. April 2026
Gepflegtes Brauchtum in der Osterzeit: Ein Osterbrunnen in "Oberstadion" - im Alb-Donau-Kreis.
Mit Liebe und Begeisterung pflegen die Menschen in "Oberstadion" und seinen Teilorten diesen Brauch. Bereits drei Wochen vor der Osterbrunnenzeit beginnt ein emsiges Treiben bis jedes Ei seinen Platz gefunden hat. Dieser Brauch ist "heimisch" geworden, ca. 30.000 Ostereier schmücken bis zum 19. April in diesem Jahr noch die Ortsmitte.
Montag, 6. April 2026
Osterhasensuche vor hundert Jahren - im Garten der ehemaligen Oberhausener Mühle.
Wenn die Ostereier zwar gekocht, aber nicht gefärbt waren, erzähle man den Kindern, daß der Osterhase um diese zu verstecken, durch die Echaz schwimmen mußte und diese dadurch abgewaschen wurden.
Sonntag, 5. April 2026
Samstag, 4. April 2026
Wenn die Natur wieder erwacht, entsteht bei manchem das Bedürfnis den Frühling zu entdecken.
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; /
Im Tale grünet Hoffnungsglück.
Jeder sonnt sich heute so gern; /
Sie feiern die Auferstehung des Herrn, /
Denn sie sind selber auferstanden.
Freitag, 3. April 2026
Zum heutigen Karfreitag 2026: Das Altarkreuz des Bildhauers und Künstlers Karl Hemmeter - in der Unterhausener Erlöserkirche.
Das Kruzifix in der Erlöserkirche wurde vom Bildhauer Karl Hemmeter entworfen und angefertigt. Dieser wurde am 18. Februar 1904, als zweiter Sohn in einem streng evangelischen, aber auch sehr armen Elternhaus geboren. Bereits im ersten Lebensjahr erkrankte er an Rachitis und litt infolgedessen unter beidseitiger Hüftluxation, welche ihm erst mit drei Jahren ein hinkendes Gehen erlaubte. Die Umstände zwangen den damals 15-jährigen vorerst zu einer Lehre in der väterlichen Drechsler-Werkstatt. Ab 1924 durfte Hemmeter die Nürnberger Kunstgewerbeschule besuchen und erlernte dort den Holzstich. Im Herbst 1926 wechselte er nach erfolgreich bestandener Aufnahmeprüfung an die Kunst-Akademie in München und schloss das Studium dort ab. Das Studium finanzierte er mit Stipendien seines Geburtsortes Weißenburg und anderer Unterstützer. Ab 1932 arbeitete Karl Hemmeter als selbständiger Künstler. Er heiratete 1934 Els Endl, ließ sich in Großhadern im eigenen Haus nieder und wurde Vater von vier Kindern.
Pfarrer
Achim Fürniss
aus Backnang hat den Künstler wie folgt beschrieben:
"Ein
kleiner und schmächtiger Mann ist er, durch die Krankheit in früher Kindheit
geprägt. Das Gehen macht ihm Mühe und doch geht ein freundliches Lächeln über
seine Lippen. In seiner Hand ist stets eine rauchende Zigarre. Die Arme
erscheinen fast überlang mit kräftigen Händen. Das ist das Bild von Karl
Hemmeter, das so untrennbar mit seinen Werken verbunden ist".
Prägend für Karl
Hemmeters Werke war sein eigenes Schicksal. Durch körperliches Leiden
geprüft, suchte er in schweren Stunden den Ausgleich und formte in seinen
Figuren und im Ausdruck des Leidens anderer seine eigenen Erfahrungen. Kunst
als Therapie.
Die sakralen
Werke Hemmeters zeigen oft menschliches Leiden - doch nicht Schmerz verzerrt
und entstellend, sondern mit innerer Größe. Dies mag an den (meist)
geschlossenen Augen der Dargestellten liegen, an den übergroßen Händen oder
ihrer Körperhaltung. Hemmeter selbst stellte klar: "Ich deformiere den
Dargestellten nicht, sondern will seine Empfindungen zum Ausdruck
bringen". Dies tat er auf eine sehr zurückhaltende Art und Weise.
Karl Hemmeter
ist am 6. August 1986 in München verstorben.
Viele Werke
Hemmeters sind als Aufträge von Kirchengemeinden entstanden - dies dürfte auch
1959 für das Kruzifix der "Erlöserkirche" der Fall gewesen sein. Das
wohl bekannteste Werk ist der segnende Christus für die
Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin. Auch in der Stuttgarter Stiftskirche
finden sich Arbeiten des Künstlers.
Text-Quellen (Auszüge): diverse Internetrecherchen (Wikipedia; Internetauftritt
der Evang. KG Mitteltal)
Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Donnerstag, 2. April 2026
Die Honauer "Föhnerquelle" ist eine unregelmäßig schüttende Karstquelle am Fuße der Schwäbischen Alb.
Mittwoch, 1. April 2026
Dienstag, 31. März 2026
Das Kind im Mittelpunkt: Eingangsbereich der "Kita an der Echaz" - in der Unterhausener Bahnhofstraße.
Montag, 30. März 2026
Der März 2026 verabschiedet sich mit Frost im Tal und Schnee auf der Alb.
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eArchiv: Dieter Bertsch
Sonntag, 29. März 2026
Samstag, 28. März 2026
Freitag, 27. März 2026
Mönch Ortlieb schrieb die Zwiefalter Chronik und schuf damit die Grundlage für die 900-Jahrfeier von Unterhausen im Jahr 1989.
Donnerstag, 26. März 2026
Mittwoch, 25. März 2026
Dienstag, 24. März 2026
Montag, 23. März 2026
Eine Kleinkindbetreuung: Das "Schneckenhäusle" in der Unterhausener Gießsteinstraße.
Der Verein "Kleinkinder Lichtenstein e.V." wurde am 27. Juli 2011 ins Leben gerufen. Zum 1. Januar 2020 hat der Verein mit dem "Kinderland Holzelfingen e.V." fusioniert und somit eine zweite Kleinkindgruppe übernommen.
Der Verein ist ein freier Träger und ist von der Gemeinde Lichtenstein in den sogenannten Bedarfsplan aufgenommen. Er erhält dadurch von der Gemeinde eine finanzielle Unterstützung in Form eines Betriebskostenzuschusses.
Sonntag, 22. März 2026
Zur Regulierung der Wassermenge vor der ehemaligen Oberhausener Mühle gibt es eine "Falle". Bei Hochwasser wurde diese angepasst geöffnet. Die heute noch künstliche Wasserführung, das s.g. "Fischbächle", mündet wenige hundert Meter weiter, in der Bachstraße, wieder in die Echaz zurück
Samstag, 21. März 2026
Die Sonne bescheint jetzt wieder die Kneippanlage an der Reißenbachquelle.
Die Kneippanlage kann rund um die Uhr besucht und kostenlos genutzt werden. Die Anwendung bewährter Hausmittel sind meist nicht mit Kosten verbunden und tragen zum Wohlbefinden bei.
Freitag, 20. März 2026
Paul Schweizer - Fotograf, Archivar und Autor aus Unterhausen: Seine Fotografien waren 1992 der Grundstock für das heutige Archiv das Geschichts- und Heimatvereins Lichtenstein e.V.
Bereits in jungen Jahren lernte Paul Schweizer mit der Kamera umzugehen und ortstypische Ansichten in Bildern festzuhalten. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Gemeindedienst, er begleitete die Stelle des Gemeindeamtsinspektors, übernahm er die Pflege des Gemeindearchivs. Sein langjähriges Hobby, Bilder und Begebenheiten aus dem Ort zusammenzutragen, ist dadurch der Allgemeinheit zugutegekommen. 1986 erstellte er den Bildband "Lichtenstein in Bildern aus alter Zeit (Fischbach-Druck / RT 1986)". Dies ermöglichte den Jüngeren und den zugezogenen Mitbürgern einen Blick in die Vergangenheit unserer Gemeinde zu tun. Die ältere Generation wurde oftmals dadurch an ihre Jugendzeit erinnert.
1992 übergab Paul Schweizer, er war Gründungsmitglied des Geschichts- und Heimatvereins von Lichtenstein, seine umfangreiche Sammlung von historischen Fotografien in das Vereinsarchiv des GHV. Diese bildeten den Grundstock des heute recht umfangreichen Archivs.
Im Jahr 2005 verstarb Paul Schweizer im Alter von 95 Jahren in Unterhausen.
Donnerstag, 19. März 2026
Der "Krähenweg" befindet sich in Unterhausen, ein wenig versteckt, auf der "Oberen Braike".
Die Bezeichnung "Braike" leitet sich im Schwäbischen von "Breite" ab. Sie bezeichnet oft ein ebenes und breites Feldstück.
Mittwoch, 18. März 2026
Vor 40 Jahren: Protestplakat des "Jugendzentrum Lichtenstein (JUZELI)" gegen den neuen Albaufstieg durch das obere Echaztal.
Was man "auf die lange Bank schiebt", kann man gleich "unter den Teppich kehren".
Dienstag, 17. März 2026
Montag, 16. März 2026
In den 1980er Jahren auf dem Rentnerbänkle im ehemaligen Oberhausen: Wie herrlich war es nach morgendlicher Arbeit nichts mehr zu tun und dann beim mittaglichen Nichtstun auszuruhn.
Sonntag, 15. März 2026
Die "Dampflokomotive 97503", kurz vor ihrer Außerdienststellung nach 31 Betriebsjahren, vor dem geschlossenen Einfahrtssignal in den Bahnhof Honau.
Die Dampflokomotive, unter der Fabriknummer 4141, wurde von der Maschinenfabrik Esslingen im Jahr 1925 gebaut und im Sommer 1956 außer Dienst gestellt.
Samstag, 14. März 2026
Im März 1891: Alt-Rößleswirt Tröster in Honau erhält einen Preis von der "Königlichen Centralstelle für Landwirtschaft" für seine Forellenzucht.
Forellenhof Rössle - Hotel & Restaurant - Aufschrift am Betriebsgebäude bei den Fischteichen.
eArchiv: Dieter Bertsch
Freitag, 13. März 2026
Donnerstag, 12. März 2026
Bei der Erweiterung der Karl-Bröger-Schule in Unterhausen, im Jahr 1955, wurde um den Durst zu Stillen als innovative Lösung ein künstlerisch gestalteter Trinkbrunnen eingebaut.
Wasserfontäne direkt in den Mund gespritzt.
Mittwoch, 11. März 2026
Nur wenn die Hausmittel nicht mehr halfen ging man noch in den 1950er Jahren zum ortsansässigen Hausarzt. Einer davon in Unterhausen war Dr. Koch.
Dienstag, 10. März 2026
Im Bereich der Friedrichstraße hat man noch Einblicke auf Gebäude aus dem früheren Unterhausen. In diesem Gebäude befand sich die erste Sozialstation der Gemeinde - geleitet von "Schwester Anna", einer Herrenberger Diakonissin.
Montag, 9. März 2026
Sonntag, 8. März 2026: Landtagswahl in Baden-Württemberg bei herrlichem Frühlingswetter.
Sonntag, 8. März 2026
Mein Traum von der Elfengrotte - Honau (von Adolph Heid)
In den Albvereinsblättern 16/5 (1904) 180-184 / Beilage 26.30, ist der
von Adolph Heid verfasste, folgende Artikel erschienen:
Oft ging ich abends nach heißen Sommertagen der Echazquelle zu, um dort auf
einer Bank dem Quellensprudel zuzusehen und dann der Dobelschlucht entlang bis
zum Talschluss und seinen Felsen zu wandeln; heilige Stille waltet hier in des
Waldes dunklem Schatten; nur selten hört man in der wilden Schlucht vielleicht
des Rehes scheuen Tritt oder des Schuhus schaurigen Ruf.
So saß ich auch einmal wieder dort auf einem Felsblock, mich meinen
Träumereien hingebend. Da stand auf einmal ein zierliches, freundlich
blickendes Zwerglein vor mir. "Willst Du mal das Treiben der Elfen in des
Berges Tiefe schauen? So komm und folge, wenn ich mit meiner Fackel leuchtend
Dir vorangehe." Da öffnete sich vor meinen Blicken auf einmal ein Felstor,
ein Zickzackgang führte zu einer wundervollen, von vielen Säulen getragenen
Tropfsteinhalle.
Auf hohem Thron sitzt der Elfenkönig, zu beiden Seiten hält ein Zwerg die
Ehrenwache, von überall kamen zierliche Elfen spielend herangeschwebt, um ihrem
König zu huldigen und dann unten magisch beleuchtet über einem See bei sanftem
Plätschern des Springquells und bei lieblichen Weisen einen Reigen aufzuführen.
Erstaunt ob solcher Pracht sah ich lange bewundert zu. Schuhu - jäh erwach
ich ob des Vogels schauerlichem Ruf. -- Alles verschwunden; wo bin ich? Tiefe
Nacht umgibt mich. Ach so! Im Dobel. --
Seitdem mußte ich immer wieder an die schöne Grotte mit ihren Elfen denken.
Die Gestalten entstanden unter meinen Händen und ich ruhte nicht, bis ich das
ganze Bild meines Traumes sichtbar, greifbar, hörbar geschaffen und - dies -
kann nun von jedermann bei meinem Hause, gegenüber dem Bahnhof in Honau,
besichtigt werden.
Adolph Heid, Honau
Bearbeitet + eArchiv: Dieter Bertsch
Samstag, 7. März 2026
Freitag, 6. März 2026
Die "Karl-Rehm-Straße", in dem in der Ortsmitte von Unterhausen befindlichen Wohnpark, erinnert an den ehemaligen Bürgermeister und an seine fast 25-jährige Amtszeit.
Nach Personen benannte Straßennamen ehren u.a. deren Verdienste für das herausragende Wirken für das Gemeinwohl.
Foto, vom 5. März 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch

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