Sonntag, 23. August 2026
Samstag, 22. August 2026
Freitag, 21. August 2026
Walterseestraße in Lichtenstein-Unterhausen: In diesem sanierten, landwirtschaftlichen Gebäude befand sich u.a. auch mehrere Jahre eine stationäre Dreschmaschine, zum öffentlichen Dreschen von Getreide.
Die stationären Dreschmaschinen wurden in den 1950er bis 1960er Jahren durch Mähdrescher verdrängt.
Das Aufkommen stationärer Dreschmaschinen und Mähdrescher hatte zur Folge, daß der Getreidedrusch in wenigen Wochen erledigt werden kann. Zuvor wurde die Getreideernte meist mit dem Dreschflegel Zuhause auf hartem Untergrund ausgedroschen, was sich über die Herbst- und Wintermonate hinziehen konnte. Die mit dieser Arbeit Beschäftigten - oft im Taglohn - hatten somit eine Betätigung und waren nicht winterarbeitslos oder unterbeschäftigt und somit ohne Einkommen.
Foto, vom August 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch
Donnerstag, 20. August 2026
Mittwoch, 19. August 2026
Dienstag, 18. August 2026
17, August 2026: Am Tag als nach lang anhaltender Hitze- und Trockenperiode der erste Regen wieder kam.
Am Tag, als der Regen kam,
lang ersehnt, heiß erfleht,
auf die glühenden Felder,
auf die durstigen Wälder ,,,
Dalida
Foto, vom 17. August 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch
Montag, 17. August 2026
Zugangsbereich zum "Friedhof auf der Halde" in Lichtenstein Unterhausen, im Jahr 1924.
Grafik: Auszug aus der Druckschrift zur Eröffnung - im Jahr 1924 Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Sonntag, 16. August 2026
Samstag, 15. August 2026
Freitag, 14. August 2026
Donnerstag, 13. August 2026
Im Oktober 1936: Auf der Suche nach einer neuen Heimat in Amerika. Soviel zur: "Guten alten Zeit" und dem Zeitgeist in Deutschland.
Die Einwanderung in die USA war im Jahr 1936 durch strenge Quoten des US-Immigrationsrechts (wie dem Johnson-Reed-Act) und strenge Visabedingungen stark reglementiert und bürokratisch erschwert.
Weitere Personen aus Lichtenstein sind in diesem Zeitraum ausgewandert.
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Mittwoch, 12. August 2026
Dienstag, 11. August 2026
Derzeitige Wasserknappheit des Neckars und seiner Nebenflüsse - z.B.: Echaz - macht auch dem Großmotorgüterschiff - "GMS Lichtenstein" zu schaffen.
Durch die momentan deutlich geringere Wasserdurchflußmenge des Neckars dauern die Füllzeiten jeder Schleusenkammer erheblich länger. Dies bedeutet, daß auch die Wartezeiten zur Weiterfahrt - berg- und talwärts - erheblich länger dauern. Selbstverständlich muß auch der beladungsabhängige Schiffstiefgang zwischen den einzelnen Schleusen berücksichtigt werden. Aufgrund der angespannten Lage am Rhein transportieren viele Schiffe aber ohnehin weniger Fracht bzw. verkehren nur auf bestimmten Teilstrecken.
Fotos: Internetrecherche + eArchiv: Dieter Bertsch
Montag, 10. August 2026
"Förderverein Bahnhof Honau e.V." präsentierte am Samstag, 8. August 2026, das Schwabentrio "EMU-HERBST.
Das Programm: "Welthits, wie se dr Herrgott für's Ländle gschaffa hot - Pop und Rockmusik mit urschwäbischen Texten",
Foto, vom 8. August 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch.
Aktuell hat Berthold Hartstein noch ein Foto von dieser erfolgreichen Veranstaltung übermittelt:
Sonntag, 9. August 2026
40 Jahre sind seither vergangen: Das Jahr 1986 war komunalpolitisch u.a. geprägt vom JUZELI (Jugendzentrum Lichtenstein).
Die Idee einer offenen Jugendarbeit sollte ein Ort sein: Zum Reden, Freunde zu treffen, Projekte zu entwickeln und umzusetzen oder einfach auch mal zum Da- und Dabeisein ohne Druck.
Bildertanzquelle: GEA-RT eArchiv: Dieter Bertsch
Samstag, 8. August 2026
Die Göllesbergsteige in Lichtenstein ist seit November 2021 wegen akuter Steinschlaggefahr voll gesperrt. Der Luftraum mit Blick auf die Siedlung ist frei.
Die Zufahrt ist über Holzelfingen und Stahlecker Hof. Für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr darf die Passage bis 3 Tonnen benutzt werden.
Foto, von 2023: Günther Frick eArchiv: Dieter Bertsch
Freitag, 7. August 2026
Donnerstag, 6. August 2026
Der ehemalige Oberhausener Schuhmacher bei der Heuernte: Johann Wilhelm Bertsch (geb. 23.06.1847 / gest. 11.09.1923).
Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk!
(Gedanken zu meinem Urgroßvater - was mir vom Erzählen in Erinnerung geblieben ist. Dieter Bertsch)
(Gedanken zu meinem Urgroßvater - was mir vom Erzählen in Erinnerung geblieben ist. Dieter Bertsch)
Aufgrund lückenhafter Überlieferungen und nach nunmehr über 170 Jahren darf trotzdem der Schluss gezogen werden, dass das Leben von Johann Wilhelm Bertsch von diesem Wissen geprägt gewesen ist. So manche scheinbare Eigenart und mancher Wesenszug dieses markanten Vorfahren ist selbst noch bei seinen heute lebenden Nachkommen anzutreffen. Dank mildernder Gen-Zugaben - durch Anheirat - kommt jedoch in den heutigen Folgegenerationen nicht mehr dessen harte Schale, sondern vermehrt der süße Kern zum Tragen.
Johann Wilhelm Bertsch, Bürger und Schuhmacher in Oberhausen, ist im Juni 1847 geboren. In seinen Gesellenjahren ist er auf der Wanderschaft bis in die Schweiz gekommen. Nach der Teilnahme am Feldzug gegen Napoleon III führte er seine Frau, Jakobine Rosine, geb. Mezger, zum Traualtar. Diese gebar ihm 7 kecke Buben und 3 züchtige Mädchen. Die alten Werte hatten noch ihre Gültigkeit und in der dörflich-bäuerlichen Welt stand man mit beiden Füssen auf der Erde. Über diese herrschte der Kaiser und Könige, aber über ihrem Haupt war der Himmel, in dem Gott, der Weltenlenker regierte. Der Kampf ums nackte Dasein war hart und unerbittlich. Auf dem Schusterschemel sitzend nähte und flickte er mit Fleiß die Stiefel der Dorfbewohner. Daneben baute er Gerste an und pflanzte Kartoffel auf der Alb hinterm Gießstein. Er mähte auf den Wiesen im Tal das Gras für die Kuh und füllte im Herbst die Fässer mit Most. Die Kinder wuchsen heran, waren von guter Statur und wohlbegabt. Die Lebensweise war einfach. Man verstand zu verzichten, zu sparen und einzuteilen. Als gescheiter Mann, mit weitem Horizont, hatte er längst die Erkenntnis gewonnen, dass vieles, was besteht, wert ist, dass es zugrunde geht oder gründlich verändert wird.
Als seine liebe Frau in der Mitte ihres Lebens starb und die Kinder das Elternhaus verlassen hatten, ist es um ihn ruhiger geworden.
Foto von Erhard Gekeler / Oberhausener eArchiv: Dieter Bertsch
Mittwoch, 5. August 2026
Im Oktober 1923: Versuchsfahrten mit einer Draisine auf der Honauer Zahnradbahnstrecke.
Bildertanzquelle, von 1933 / Erstveröffentlichung in diesem BLOG, im Mai 2010 eArchiv: Dieter Bertsch
Dienstag, 4. August 2026
Montag, 3. August 2026
Heutiger Neubau an der Stelle des ehemaligen Farrenstalls von Unterhausen.
Nachtrag zum BLOG vom 1. August 2026.
Foto, vom 2, August 2026, von Günther Frick eArchiv: Dieter Bertsch
Sonntag, 2. August 2026
Unterhausen 2026, Braikestraße: Ausgeprägte Kalktuffablagerung im Sichtbereich dieser Baugrube. Im Umfeld gab es früher mehrere Kalktuffsteinbrüche.
Im oberen Echaztal ist öfters über Kalktufflagerstätten, durch die meist geringe Überdeckungstiefe mit schwarzem Nutzboden (zwischen 30 bis 60 Zentimeter), nur die eingeschränkte Bepflanzung von Tiefwurzlern möglich.
Wurde der Tuff in die Tiefe abgebaut entstanden s.g. "Steinlöcher". Hier lernten die Kinder aus der Umgebung in der Winterzeit das Schlittenfahren. Ein solcher Steinbruch hatte nach dem jeweiligen Besitzer einen Zuordnungsnamen - z.B. das "Rosa Bückele" auf der damals noch unbebauten "Oberen Braike".
Fotos, vom 1. August 2026 + eArchiv: Dieter Bertsch
Samstag, 1. August 2026
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