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Freitag, 21. August 2020

Im Ort kannte einst jeder jeden! Heute erinnern wir an Hermann und Gretel Bader - von der "Unteren Mühle".


Hermann und Gretel Bader, geborene Weckard, lernten sich vor dem Ende des zweiten Weltkriegs im Pfullinger Verwundetenlazarett kennen. Dort erholte sich Hermann Bader von seiner Kriegsverletzung. Seine künftige Ehefrau Gretel wiederum, Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes, half an den Wochenenden im Pflegedienst aus. Nach der Heirat betrieb das Ehepaar eine Getreidemühle und einen dazugehörenden Laden in Unterhausen. Die Mühle hatte Hermann Bader von seinem Vater übernommen und später modernisiert. Außerdem leiteten die Baders eine Zeit lang die Mühlenbäckerei an der Reutlinger Hofstattstraße. In ihrer Ehe wurden ihnen zwei Töchter geschenkt: Heidemarie und Hannelore. Rückblickend auf ein arbeitsreiches Leben durften die Baders 75jährig noch das Fest der Goldenen Hochzeit feiern.

Bildertanzquelle: GEA-RT / (ist)                                                                                                            eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 13. September 2019

Die Felsnase des "Breitensteins" führt ein fast unbekanntes Dasein.

Das Foto zeigt die nach Süden sich fortsetzende Felsformation des Gießsteins, Richtung Breitenstein, Linsenbühl und Schloß Lichtenstein.

Zwischen Linsenbühl und der Felsformation des Gießsteins liegt eine schmale, zum Breitenstein gehörende Felsnase, ein prächtiger Aussichtspunkt hoch über dem oberen Echaztal. Nur ein wegloser, schmaler Pfad führt dorthin und es ist in höchstem Maße Vorsicht geboten! Unterhalb des Breitensteins, entlang des steilen Talhangs führt die "Schlößlessteige" durch den "Steighau" auf die Albhochfläche. Die nahe dem Talgrund liegenden Obstbaumwiesen tragen den Namen "Unter Breitelen". Hier befindet sich auch der ehemalige "Schinderwasen" von Oberhausen, d.h. der Platz an dem früher die toten Tiere begraben wurden, die keiner Verwertung zugeführt werden konnten.

Foto, vom August 2019 + eArchiv: Dieter Bertsch