Mittwoch, 16. Mai 2012
Wäre das heute noch möglich?
Der "Honauer Bauer" Glück im Juli 1981 auf dem Weg nach oben....
Glück, geb. 1905
Fotos aus der Sammlung Walldorf, Kreisarchiv Reutlingen
....und beim Abladen.
Montag, 14. Mai 2012
Eröffnung der Postkartenausstellung
Sie sind eingeladen zur Eröffnung der Postkartenausstellung am Sonntag, den 20.Mai um 14.00 Uhr in unseren Räumen in der Ludwigstraße 8, neben der Erlöserkirche in Oberhausen.
Wir haben für Sie an diesem Tag bis 18.00Uhr geöffnet.
Weiter Ausstellungstage entnehmen Sie dem Amtsblatt der Gemeinde Lichtenstein oder hier im BLOG.
Das und vieles mehr ist zu sehen!
Wir haben für Sie an diesem Tag bis 18.00Uhr geöffnet.
Weiter Ausstellungstage entnehmen Sie dem Amtsblatt der Gemeinde Lichtenstein oder hier im BLOG.
Sonntag, 13. Mai 2012
Samstag, 12. Mai 2012
Lichtenstein an der Ostsee?
Echaz angestaut? So hättens manche gern.
Des Rätsels Lösung?
Text von Andreas Schwarz:
Das "Schloß Lietzow" auf Rügen wurde 1893 erbaut. Im Zuge der Errichtung einer Eisenbahnlinie von Bergen nach Sassnitz wird der Jasmunder Bodden bei der Ortschaft Lietzow durch einen Damm geteilt. Der die Bauarbeiten leitende Ingenieur lässt sich auf einem Hügel oberhalb des Dorfes ein Wohnhaus bauen. Dieses Wohnhaus wird bewusst als Kopie unseres Schloß Lichtenstein erbaut. 1945 fällt das Gebäude in Staatseigentum und wird in Folge für verschiedene Zwecke genutzt. Im Laufe der Jahre wird es immer mehr vernachlässigt. 1999 beginnt eine umfassende Sanierung nach Ankauf durch Privathand, um aus dem Gebäude ein Hotel zu machen. 2002 ist die Sanierung weitgehend abgeschlossen. Heute steht es wieder zum Verkauf.
Text aus dem Internet:
Ein Architekt erbaute sich als Wohnsitz eine getreue Kopie des Schlosses Lichtenstein im Echaztal bei Reutlingen. Es gibt jedoch auch Zweifel an dieser "Lichtenstein-Lietzow-Kopie-Variante".
Herrenhaus im Stil des Historismus in Lietzow aus dem 19. Jahrhundert,
Angeblich hieß das Schlösschen ursprünglich nach seinem Erbauer einfach "Villa Bopp" und erhielt erst später im Volksmund den Namen "Schlösschen Lichtenstein".
Geschichte: SchlösschenDas Lietzower Schlösschen am Bergeshang hat keine Raubrittervergangenheit, keine Spur führt zurück in das Mittelalter oder in noch frühere Zeiten. Im Gegenteil. Von der einstigen Abgelegenheit des Ortes ohne Schlösschen kündet ein Verzeichnis aus dem Jahr 1695.
Damals gab es hier nur zwei Höfe. Ein Fährmann und ein Schiffer bewohnten sie. Das Schlösschen entstand erst als der Fährmann seine Fährarbeit verlor und der Damm im 19. Jahrhundert entstand. Dabei verdankt das Schlösschen wahrscheinlich seine Entstehung der Faszination der herrlichen Lietzower Landschaft, die der Architekt jenes Baus erlebte, über den man als Damm vom zentralen Rügen nach Lietzow im Norden gelangt. Der Architekt baute sich das Schlösschen als Wohnhaus. Das war in der Zeit um 1868. In älteren Büchern ist zu lesen, dass es sich bei dem Lietzower Schlösschen um eine Kopie des Schlösschens Lichtenstein im Echaztal bei Reutlingen handele.
Dieses sei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch einen von der Romantik geprägten Umbau einer mittelalterlichen Burg entstanden. Es gibt jedoch auch Zweifel an dieser "Lichtenstein-Lietzow-Kopie-Variante". Angeblich hieß das Schlösschen ursprünglich nach seinem Erbauer einfach "Villa Bopp" und erhielt erst später im Volksmund den Namen "Schlösschen Lichtenstein".
In den 90er Jahren wurde auch öffentlich ohne Vergleichsfoto behauptet, dass es die in der Literatur erwähnte Ähnlichkeit zwischen dem Lietzower und Lichtensteiner Schlösschen gar nicht gebe. Wir vom Kreidefelsen-Team wollen uns dazu noch nicht äußern, denn wir waren noch nicht im Echaztal. Vielleicht kennen Sie sich dort aus und können uns ein Vergleichsfoto mit Ihrer Meinung senden. Das Lietzoer Schlösschen ist jedenfalls schön anzuschauen.
Auch solch' Kuriosität ist in unserer Postkarttenausstellung zu sehen!
Des Rätsels Lösung?
Text von Andreas Schwarz:
Das "Schloß Lietzow" auf Rügen wurde 1893 erbaut. Im Zuge der Errichtung einer Eisenbahnlinie von Bergen nach Sassnitz wird der Jasmunder Bodden bei der Ortschaft Lietzow durch einen Damm geteilt. Der die Bauarbeiten leitende Ingenieur lässt sich auf einem Hügel oberhalb des Dorfes ein Wohnhaus bauen. Dieses Wohnhaus wird bewusst als Kopie unseres Schloß Lichtenstein erbaut. 1945 fällt das Gebäude in Staatseigentum und wird in Folge für verschiedene Zwecke genutzt. Im Laufe der Jahre wird es immer mehr vernachlässigt. 1999 beginnt eine umfassende Sanierung nach Ankauf durch Privathand, um aus dem Gebäude ein Hotel zu machen. 2002 ist die Sanierung weitgehend abgeschlossen. Heute steht es wieder zum Verkauf.
Text aus dem Internet:
Ein Architekt erbaute sich als Wohnsitz eine getreue Kopie des Schlosses Lichtenstein im Echaztal bei Reutlingen. Es gibt jedoch auch Zweifel an dieser "Lichtenstein-Lietzow-Kopie-Variante".
Herrenhaus im Stil des Historismus in Lietzow aus dem 19. Jahrhundert,
Angeblich hieß das Schlösschen ursprünglich nach seinem Erbauer einfach "Villa Bopp" und erhielt erst später im Volksmund den Namen "Schlösschen Lichtenstein".
Geschichte: SchlösschenDas Lietzower Schlösschen am Bergeshang hat keine Raubrittervergangenheit, keine Spur führt zurück in das Mittelalter oder in noch frühere Zeiten. Im Gegenteil. Von der einstigen Abgelegenheit des Ortes ohne Schlösschen kündet ein Verzeichnis aus dem Jahr 1695.
Damals gab es hier nur zwei Höfe. Ein Fährmann und ein Schiffer bewohnten sie. Das Schlösschen entstand erst als der Fährmann seine Fährarbeit verlor und der Damm im 19. Jahrhundert entstand. Dabei verdankt das Schlösschen wahrscheinlich seine Entstehung der Faszination der herrlichen Lietzower Landschaft, die der Architekt jenes Baus erlebte, über den man als Damm vom zentralen Rügen nach Lietzow im Norden gelangt. Der Architekt baute sich das Schlösschen als Wohnhaus. Das war in der Zeit um 1868. In älteren Büchern ist zu lesen, dass es sich bei dem Lietzower Schlösschen um eine Kopie des Schlösschens Lichtenstein im Echaztal bei Reutlingen handele.
Dieses sei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch einen von der Romantik geprägten Umbau einer mittelalterlichen Burg entstanden. Es gibt jedoch auch Zweifel an dieser "Lichtenstein-Lietzow-Kopie-Variante". Angeblich hieß das Schlösschen ursprünglich nach seinem Erbauer einfach "Villa Bopp" und erhielt erst später im Volksmund den Namen "Schlösschen Lichtenstein".
In den 90er Jahren wurde auch öffentlich ohne Vergleichsfoto behauptet, dass es die in der Literatur erwähnte Ähnlichkeit zwischen dem Lietzower und Lichtensteiner Schlösschen gar nicht gebe. Wir vom Kreidefelsen-Team wollen uns dazu noch nicht äußern, denn wir waren noch nicht im Echaztal. Vielleicht kennen Sie sich dort aus und können uns ein Vergleichsfoto mit Ihrer Meinung senden. Das Lietzoer Schlösschen ist jedenfalls schön anzuschauen.
Auch solch' Kuriosität ist in unserer Postkarttenausstellung zu sehen!
Freitag, 11. Mai 2012
Allgemeines über die Postkarte
Allgemeines über die Postkarte
Viele schöne und gut erhaltene Karten der Kunstverlags-Anstalt H. Metz, später Gebr. Metz in Tübingen, sind unser Eigentum. Die Karten entstanden im Steindruckverfahren, wobei mehrere (meist über neun) Farben in einer bestimmten Reihenfolge, von hell nach dunkel, übereinander gedruckt wurden. Für jede Farbe war ein eigener Stein erforderlich. Diese Form des Druckes bezeichnete man als Chromlithographie. Die Firma Metz stellte selbst keine Postkarten her, sondern beauftragte dazu die Kunstanstalt Carl Garte Leipzig. Die dazu erforderlichen Vorlagen, meist Fotos, erstellte und gestaltete Metz selber. Die Vorlagen waren in der Regel nicht koloriert, weshalb es sehr schwer für die Lithographische Anstalt war, den richtigen Farbton zu treffen und ihren Kunden zufrieden zu stellen.
Weil Postkarten früher auch am Empfangsort gestempelt wurden, ist auch heute noch ersichtlich, wie erstaunlich schnell diese einst befördert wurden. Die Post wurde in Städten bis zum ersten Weltkrieg mindestens dreimal täglich zugestellt, in Großstädten oft sogar noch häufiger. Man hätte also noch am gleichen Tag einen Termin per Postkarte vereinbaren können.
Postalisch betrachtet ist die Seite mit der Adressse die Vorderseite der Karte. Diese Seite durfte auch nur die Adresse enthalten und keine Mitteilungen. Der Versender musste sich also für seine Nachrichten mit dem freien Platz auf der Rückseite begnügen, den ihm der Gestalter der Karte übrig gelassen hatte.
Am 1. Februar 1905 wurde die geteilte Anschriftenseite eingeführt und somit die linke Hälfte der Anschriftenseite für Mitteilungen zugelassen. Die Bildseite stand nun ganz für Abbildungen zur Verfügung.
Privat hergestellte Postkarten im weltweiten Verkehr - wozu ja die oben abgebildete gehört - wurden erstmals auf dem Postkongress 1885 in Lissabon zugelassen.
RH
Donnerstag, 10. Mai 2012
Mittwoch, 9. Mai 2012
Hauff Museum wird umgebaut
Diese Ansicht vom Lichtenstein werden Sie nach dem Umbau des Hauff Museums nicht mehr sehen.
Das Museum wird der Zeit entsprechend neu gestaltet.
Im Herbst ist dann das Museum wieder geöffnet.
Das Museum wird der Zeit entsprechend neu gestaltet.
Im Herbst ist dann das Museum wieder geöffnet.
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