Freitag, 30. Mai 2025

Unterhausen besaß von 1735 bis 1925 eine Zehntscheuer in der Kirchstraße.


Die württembergische Grundentlastung wurde in der ersten Hälfte der achtzehnhunderter Jahre in verschiedenen Etappen durchgeführt.

                                                                             Bildertanzquelle + eArchiv: Dieter Bertsch (Erstveröffentlichung: 6.April 2016)

Donnerstag, 29. Mai 2025

Zur Erinnerung: Ein Trinkglas als Souvenir, an die in den Jahren 1901-1903 in Honau aufgeführten "Lichtensteinspiele".


 Der Olgahöhlenbesitzer und Gastwirt Johann Ziegler hatte, wie berichtet wird, schon längere Zeit die Idee zu solchen Festspielen mit sich herumgetragen. Den Schriftsteller und Regielehrer Rudolf Lorenz, der sich im Jahr 1900 zur Sommerfrische in Honau aufhielt. konnte er offensichtlich für seine Pläne begeistern. Lorenz leitete damals in Halle a.S. eine Theater- und Redekunstschule. Er hatte bereits ein Festspiel über den pietistischen Pädagogen August Hermann Franke verfasst und mit Laien aufgeführt. Dieses Festspiel "durfte" er im November 1899 vor dem württembergischen Königspaar, "unter Mitwirkung der ersten Kreise der Stadt" in Ludwigsburg zur Aufführung bringen. Damit hatte er sich als Schriftsteller und Regisseur in Württemberg bekannt gemacht. Durch seinen Aufenthalt in Honau eröffnete sich ihm nun ein neues Betätigungsfeld in Schwaben.  Schon im November 1900 veröffentlichte er "Lichtenstein". Ein deutsches Spiel in 9 Vorgängen nach Hauffs romantischer Sage. Da wusste er bereits, dass für die Frühlingszeit alljährlich Aufführungen des "Lichtensteins" im Honauer Tal, am Fuße von Schloß Lichtenstein, geplant waren. 

Inzwischen hatte Johann Ziegler mit dem Pfullinger Papierfabrikanten Ernst Laiblin (1853-1920) einen potenten Hauptorganisator der zukünftigen Lichtensteinspiele gewinnen können. Der Besitzer von Schloss Lichtenstein, Herzog Wilhelm von Urach, Graf von Württemberg, übernahm das Protektorat - ein wichtiger Faktor für die Werbung.

Am 26. Mai 1901 fand die erste Vorstellung statt!

Textauszüge: www.landeskunde-bw.de

Das Trinkglas stammt aus dem Nachlass von Ernst Reiff / Unterhausen                       Foto: vom 28. Mai 2025: : Dieter Bertsch

Montag, 26. Mai 2025

"Üblicherweise fahren Bewohner umliegender Gemeinden oftmals nur durch Honau hindurch". Eine Wandergruppe des TSV Kleinengstingen war jetzt zu Fuß auf einer s.g. "Honaurunde".





Erste Station war das "Pumphäusle". Von dort ging es über den Sportplatz zur Gallusstraße weiter, zum alten Friedhof mit Blick nach "Hausen" hinab. Dann zum "Honemer Rathaus" -  heute Ortsamt - und über das "Echazbrückle zum "Hauff-Museum". Hier berichtete Frau Kraag über das kurze Leben von Wilhelm Hauff und seine literarischen Werke. Die 24 köpfige Wandergruppe war von Honau mit seinen Sehenswürdigkeiten recht angetan.

Hans Gerstenmaier / "Honemer", der die Wandergruppe in Honau geführt hat, bekam von Ulrich Kaufmann / Kleinengstingen die Fotos und hat diese an den GHV Lichtenstein zur Veröffentlichung weitergeleitet.

eArchiv: Dieter Bertsch