Auch auf der SOKO-Fläche ist jetzt der Herbst eingekehrt. Wir haben ja dort noch vier Apfelhochstämme. Früher waren auf der kleinen Verebnung am Ende des Hanges noch eine ganze Reihe anderer Obstbäume vorhanden. Die sind aber schon länger abgegangen. Der südlichste Baum ist völlig abgestorben und bricht derzeit auseinander. Wir lassen ihn aber solange es geht stehen. Stehendes Totholz ist halt z.B. für die Spechte gut geeignet - Grün- und Buntspechte sind regelmäßig da. Ein paar Meter daneben stand bis vor drei Jahren ein weiterer Apfelbaum. Als er umfiel hat Jörg das Holz aufgearbeitet und neben unserem südlichsten Steinriegel abgelagert, als Unterschlupf für Reptilien.
Unser nördlichster Apfelbaum ist gerade am Absterben. Nur noch
wenige Zweige sind grün. Misteln haben sich angesiedelt.
Die beiden Äpfelbäume ein paar Meter südlich des Wanderweges sind noch grün und haben dieses Jahr auch gut gefruchtet. Sie haben sowieso schon relativ kleine Früchte, aber dieses Jahr waren sie nochmal etwas kleiner, aber erstaunlich süß. Da sind dann auch ein paar Eimer davon in meinen Saft gewandert. Anfang Oktober sensten Jörg und ich die letzten Stockausschläge um. Dann müssten wir für dieses Jahr mit unseren Pflegemaßnahmen durch sein.
Zu guter Letzt: Dieses Jahr habe ich noch keinen einzigen Fransenenzian auf unserer Fläche gesehen. Das erste Mal seit 2012, als der erste zu sehen gewesen ist.
Fotos + Text: Jürgen Zimmerer / Naturschutzfachkraft eArchiv: Dieter Bertsch
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