Das abgebildete Feuerwehrauto war das Einsatzfahrzeug der "Werksfeuerwehr Baumwollspinnerei Unterhausen". Dahinter hatte sich die Werksfeuerwehr der "BSU" in ihren hellen Einsatzuniformen aufgestellt. Daran anschließend in dunklerer Bekleidung die "Freiwillige Feuerwehr Unterhausen". Das Gebäude auf der rechten Seite war das ehemalige Rathaus in der "Rathausstraße", der heutigen "Holzelfinger Straße". In der Bildmitte erkennt man die Echazbrücke, dann links davon das Gasthaus "Schützen", ehemals die Unterhausener "Krone".
Foto: Günther Blaurock / Archiv des GHV-Lichtenstein Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Mittwoch, 7. März 2018
Dienstag, 6. März 2018
Montag, 5. März 2018
Sonntag, 4. März 2018
1950er Jahre: Ältere Damen träumen noch heute davon - "Sein Gesicht war so weich, wie vom Frühlingswind rasiert"!
Ecke Holzelfinger-/Kirchstrasse in Unterhausen: Schaufensterdekoration in der ehemaligen Drogerie Blaurock.
Foto: Familien-Archiv Blaurock / GHV-Lichtenstein Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Samstag, 3. März 2018
Bericht über eine Begehung der Nebelhöhle im Jahr 1685.
Deutsche Übersetzung siehe unten.
Nachfolgender Textauszug stammt aus den "Blättern des Schwäbischen Albvereins, Heft 1-1981 / Herbert Rychly, Manfred Warth":
"... im Herzogthum Württemberg zwischen den Dörfern Hausen und Ober-Hausen, hat es eine Höhle unter einem Felsen, die gar ferne sich erstreckt und bis zum Ende nicht begangen worden ist. Weit einwärts in solcher Höhle kommt man zu einem gefährlichen Hügel, da etwas Licht ist und gar tief darunter ein helles Wasser gesehen wird. Wann bei trockenem und schönem Wetter aus dieser Höhle ein Nebel heraus kommt, so folget Regen und Ungewitter, daher sie allgemein das Nebel-Loch genennt wird ...".
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Diesen Bericht eines Zeiller hat Johann Matthaeus Briegel in seiner Doktorarbeit, bereits im Alter von 18 Jahren in lateinischer Sprache der Medizinischen Fakultät in Tübingen vorgelegt. Der damaligen Zeit entsprechend verlangte man von solchen Dissertationen hauptsächlich Literaturrecherchen, die dokumentieren sollten, wie belesen der Autor und wie versiert er in der Kenntnis der lateinischen Sprache war.
J.M. Briegel war gebürtiger Reutlinger (13.2.1667) und hat unter Führung eines Bauern die Nebelhöhle selbst begangen. Seine eigene Höhlenbeschreibung hat manche unsicheren Gerüchte und abschreckende, mündliche Erzählungen in ein der damaligen Wissenschaft angepasstes Licht gestellt.
Obige Titelseiten der zwanzigseitigen Doktorarbeit des J.M. Briegel:
Physikalische Studie über die natürliche Unterwelt und über andere mit dieser verbundenen Höhlen - welche er unter Leitung göttlicher Gnade unter dem hochwürdigen Rektorat des durchlauchtigsten und höchsten Herrn, des Herzogs Johann Friedrich, Herzog zu Wirtemberg, der Grafschaft Mömpelgard, der Herrschaft Heidenheim etc., seiner heiligen kaiserlichen Majestät Heerführer - unter dem Vorsitz des Dr. Johann Mögling usw. öffentlich vorstellt. - Johann-Matthaeus Brigelius, aus Reutlingen, am ? März, Tübingen, gedruckt bei Johann-Heinrich Reisl, 1685.
Der berühmten Freien Reichsstadt Reutlingen, den hochwürdigsten, edlen, verehrten, den durch Weisheit und Tat sich höchst auszeichnenden, den durch Korrektheit in der Rechtssprechung und durch Bewahrung der Gerechtigkeit sehr hervorragenden, den vortrefflichen Herren Räten, Statthaltern und übrigen Senatoren, den Herren Gönnern, Vorständen und meinen Förderern, in der Schuld der Ehre, als Pfand der Förderung und Gefälligkeit, ist es mein Wille und meine Schuldigkeit, dieses Erstlingswerk meiner Studien zu widmen - Johannes-Mattaeus Brigelius, Verfasser.
Nachfolgender Textauszug stammt aus den "Blättern des Schwäbischen Albvereins, Heft 1-1981 / Herbert Rychly, Manfred Warth":
"... im Herzogthum Württemberg zwischen den Dörfern Hausen und Ober-Hausen, hat es eine Höhle unter einem Felsen, die gar ferne sich erstreckt und bis zum Ende nicht begangen worden ist. Weit einwärts in solcher Höhle kommt man zu einem gefährlichen Hügel, da etwas Licht ist und gar tief darunter ein helles Wasser gesehen wird. Wann bei trockenem und schönem Wetter aus dieser Höhle ein Nebel heraus kommt, so folget Regen und Ungewitter, daher sie allgemein das Nebel-Loch genennt wird ...".
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Diesen Bericht eines Zeiller hat Johann Matthaeus Briegel in seiner Doktorarbeit, bereits im Alter von 18 Jahren in lateinischer Sprache der Medizinischen Fakultät in Tübingen vorgelegt. Der damaligen Zeit entsprechend verlangte man von solchen Dissertationen hauptsächlich Literaturrecherchen, die dokumentieren sollten, wie belesen der Autor und wie versiert er in der Kenntnis der lateinischen Sprache war.
J.M. Briegel war gebürtiger Reutlinger (13.2.1667) und hat unter Führung eines Bauern die Nebelhöhle selbst begangen. Seine eigene Höhlenbeschreibung hat manche unsicheren Gerüchte und abschreckende, mündliche Erzählungen in ein der damaligen Wissenschaft angepasstes Licht gestellt.
Obige Titelseiten der zwanzigseitigen Doktorarbeit des J.M. Briegel:
Physikalische Studie über die natürliche Unterwelt und über andere mit dieser verbundenen Höhlen - welche er unter Leitung göttlicher Gnade unter dem hochwürdigen Rektorat des durchlauchtigsten und höchsten Herrn, des Herzogs Johann Friedrich, Herzog zu Wirtemberg, der Grafschaft Mömpelgard, der Herrschaft Heidenheim etc., seiner heiligen kaiserlichen Majestät Heerführer - unter dem Vorsitz des Dr. Johann Mögling usw. öffentlich vorstellt. - Johann-Matthaeus Brigelius, aus Reutlingen, am ? März, Tübingen, gedruckt bei Johann-Heinrich Reisl, 1685.
Der berühmten Freien Reichsstadt Reutlingen, den hochwürdigsten, edlen, verehrten, den durch Weisheit und Tat sich höchst auszeichnenden, den durch Korrektheit in der Rechtssprechung und durch Bewahrung der Gerechtigkeit sehr hervorragenden, den vortrefflichen Herren Räten, Statthaltern und übrigen Senatoren, den Herren Gönnern, Vorständen und meinen Förderern, in der Schuld der Ehre, als Pfand der Förderung und Gefälligkeit, ist es mein Wille und meine Schuldigkeit, dieses Erstlingswerk meiner Studien zu widmen - Johannes-Mattaeus Brigelius, Verfasser.
Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Freitag, 2. März 2018
Das gibt es nur in Honau: "Den Pass fahren wir heute nicht mehr".
Erzählt wird von einer Urlauberfamilie aus dem Norddeutschen, die spät am Abend in Honau sich nach einer Übernachtungsmöglichkeit erkundigt hat: "Wo kann man hier über Nacht unterkommen, wir möchten nämlich den Pass (die Honauer Steige) bei Dunkelheit nicht mehr fahren?"
Foto: Botho Walldorf, 1968 / Archiv des GHV-Lichtenstein Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Foto: Botho Walldorf, 1968 / Archiv des GHV-Lichtenstein Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Donnerstag, 1. März 2018
1957: Gott schütze dieses neue Haus ....
Holzelfinger Zimmerleute (Paul Gekeler) bei einem Richtfest in Unterhausen.
Foto aus dem Archiv des GHV-Lichtenstein eArchiv: Dieter Bertsch
"Gott schütze dieses neue Haus
und alle die geh'n ein und aus.
Er schütze auch vor dieser Tür,
das Finanzamt und den Gerichtsvollzieh'r."
Foto aus dem Archiv des GHV-Lichtenstein eArchiv: Dieter Bertsch
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