Freitag, 7. Juni 2019

Die "Hungerbrunnen" unter den Nebelhöhlefelsen. Evtl. hausten hier einst Höhlenbären.


Die Karstwasserstände in den Klüften und Fugen, oberhalb der stetig wasserführenden Reißenbachquelle, schwanken teilweise sehr ausgeprägt. Diese intermittierenden Quellen, auch "Hungerbrunnen" genannt, fließen neben der Schneeschmelze, nur in sehr regenreichen Jahren. Dieses hatte früher oft eine Mißernte und damit eine Hungersnot zur Folge, daher der Name "Hungerbrunnen".

Hinter der problemlos erreichbaren Reißenbachquelle setzt sich eine weglose Schlucht fort. Durch diesen, sich bis unter die Nebelhöhlefelsen hinziehenden, reizvollen Naturraum wird das Tal weiterhin durch die zeitweise vorherrschenden Wasserfluten - Richtung Westen - ausgeräumt.

Wer jemals den 1878 erschienenen Jugendroman "Rulaman", des deutschen Naturforschers und Schriftstellers David Friedrich Weinland gelesen hat, kann sich gut vorstellen , dass hier einst Höhlenbären gehaust haben.

Foto: Jürgen Hinger, im Mai 2019                                                                                 Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 5. Juni 2019

Vier vom "alten Schlag" aus Oberhausen.


Personen, v.r.n.l.: Die drei Töchter des "Friedr am Bach": Julie, Marie und Helene Reiff mit Frau Rieger. Diese wohnte einstmals in der "Elfengrotte", beim Honauer Bahnhof, auf der ehemaligen Oberhausener Markung.

Erstveröffentlichung im August 2014                                                      Bildertanzquelle, um 1960; + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 4. Juni 2019

Wasserschüttung oberhalb des "Kehlplatzes", beim s.g. "Brunnentrog".


Bei anhaltenden Niederschlägen und bei ausgeprägter Schneeschmelze tritt im Bereich des s.g. "Brunnentrogs" eine stark schüttende Quelle aus dem Erdreich. Diese versorgt den Kehlbach, der weiter talauswärts entspringt. Im Mai 2019 konnte solch ein Ereignis wieder einmal beobachtet werden.

Im Bereich des "Brunnentrogs", des "Kehlplatzes" sowie im naheliegenden Hinterland der "Wackersteinfelsgruppe" wurden archäologische Keramikfunde aus der Urnenfelder- und Spätlatenezeit sowie mittelbronzezeitliche Einzelfunde gemacht (TK7511-, Akten LTA).

Foto: Jürgen Hinger                                                                                                                              eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 3. Juni 2019

Sonntag, 2. Juni 2019

1. Juni 2019, Lichtensteiner Trailmarathon: 42 Kilometer rund um das wunderschöne Echaztal.


Der von der Zeitschrift Trail Magazin organisierte Trailmarathon zählte dieses Jahr als inoffizielle deutsche Meisterschaft im Trailmarathon.
Die Laufstrecke war sehr abwechslungsreich und führte durch tiefe Wälder, Schluchten und über tolle Singletrails. Auf der 42-km-Strecke galt es knackige 2.100 Höhenmeter zu überwinden. Die Ergebnisliste kann unter my.raceresult.com  eingesehen werden.

Foto, vom 01.06.2019 + eArchiv: Dieter Bertsch