Foto, vom 13.06.2019 + eArchiv: Dieter Bertsch
Freitag, 14. Juni 2019
Donnerstag, 13. Juni 2019
Mittwoch, 12. Juni 2019
Bauerngarten an der Ecke Friedrichstraße / Hohe Straße.
Das abgebildete Haus gehört der Gemeinde Lichtenstein. Es war lange Zeit Dienstsitz der ortsansässigen "Gemeindeschwester". Ältere Personen erinnern sich noch gerne an die "Schwester Anna", eine allseits geachtete und respektierte Persönlichkeit.
Foto, vom Juni 2019 + eArchiv: Dieter Bertsch
Dienstag, 11. Juni 2019
"Gut Ding will Weile haben" - denn: Wasser, das durch diese Rohre läuft, fließt demnächst den Rhein hinunter.
Austausch des Abwasserkanals in der Unterhausener Bahnhofstraße.
Foto, vom Juni 2019 + eArchiv: Dieter Bertsch
Montag, 10. Juni 2019
Pfingstmontag ist "Nebelhöhletag"! Der Aufstieg über die Wonhalde - den Oberhausener "Königsweg".
Die Nebelhöhle (Stahlstich nach einer Vorlage von Louis Mayer, 1836)
Die Alte Nebelhöhle, mit ihrem ehemaligen Zugang auf Oberhausener Markung, wurde 1486 erstmalig genannt. Aber erst als der spätere König Friedrich I. von Württemberg im Jahre 1803 die Höhle zu besichtigen wünschte, wurde sie mit einem bequemen Zugang versehen. Seit dieser Zeit wird über Pfingsten das vielbesuchte Nebelhöhlenfest gefeiert. Wilhelm Hauff hat durch seinen Historischen Roman "Lichtenstein" die Höhle einem großen Leserkreis bekannt gemacht. Von W. Kopp und K. Rau wurde 1920 eine Fortsetzung der Höhle entdeckt, die Neue Nebelhöhle.
Wer auf dem Weg des württembergischen Herzogs Friedrich II (später König Friedrich I.) zur Nebelhöhle hinaufsteigen will, sollte die Steige über die Hänge der Wonhalde benützen. Wegen seiner erheblichen Leibesfülle mußte der spätere König von Napoleons Gnaden eine vierspännige Kutsche für den Aufstieg benutzen. Der Weg wurde damals mit großem Aufwand gebaut. Die Stützmäuerchen aus Kalkblöcken rutschten inzwischen teilweise ab.
Die Hänge der Wonhalde, heute beweidete Wacholderweide, wurden um den Dreißigjährigen Krieg, (1618 - 1648) mit unglaublichem Aufwand, als Ackerfläche genutzt. Die Oberhausener bauten damals Linsen, Hanf, Flachs, auch alle paar Jahre Getreide (Roggen, Gerste) an. Die ehemalige Ackernutzung ist heute noch an den Randwällen teilweise zu erkennen, wodurch das Gelände leicht terrassiert und die Bodenerosion eingedämmt wurde. Häufig wurde die Fläche für zwei Jahre als Acker und dann für bis zu neun Jahre als Weide genutzt, dadurch konnte die Bodenfruchtbarkeit etwas regenerieren.
Bildertanzquelle +Textauszüge: "Höhlenführer Schwäbische Alb" / Hans Binder, ISBN 3 8062 0178 1 + Auszüge aus dem Bericht: "BUND / Wanderung 2016 / Joachim Reidelbach".
Die Alte Nebelhöhle, mit ihrem ehemaligen Zugang auf Oberhausener Markung, wurde 1486 erstmalig genannt. Aber erst als der spätere König Friedrich I. von Württemberg im Jahre 1803 die Höhle zu besichtigen wünschte, wurde sie mit einem bequemen Zugang versehen. Seit dieser Zeit wird über Pfingsten das vielbesuchte Nebelhöhlenfest gefeiert. Wilhelm Hauff hat durch seinen Historischen Roman "Lichtenstein" die Höhle einem großen Leserkreis bekannt gemacht. Von W. Kopp und K. Rau wurde 1920 eine Fortsetzung der Höhle entdeckt, die Neue Nebelhöhle.
Wer auf dem Weg des württembergischen Herzogs Friedrich II (später König Friedrich I.) zur Nebelhöhle hinaufsteigen will, sollte die Steige über die Hänge der Wonhalde benützen. Wegen seiner erheblichen Leibesfülle mußte der spätere König von Napoleons Gnaden eine vierspännige Kutsche für den Aufstieg benutzen. Der Weg wurde damals mit großem Aufwand gebaut. Die Stützmäuerchen aus Kalkblöcken rutschten inzwischen teilweise ab.
Die Hänge der Wonhalde, heute beweidete Wacholderweide, wurden um den Dreißigjährigen Krieg, (1618 - 1648) mit unglaublichem Aufwand, als Ackerfläche genutzt. Die Oberhausener bauten damals Linsen, Hanf, Flachs, auch alle paar Jahre Getreide (Roggen, Gerste) an. Die ehemalige Ackernutzung ist heute noch an den Randwällen teilweise zu erkennen, wodurch das Gelände leicht terrassiert und die Bodenerosion eingedämmt wurde. Häufig wurde die Fläche für zwei Jahre als Acker und dann für bis zu neun Jahre als Weide genutzt, dadurch konnte die Bodenfruchtbarkeit etwas regenerieren.
Bildertanzquelle +Textauszüge: "Höhlenführer Schwäbische Alb" / Hans Binder, ISBN 3 8062 0178 1 + Auszüge aus dem Bericht: "BUND / Wanderung 2016 / Joachim Reidelbach".
eArchiv: Dieter Bertsch
Sonntag, 9. Juni 2019
Pfingstfest, das Fest des "Heiligen Geistes". Die Taube als Pfingstsymbol in der Erlöserkirche.
Die Aufnahme zeigt den Innenraum der Erlöserkirche im ehemaligen Oberhausen, vor der Renovierung im Jahr 1958/59.
Die Kanzel war an der rechten Seitenwand angebracht. Das Kanzeldach über der Kanzel enthielt eine Taube. Dieses Zeichen für den Heiligen Geist sollte dem Prediger eingeben was er zu sagen hat. Er sollte nicht sein eigenes Wort, sondern Gottes Wort verkündigen.
Der Pfingstsonntag bildet im Kirchenjahr den Abschluss des Osterfestkreises. Es ist das Fest des Heiligen Geistes, welcher am 50. Tag nach Ostern auf die Apostel herab kam, als diese in Jerusalem versammelt waren.
Im 6. Jhd. wurde eine Taube zum Pfingstsymbol des Hl. Geistes erwählt. Noch im Mittelalter wird der Hl. Geist auch in menschlicher Gestalt dargestellt. Papst Urban VIII untersagte solche Darstellungen. Ab 1775 ist die Hl. Geist Darstellung nur mehr als Taube zulässig.

Im Fensterbild, welches die Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer zeigt, ist in der Erlöserkirche durch die senkrecht von oben kommende Taube die symbolhafte Darstellung des Hl. Geists auch heute noch erhalten geblieben.
Textauszüge: Internetrecheren Fotos, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Die Kanzel war an der rechten Seitenwand angebracht. Das Kanzeldach über der Kanzel enthielt eine Taube. Dieses Zeichen für den Heiligen Geist sollte dem Prediger eingeben was er zu sagen hat. Er sollte nicht sein eigenes Wort, sondern Gottes Wort verkündigen.
Der Pfingstsonntag bildet im Kirchenjahr den Abschluss des Osterfestkreises. Es ist das Fest des Heiligen Geistes, welcher am 50. Tag nach Ostern auf die Apostel herab kam, als diese in Jerusalem versammelt waren.
Im 6. Jhd. wurde eine Taube zum Pfingstsymbol des Hl. Geistes erwählt. Noch im Mittelalter wird der Hl. Geist auch in menschlicher Gestalt dargestellt. Papst Urban VIII untersagte solche Darstellungen. Ab 1775 ist die Hl. Geist Darstellung nur mehr als Taube zulässig.
Im Fensterbild, welches die Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer zeigt, ist in der Erlöserkirche durch die senkrecht von oben kommende Taube die symbolhafte Darstellung des Hl. Geists auch heute noch erhalten geblieben.
Textauszüge: Internetrecheren Fotos, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Samstag, 8. Juni 2019
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