Montag, 5. August 2019

1950er Jahre - "Kleider machen Leute": Festumzug in Holzelfingen


Foto: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                                         eArchiv: Dieter Bertsch

Sonntag, 4. August 2019

In den 1970er Jahren: Unterhausen mit seinem beschrankten Bahnübergang.


Bildertanzquelle: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                    eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 3. August 2019

Honau, St. Galluskirche mit ehemaligem Friedhof.

Foto: Auszug von einer Schautafel "Die Honauer Runde" / bei der St. Galluskirche                             eArchiv: Dieter Bertsch

Donnerstag, 1. August 2019

Genau hingeschaut: Der ehemalige Tuffsteinbruch des "Friedr am Bach" in der Oberhausener Ludwig-/Burgsteinstraße.


Steinreich wurde man nicht, wenn man früher neben der mühsamen Kleinlandwirtschaft auch noch eine eigene Tuffsteinlagerstätte besaß. In mühsamer Handarbeit, mit Schwertsäge, Steinaxt, Keil und Vorschlaghammer wurden Blöcke aus dem abgelagerten Tuffsteinfelsen bedarfsgerecht herausgearbeitet. Der Kalktuff als Baustoff erfüllte eine Vielzahl an Eigenschaften: Er war einfach zu bearbeiten, leicht, stabil und wärmedämmend.
Kalktuff ist eines der erdgeschichtlich jüngsten Gesteine, das sich auch heute noch unter passenden Umständen bilden kann. Das Material ist hauptsächlich aus Kalk zusammengesetzt, der organisches Material, z.B. Blätter, Ästchen, Moose etc. umkrustet hat.

Foto, vom Juli 2019 + eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 31. Juli 2019

Ein Schriftsteller: Wilhelm Hauff (1802 - 1827). Sein Roman "Lichtenstein" erschien 1826. Erst 15 Jahre später wurde dann das romantische Schloss gebaut.


Ursprünglich existierte die romantische Burganlage, das heutige Schloss Lichtenstein, nur in der Phantasie des Wilhelm Hauff. Aus seinem Roman "Lichtenstein" diente es dann später als Vorlage und nahm reale Gestalt an.

Wilhelm Hauff wurde keine 25 Jahre alt. Er studierte in Tübingen, war dann zunächst Hauslehrer beim württembergischen Kriegsminister, absolvierte dann eine Bildungsreise nach Paris und durch Norddeutschland. Hier lernte er das Stadtleben kennen und etablierte sich im Literaturbetrieb. In seiner romantischen Sage "Lichtenstein" bringt er die Zeit des Bauernkriegs nahe, das verklärte Bild vom treuen Volk und vom guten Landesfürsten sowie die Identität stiftende Kulisse des schwäbischen Heimatlandes. Nur 15 Jahre, nach dem literarischen Erscheinen, hat man den Schauplatz - das Schloss Lichtenstein - erbaut.

Textauszüge: Prospekt des "Wilhelm Hauff Museum / Lichtenstein-Honau" / Helmuth Mojem, Thomas Schmidt (Deutsches Literaturmuseum Marbach). Träger: Gemeinde Lichtenstein.

Das Museum ist wie folgt geöffnet: Sa und So 14 -17 Uhr oder nach Vereinbarung: Lichtenstein-Honau, Echazstraße 2, Tel. 07129 4115, E-Mail: wilhelm-hauff-museum@web.de,

Foto, vom 25. Juli 2019, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 30. Juli 2019

Im Juli 2019: Hier summts und brummts und hüpfts auf der Oberhausener Alb.


Hitzerekord! Am 25. Juli hat Deutschland geglüht!
Erstmalig, seitdem die Temperaturen in Deutschland gemessen werden, hat man binnen einer Stunde mehrfach über 41 Grad Celsius gemessen, einmal sogar unglaubliche 42 Grad.

Bei dieser blühenden Landschaft, auf der Oberhausener Alb, handelt es sich um angesäte Flächen mit überwiegend mehrjährigen, heimischen Wiesenpflanzenarten. Diese besitzen eine wichtige Nahrungs- und Habitatsfunktion für zahlreiche Insekten, wie Schmetterlinge, Wildbienen und Käfer, was wiederum zahlreichen Vogelarten als gute Nahrungsquelle dient.

Foto, vom 25. Juli 2019 / Kalkofen + eArchiv: Dieter Bertsch