Samstag, 2. Februar 2019

Vierzig Tage nach Weihnachten, an Mariä Lichtmess, ist der Beginn des Bauernjahres.


Obiges Ölgemälde wurde von Walter Votteler gemalt. Es zeigt die historische Echazbrücke im ehemaligen Oberhausen. Das Original ist in den Vereinsräumlichkeiten des GHV-Lichtenstein ausgestellt.

Mariä Lichtmess  ist ein Fest, das am vierzigsten Tag nach Weihnachten begangen wird. Das Tageslicht soll gegenüber der Wintersonnwende um eine ganze Stunde länger sein.

An diesem Tag endete im bäuerlichen Betrieb das Dienstboten- und Knechtsjahr. Das s.g. "Gesinde" bekam einst an diesem Tag den Rest des Jahreslohns ausbezahlt und konnte - oder musste - sich eine neue Dienststelle suchen, bzw. wurde diese per Handschlag um ein weiteres Jahr verlängert. Mehrere Bauernregeln bewerten Sonnenschein an Lichtmess als schlechtes Zeichen für den bevorstehenden Frühling:

"Ist Lichtmess klar und hell,
kommt der Frühling nicht zu schnell".

Textrecherche: Diverse Internetquellen                                                                         Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen