Das Foto wurde bei einer Maikundgebung gemacht.
Personen:
Links ist der Bürgermeister von Unterhausen, Karl Rehm, abgebildet. Er hatte sein Amt von 1919 bis 1944 inne. Geboren ist er 1887, gestorben 1944.
Rechts ist der Fabrikant Hermann Burkhardt zu sehen. Ihm wurde die Ehrenbürgerwürde von Unterhausen verliehen.
Freitag, 6. Mai 2016
Donnerstag, 5. Mai 2016
Mittwoch, 4. Mai 2016
2. Mai, 2016: Erster Spielenachmittag für Senioren -> eine Kooperationsveranstaltung der Gemeindebücherei mit dem Ortsseniorenrat
Veranstaltungsort: Gemeindebücherei.
Nachdem die Teilnehmer/Innen viel Spass und Freude an diesem Angebot hatten, ist ein nächster Termin für den 4. Juli, 2016 eingeplant.
Dienstag, 3. Mai 2016
Zweite Hälfte der 1950er Jahre: Das gab es nur in Honau -> aus Alb Abfahrern wurden klasse Skiasse
Auf dem Foto ist der erst kürzlich verstorbene Karl Häbe aus Honau abgebildet.
Nachfolgend Textauszüge von einem Bericht des "Turn- und Sportvereins Honau"
(GEA vom 17.01.1957):
Sehr erfreulich waren die Erfolge der Abteilung "Skilaufen". Insbesondere anläßlich der Bezirksmeisterschaften in Ebingen und der schwäbischen Skimeisterschaften in Immenstadt/ Allgäu, ebenso die erste größere Alpine Skiveranstaltung im vergangenen Winter in Honau, zu der sich über 130 Rennläufer, darunter schwäbische Meisterinnen und Meister, gemeldet hatten.
Mit großer Genugtuung wurde von der Einberufung von Heinz Reiff und Karl Häbe durch den Schwäbischen Skiverband zu einem Lehrgang nach Lech/Arlberg Kenntnis genommen, der von österreichischen Trainern geleitet wurde.
Ganz herzlichen Dank an Sigrid Häbe und Hans Gerstenmaier für die Unterstützung zur Erstellung dieses Beitrags.
Nachfolgend Textauszüge von einem Bericht des "Turn- und Sportvereins Honau"
(GEA vom 17.01.1957):
Sehr erfreulich waren die Erfolge der Abteilung "Skilaufen". Insbesondere anläßlich der Bezirksmeisterschaften in Ebingen und der schwäbischen Skimeisterschaften in Immenstadt/ Allgäu, ebenso die erste größere Alpine Skiveranstaltung im vergangenen Winter in Honau, zu der sich über 130 Rennläufer, darunter schwäbische Meisterinnen und Meister, gemeldet hatten.
Mit großer Genugtuung wurde von der Einberufung von Heinz Reiff und Karl Häbe durch den Schwäbischen Skiverband zu einem Lehrgang nach Lech/Arlberg Kenntnis genommen, der von österreichischen Trainern geleitet wurde.
Ganz herzlichen Dank an Sigrid Häbe und Hans Gerstenmaier für die Unterstützung zur Erstellung dieses Beitrags.
Montag, 2. Mai 2016
1935 - "B 312 neu": Dreitausend Jahre alte Siedlungsspuren gefunden
Das Foto von 1935 zeigt einen Schwemmkegel-Teilbereich des Lippentaler Baches, in dem beim Straßenbau eine Kulturschicht durchschnitten wurde.
Dr. Wilhelm Kinkelin beschreibt im 1956 überarbeiteten und erweiterten "Pfullinger Heimatbuch" diesen Fund aus der Bronzezeit wie folgt:
Beim Bau der neuen Straße östlich der Eisenbahn wurde 1935 in dem Schwemmkegel des Lippentaler Baches eine etwa 80 Meter lange Kulturschicht durchschnitten. An vielen Stellen enthielt dieselbe in Vertiefungen eine Menge von Hafen- und Geschirrscherben, die aber ohne Aufschluß waren. Gefunden wurden weiterhin ein Zuggewicht von einem Handwebstuhl, sowie ein kurzer Bronzestift. Es hatte den Anschein, als ob auch einige "Keller" angeschnitten worden wären. Aus alledem ist zu schließen, daß an dieser Stelle um die Zeit von 1000 - 800 v. Chr. eine Siedlung gestanden ist, die sich wahrscheinlich noch weiter echazwärts bis zum Echazried erstreckte. Demnach hätten wir es hier mit einer ähnlichen Anlage wie die der Moorsiedlung am Federsee zu tun. Die Niederlassung wurde dann aufgegeben, wohl als infolge der wieder zunehmenden Niederschläge, die der damals einsetzende Klimaumschwung mit sich brachte, Echaz und Lippentaler Bach größere Wassermengen führten und das Gelände überschwemmten. Der See wurde mit Tuffsand aufgefüllt, und der Lippentaler Bach deckte die verödete Siedlung mit Schutt zu.
Dr. Wilhelm Kinkelin beschreibt im 1956 überarbeiteten und erweiterten "Pfullinger Heimatbuch" diesen Fund aus der Bronzezeit wie folgt:
Beim Bau der neuen Straße östlich der Eisenbahn wurde 1935 in dem Schwemmkegel des Lippentaler Baches eine etwa 80 Meter lange Kulturschicht durchschnitten. An vielen Stellen enthielt dieselbe in Vertiefungen eine Menge von Hafen- und Geschirrscherben, die aber ohne Aufschluß waren. Gefunden wurden weiterhin ein Zuggewicht von einem Handwebstuhl, sowie ein kurzer Bronzestift. Es hatte den Anschein, als ob auch einige "Keller" angeschnitten worden wären. Aus alledem ist zu schließen, daß an dieser Stelle um die Zeit von 1000 - 800 v. Chr. eine Siedlung gestanden ist, die sich wahrscheinlich noch weiter echazwärts bis zum Echazried erstreckte. Demnach hätten wir es hier mit einer ähnlichen Anlage wie die der Moorsiedlung am Federsee zu tun. Die Niederlassung wurde dann aufgegeben, wohl als infolge der wieder zunehmenden Niederschläge, die der damals einsetzende Klimaumschwung mit sich brachte, Echaz und Lippentaler Bach größere Wassermengen führten und das Gelände überschwemmten. Der See wurde mit Tuffsand aufgefüllt, und der Lippentaler Bach deckte die verödete Siedlung mit Schutt zu.
Sonntag, 1. Mai 2016
Lichtenstein: "Fest des Heiligen Bruder Konrad"
Am 1. Mai 2016, um 10:30 Uhr, wird mit einem Gottesdienst in der St. Konrad Kirche das Patrozinium, also das Fest anlässlich des Namenstages des Heiligen Konrad, gefeiert.
Vor 81 Jahren wurde die damals neuerbaute, katholische Kirche in Unterhausen eingeweiht. In den Jahren vorher wurde der katholische Gottesdienst im Schulhaus gehalten.
Konrad von Parzham lebte vom 22.12.1818 bis 21.04.1894. Er wurde als Johann Birndorfer als elftes Kind eines Bauern im Rottal in Bayern geboren. Er arbeitete als Knecht auf dem elterlichen Hof, den er übernehmen sollte, fühlte sich aber von Kindheit an zu Gott hingezogen. "Vom Venushof-Hansel müssen wir das Beten lernen", sagte man in Parzham über ihn. Und: "Wenn der kein Heiliger wird, wird es niemand." Er trat 1849 in das Kloster St. Anna in Altötting ein, das seit 1961 seinen Namen trägt. Dort versah er 41 Jahre lang den Posten eines Pförtners. Da den Kapuzinern die Betreuung der Wallfahrer in Altötting oblag, war dies eine sehr arbeitsintensive Aufgabe. Er zeichnete sich durch Gebetseifer, stete Dienstbereitschaft und aufopfernde Liebe aus. Er wurde vom Volk geliebt und von den Wallfahrern verehrt. Durch sie drang sein Name und Ruf weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Kirche des Klosters.
Papst Pius XI sprach Konrad von Parzham am 30. Juni 1930 selig und am 20. Mai 1934 heilig. Eine unübersehbare Zahl kirchlicher und öffentlicher Einrichtungen wurden nach ihm benannt: Gotteshäuser, Kirchengemeinden, Heime, Kindergärten, Schulen, Straßen etc.
Sein Festtag ist der 21. April.
Recherche: div. Internetquellen
Vor 81 Jahren wurde die damals neuerbaute, katholische Kirche in Unterhausen eingeweiht. In den Jahren vorher wurde der katholische Gottesdienst im Schulhaus gehalten.
Konrad von Parzham lebte vom 22.12.1818 bis 21.04.1894. Er wurde als Johann Birndorfer als elftes Kind eines Bauern im Rottal in Bayern geboren. Er arbeitete als Knecht auf dem elterlichen Hof, den er übernehmen sollte, fühlte sich aber von Kindheit an zu Gott hingezogen. "Vom Venushof-Hansel müssen wir das Beten lernen", sagte man in Parzham über ihn. Und: "Wenn der kein Heiliger wird, wird es niemand." Er trat 1849 in das Kloster St. Anna in Altötting ein, das seit 1961 seinen Namen trägt. Dort versah er 41 Jahre lang den Posten eines Pförtners. Da den Kapuzinern die Betreuung der Wallfahrer in Altötting oblag, war dies eine sehr arbeitsintensive Aufgabe. Er zeichnete sich durch Gebetseifer, stete Dienstbereitschaft und aufopfernde Liebe aus. Er wurde vom Volk geliebt und von den Wallfahrern verehrt. Durch sie drang sein Name und Ruf weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Kirche des Klosters.
Papst Pius XI sprach Konrad von Parzham am 30. Juni 1930 selig und am 20. Mai 1934 heilig. Eine unübersehbare Zahl kirchlicher und öffentlicher Einrichtungen wurden nach ihm benannt: Gotteshäuser, Kirchengemeinden, Heime, Kindergärten, Schulen, Straßen etc.
Sein Festtag ist der 21. April.
Recherche: div. Internetquellen
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