Montag, 14. November 2016
Hurra: Ein OPEL Olympia - in Fahrtrichtung Holzelfingen! Baujahr: 1949 bzw. 1950.
Die Aufnahme zeigt im Hintergrund das ehemalige Rathaus von Unterhausen.
Die Besonderheit an dem OPEL war, dass er keine Heckklappe für den hinteren Kofferraum besaß. Die Beladung mußte über das Wageninnere erfolgen.
Beim nachfolgenden Modell (1951) wurde die Heckpartie stark überarbeitet und dadurch die Rücksicht erheblich verbessert. Der vergrößerte Kofferraum war nun auch von außen zugänglich.
Foto: GHV Lichtenstein (Überlassung von Fritz Blaurock) eArchiv: Dieter Bertsch
Sonntag, 13. November 2016
"Ebbes Schwäbischs em November": Herzliche Einladung zum Mundartabend des Geschichts- und Heimatvereins Lichtenstein e.V.
Ein Kleinkunstabend mit den zwei Urgesteinen der schwäbischen Unterhaltungskunst - urkomisch, schräg, schwäbisch und nicht zu fassen!
Samstag, 12. November 2016
Freitag, 11. November 2016
Die Felsengruppe des "Gießsteins" - ehemals als "Eckfelsen" bezeichnet.
Die markante, weit vorspringende Felsecke des Gießsteins - mit Bänkle und Wetterfahne - liegt etwa 280 m über dem Echaztalgrund, 788 m über dem Meeresspiegel. Der Tiefblick und die Sicht auf die Umgebung ist beeindruckend. Am Hang unter dem Gießstein, im Gewand "Hirschsprung" - gegen das "Reißenbachtal" zu - erkennt man eine kleine Terrasse. Auf dieser abgerutschten Erdscholle wurde der Oberhausener Sportplatz angelegt
(mehr Details hierzu im Jahrbuch für Geologie und Paläantologie, 1953, Bd. 97, S. 354-378).
Nachdem im BLOG nun schon mehrfach, der heute für den "Gießstein" nicht mehr gebräuchliche Name "Eckfelsen" angeführt wurde, nachfolgende Beobachtungen und Vermutungen:
Von Stadtpfarrer Dr. G. Maier, Pfullingen, ist in den "Blättern des Schwäbischen Albereins", vom April 1908 (XX. Jahrgang, Nr. 4), das Nachfolgende abgedruckt (Auszüge):
... der "Linsenbühl" und "Gießstein" umschließt das freie Oberhausener Feld auf der Alb. Der höchste der umliegenden Hügel ist der felsenbesäte "Kalkofen". Spuren einer Ansiedlung sind zwar bisher nicht entdeckt worden und doch ist hier das "Gütchen auf Eck" zu suchen ... ...1332 bekennen Rüdiger der Pfullinger und seine Frau Elisabeth, daß sie gebunden sind, "das Gütlein uff Eck" ob Hausen vom Abt Ulrichen von Zwiefalten und vom Convent desselben Klosters zu kaufen" ... Beschrieben ist dieses in einem Auszug aus dem Dokumentenbuch des Klosters Zwiefalten (5, 62, Staatsarchiv) im Jahre 1533. "Auf Eck" bezeichnet hier eine am Markungsrand liegende Nutzungsfläche.
Über die Bezeichnung: "Gütchen auf Eck", kam somit evtl. - für die heute als "Gießstein" benannte Felsenpartie - die ehemalige Namenszuordnung: "Eckfelsen" zustande.
Foto, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Donnerstag, 10. November 2016
Die Fuhrkommandos: "Hü", "hüst", "hott", "brrr" und "öha".
Um den Lebensunterhalt aufzubessern wurde bis in die Nachkriegsjahre das Leben der Nebenerwerbslandwirte noch von harter Arbeit in Feld- und Landwirtschaft bestimmt. Einem Kuhfuhrwerk zu begegnen war damals noch ein vertrauter Anblick.
Auf dem Foto sieht man den Oberhausener, Karl Metzger, aus der Bachstraße (ehemals: Hintere Gasse), wie er mit seinen Kühen "dahinzottelt". Die Kühe ausgestattet mit einem Kummet bzw. Kumt als Zuggeschirr. Seine Schwester hat ihn, bis zu ihrem durch Tetanus (Wundstarrkrampf) verursachten, frühen Tod, bei der Feldarbeit unterstützt.
Die Fuhrkommandos waren: "Hüst" = nach links, "hott" = nach rechts, "hü" = vorwarts, "brrr" bzw. "öha" = halt.
Fotoauszug: GHV-Lichtenstein Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Mittwoch, 9. November 2016
Die einstigen Hinterhofgärten im alten Ortskern: "Wer dort selbst gegraben, gesät, gepflanzt hat und später ernten konnte, war geerdet".
Das Foto zeigt im ehemaligen Oberhausen den Blick, über die Kirchturmspitze der Erlöserkirche hinweg, zum Gießstein. Daß der Gießstein in früheren Zeiten "Eckfels" genannt wurde, ist nur noch den Wenigsten bekannt.
Hinter den Wohnhäusern standen meist Schuppen ("Schöpfla"), dann kamen die Gärten ("Gärtla"). Dieses war meist der Bereich, in dem die Hausfrauen das Sagen hatten. Während der Schulzeit wurden ihnen die notwendigen Kenntnisse im "Schulgarten" vermittelt. Angepflanzt wurde Gemüse, Kräuter, Blumen und Stauden, aber auch Beerenobst und wenn noch genügend Platz vorhanden war auf der Nordseite ein paar Obstbäume.
Foto: GHV-Lichtenstein Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
Dienstag, 8. November 2016
"Schwester Luise" Werner war als vorschulische Bezugsperson mehr als nur die nette und spielende Kindergarten-Tante.
Die Aufnahme dürfte um 1948 im Unterhausener Kindergarten in der Friedrichstraße (ehemalige Schillerschule) entstanden sein.
Viele Kinder hat sie dabei begleitet, wie sie die Sprache lernten, beim Spielen mit den Verhaltensweisen in einer Gruppe zurechtkommen mußten. Hat Verständnis für das Lachen und Weinen aufgebracht. Wochentags hat sie oft mehr Zeit mit den Kindern verbracht, als es deren Eltern möglich war. Da sind ihr viele ans Herz gewachsen!
Fotoauszug, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch
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